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Christian Stucki ist Schwingerkönig – Joel Wicki ist «König der Herzen» +++ Der Schwingticker zum Nachlesen

Das Eidgenössische Schwingfest ist Geschichte. Der Königstitel geht wiederum in den Kanton Bern. Christian Stucki gewinnt im Schlussgang gegen Joel Wicki. Der Sörenberger hat gleich viele Punkte, wird aber «nur» Erstgekrönter.
Jonas von Flüe und Janick Wetterwald
Joel Wicki zeigte eine herausragende Leistung in Zug, kommt in den Schlussgang und gewinnt zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere einen Kranz an einem Eidgenössischen Schwingfest. Zum Königstitel reichte es allerdings knapp nicht. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)Joel Wicki zeigte eine herausragende Leistung in Zug, kommt in den Schlussgang und gewinnt zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere einen Kranz an einem Eidgenössischen Schwingfest. Zum Königstitel reichte es allerdings knapp nicht. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)
Am Ende des Eidgenössischen Schwingfestes in Zug wird Joel Wicki «Erstgekrönter», nachdem er den Schlussgang gegen Christian Stucki verloren hat. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Zug, 25. August 2019)Am Ende des Eidgenössischen Schwingfestes in Zug wird Joel Wicki «Erstgekrönter», nachdem er den Schlussgang gegen Christian Stucki verloren hat. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Gewaltiger Jubel auf der Seite des Gegners: Christian Stucki veredelt sein ohnehin schon beeindruckendes Palmarès mit dem Schwingerkönig-Titel. Joel Wicki verliert im Schlussgang erstmals am Eidgenössischen in Zug. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Gewaltiger Jubel auf der Seite des Gegners: Christian Stucki veredelt sein ohnehin schon beeindruckendes Palmarès mit dem Schwingerkönig-Titel. Joel Wicki verliert im Schlussgang erstmals am Eidgenössischen in Zug. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Die Entscheidung: Christian Stucki wird mit diesem Zug Schwingerkönig, Wicki kann sich nicht mehr ausdrehen. Seine Mimik spricht Bände. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Die Entscheidung: Christian Stucki wird mit diesem Zug Schwingerkönig, Wicki kann sich nicht mehr ausdrehen. Seine Mimik spricht Bände. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Die Emotionen könnten unterschiedlicher nicht sein: Wicki (links) konsterniert, Stucki ballt die Faust zum Sieg. (Bild: Andy Mettler/swiss-image.ch, Zug, 25. August 2019)Die Emotionen könnten unterschiedlicher nicht sein: Wicki (links) konsterniert, Stucki ballt die Faust zum Sieg. (Bild: Andy Mettler/swiss-image.ch, Zug, 25. August 2019)
Es ist eine herbe Enttäuschung für den Ausnahme-Schwinger aus dem Entlebuch. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 25. August 2019)Es ist eine herbe Enttäuschung für den Ausnahme-Schwinger aus dem Entlebuch. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 25. August 2019)
Die beiden Top-Schwinger griffen schon am Morgen des zweiten Tages zusammen. Der 5. Gang endete gestellt. Dasselbe Resultat im Schlussgang hätte Wicki zum Titel gereicht. (Bild: Toto Marti/freshfocus, Zug, 25. August 2019)Die beiden Top-Schwinger griffen schon am Morgen des zweiten Tages zusammen. Der 5. Gang endete gestellt. Dasselbe Resultat im Schlussgang hätte Wicki zum Titel gereicht. (Bild: Toto Marti/freshfocus, Zug, 25. August 2019)
Bis zum Schlussgang dominierte der Sörenberger fast nach Belieben. So stand er nach sieben Gängen alleine auf weiter Flur an der Spitze des Klassements. Sein Widersacher Stucki hatte 1.25 Punkte weniger auf dem Konto – ein ziemliches Polster im Schwingsport. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)Bis zum Schlussgang dominierte der Sörenberger fast nach Belieben. So stand er nach sieben Gängen alleine auf weiter Flur an der Spitze des Klassements. Sein Widersacher Stucki hatte 1.25 Punkte weniger auf dem Konto – ein ziemliches Polster im Schwingsport. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)
