Ehrenrunde für Stankovic

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Comeback Zwar habe er nach seinem Rücktritt im Frühjahr 2, 3 Kilos zugespeckt, «mindestens». Und mehr als ein wöchentliches Training liege für ihn, der eine Ausbildung als Buschauffeur absolviert, auch nicht drin. Doch dieser Formzustand scheint auszureichen, um Kriens aus dem Personalnotstand zu retten. «Heiko Grimm hat mich vor ein paar Tagen gefragt, ob ich mir das zutraue», erzählt der Serbe, «und ich habe spontan zugesagt, weil mir dieser Verein ja so sehr am Herzen liegt.»

Boris Stankovic, die HCK-Legende mit zehn Saisons und weit über 1500 Toren auf dem Buckel, absolviert heute also quasi eine Ehrenrunde. «Wenn ich auf der Bank sitzen bleibe und nicht zum Einsatz komme», sagt er verschmitzt, «dann ist das ein gutes Zeichen, dann spielt das Team rechten Handball. Wenn ich ran muss – dann werde ich mich wie immer für diese Mannschaft zerreissen.» Wie immer – und immer weiter? «Nein, nein», betont er, «ich gehe davon aus, dass dies ein befristetes Comeback ist.» (rbu)