Wicki war von Beginn weg hellwach und spritzig. Vor dem Schlussgang stand er in fünf von sieben Gängen weniger als eine Minute im Sägemehl. Das Aushängeschild des Entlebucher Schwingerverbands zog jeweils energisch und gewann meistens mit der Maximalnote. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Wicki war von Beginn weg hellwach und spritzig. Vor dem Schlussgang stand er in fünf von sieben Gängen weniger als eine Minute im Sägemehl. Das Aushängeschild des Entlebucher Schwingerverbands zog jeweils energisch und gewann meistens mit der Maximalnote. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Bereits am ersten Tag des Eidgenössischen zeigte Wicki, dass mit ihm dieses Jahr zu rechnen ist. Er bezwang Matthias Aeschbacher – immerhin achtfacher Kranzschwinger in dieser Saison und Mitfavorit auf den Königstitel – mit einem explosiven Kurzzug. Der Gang dauerte nur ein paar Sekunden. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)Bereits am ersten Tag des Eidgenössischen zeigte Wicki, dass mit ihm dieses Jahr zu rechnen ist. Er bezwang Matthias Aeschbacher – immerhin achtfacher Kranzschwinger in dieser Saison und Mitfavorit auf den Königstitel – mit einem explosiven Kurzzug. Der Gang dauerte nur ein paar Sekunden. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)
Nächster Gang, nächster Berner, nächster Kurzzug: Auch der Eidgenosse Simon Anderegg hatte gegen den fokussierten Wicki keine Chance. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 24. August 2019)Nächster Gang, nächster Berner, nächster Kurzzug: Auch der Eidgenosse Simon Anderegg hatte gegen den fokussierten Wicki keine Chance. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 24. August 2019)
Auch im dritten Gang funktionierte der Kurz: Jonas Lengacher, der vorhin immerhin Benji von Ah bezwungen hatte, musste sich Wicki nach nur fünf Sekunden geschlagen geben. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 24. August 2019)Auch im dritten Gang funktionierte der Kurz: Jonas Lengacher, der vorhin immerhin Benji von Ah bezwungen hatte, musste sich Wicki nach nur fünf Sekunden geschlagen geben. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 24. August 2019)
Vierter Gang, gleiches Bild: Domenic Schneider ging mit drei Siegen ins Duell gegen Joel Wicki. Doch auch er war dem Sennenschwinger nicht gewachsen und lag nach 12 Sekunden auf dem Rücken. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 24. August 2019)Vierter Gang, gleiches Bild: Domenic Schneider ging mit drei Siegen ins Duell gegen Joel Wicki. Doch auch er war dem Sennenschwinger nicht gewachsen und lag nach 12 Sekunden auf dem Rücken. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 24. August 2019)
Ein fast perfekter erster Tag: Nur einen Viertelpunkt hatte Joel Wicki in den ersten vier Gängen abgegeben, sein Rücken blieb makellos sauber. (Bild: swiss-image.ch/Photo Andy Mettler, Zug, 25. August 2019)Ein fast perfekter erster Tag: Nur einen Viertelpunkt hatte Joel Wicki in den ersten vier Gängen abgegeben, sein Rücken blieb makellos sauber. (Bild: swiss-image.ch/Photo Andy Mettler, Zug, 25. August 2019)
Im fünften Gang des zweiten Tages des Eidgenössischen kam es dann zum ersten Duell der zwei Dominatoren: Christian Stucki, im roten Hemd, schaffte es dabei, Wicki einen Gestellten abzuringen. Es war ein Kampf auf Augenhöhe. (Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)Im fünften Gang des zweiten Tages des Eidgenössischen kam es dann zum ersten Duell der zwei Dominatoren: Christian Stucki, im roten Hemd, schaffte es dabei, Wicki einen Gestellten abzuringen. Es war ein Kampf auf Augenhöhe. (Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Wicki musste dabei erstmals seine Defensivqualitäten beweisen. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)Wicki musste dabei erstmals seine Defensivqualitäten beweisen. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, Zug, 25. August 2019)
Gegen Christian Stucki ist dies allerdings wenig überraschend. Auch der Berner gab am ersten Tag nur einen Viertelpunkt ab und bezwang im ersten Gang unter anderem den Chamer Top-Schwinger Pirmin Reichmuth. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)Gegen Christian Stucki ist dies allerdings wenig überraschend. Auch der Berner gab am ersten Tag nur einen Viertelpunkt ab und bezwang im ersten Gang unter anderem den Chamer Top-Schwinger Pirmin Reichmuth. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Beide hielten sich mit dem Gestellten im Rennen um den Königstitel. Damals wussten sie allerdings natürlich noch nicht, dass sie im Schlussgang wieder aufeinandertreffen würden. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Beide hielten sich mit dem Gestellten im Rennen um den Königstitel. Damals wussten sie allerdings natürlich noch nicht, dass sie im Schlussgang wieder aufeinandertreffen würden. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Der Sörenberger liess sich vom Unentschieden gegen den Berner Riesen Stucki nicht beirren. Gegen Michael Bless gewann er wieder mit Kurz, wieder nach wenigen Sekunden. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Zug, 25. August 2019)Der Sörenberger liess sich vom Unentschieden gegen den Berner Riesen Stucki nicht beirren. Gegen Michael Bless gewann er wieder mit Kurz, wieder nach wenigen Sekunden. (Bild: Ennio Leanza/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Gegen Curdin Orlik bekundete Wicki dann etwas mehr Mühe. Orliks Bruder Armon stellte vorher mit dem Luzerner Sven Schurtenberger. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)Gegen Curdin Orlik bekundete Wicki dann etwas mehr Mühe. Orliks Bruder Armon stellte vorher mit dem Luzerner Sven Schurtenberger. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Curdin Orlik zeigte einen mutigen Auftritt und zwang Wicki teilweise zu Verteidigungsarbeit. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)Curdin Orlik zeigte einen mutigen Auftritt und zwang Wicki teilweise zu Verteidigungsarbeit. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Letztlich war der Wicki-Schnellzug jedoch auch für ihn nicht aufzuhalten und Curdin Orlik musste sich geschlagen geben. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)Letztlich war der Wicki-Schnellzug jedoch auch für ihn nicht aufzuhalten und Curdin Orlik musste sich geschlagen geben. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Zug, 25. August 2019)
Und dennoch reichte es Wicki am Schluss nicht für den Königstitel. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Und dennoch reichte es Wicki am Schluss nicht für den Königstitel. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Ahnte Joel Wicki damals schon, dass er bald einer der besten Schwinger des Landes werden würde? (Bild: Eveline Beerkircher, Brunnen, 30. August 2014)Ahnte Joel Wicki damals schon, dass er bald einer der besten Schwinger des Landes werden würde? (Bild: Eveline Beerkircher, Brunnen, 30. August 2014)
So richtig ging Wickis Stern 2015 auf: Mit damals 18 Jahren gewann der talentierte Sörenberger sein erstes Schwingfest am Schwarzsee. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Plaffeien, 21. Juni 2015)So richtig ging Wickis Stern 2015 auf: Mit damals 18 Jahren gewann der talentierte Sörenberger sein erstes Schwingfest am Schwarzsee. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Plaffeien, 21. Juni 2015)
Er gewann damals im Schlussgang gegen seinen Verbandskollegen Adrian Steinauer. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Plaffeien, 21. Juni 2015)Er gewann damals im Schlussgang gegen seinen Verbandskollegen Adrian Steinauer. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Plaffeien, 21. Juni 2015)
Doch Wickis Karriere war nicht nur rosig: Der Sörenberger wurde auch von Verletzungen geplagt. 2016 brach er im Kampf gegen Daniel Bösch auf der Schwägalp sogar das Wadenbein und musste für das anschliessende Eidgenössische Forfait geben. Auch im hier angebildeten Kampf gegen Sven Schurtenberger im Schlussgang auf der Rigi 2017 verletzte sich Wicki. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Rigi, 9. Juli 2017)Doch Wickis Karriere war nicht nur rosig: Der Sörenberger wurde auch von Verletzungen geplagt. 2016 brach er im Kampf gegen Daniel Bösch auf der Schwägalp sogar das Wadenbein und musste für das anschliessende Eidgenössische Forfait geben. Auch im hier angebildeten Kampf gegen Sven Schurtenberger im Schlussgang auf der Rigi 2017 verletzte sich Wicki. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Rigi, 9. Juli 2017)
Der Sörenberger liess sich allerdings nie unterkriegen, arbeite weiter hart an seiner Karriere. (Bild: Peter Schneider/Keystone, Interlaken, 27. August 2017)Der Sörenberger liess sich allerdings nie unterkriegen, arbeite weiter hart an seiner Karriere. (Bild: Peter Schneider/Keystone, Interlaken, 27. August 2017)
Im Kraftraum: Wicki zeigt sich 2015 in seinem Element. (Bild: Dominik Wunderli, Willisau, 8. April 2015)Im Kraftraum: Wicki zeigt sich 2015 in seinem Element. (Bild: Dominik Wunderli, Willisau, 8. April 2015)
Früh übt sich: Joel Wicki jubelt nach gewonnenem Schlussgang in der Kategorie Jahrgang 97 gegen Joel Strebel. (Bild: Dominik Wunderli, 26. August 2012)Früh übt sich: Joel Wicki jubelt nach gewonnenem Schlussgang in der Kategorie Jahrgang 97 gegen Joel Strebel. (Bild: Dominik Wunderli, 26. August 2012)
Der Sörenberger an der Arbeit. (Bild: Kurt Grüter)Der Sörenberger an der Arbeit. (Bild: Kurt Grüter)
Kuhglocken und Schwingerhosen im Hintergrund: Joel Wicki verschrieb sich schon früh dem Schwingsport. (Bild: Kurt Grüter)Kuhglocken und Schwingerhosen im Hintergrund: Joel Wicki verschrieb sich schon früh dem Schwingsport. (Bild: Kurt Grüter)
Fühlt sich in der Natur wohl: Joel Wicki einige Jahre später beim Fischen auf dem Rothorn beim Eissee in Sörenberg. (Bild: Eveline Beerkircher, Brunnen, 30. August 2014)Fühlt sich in der Natur wohl: Joel Wicki einige Jahre später beim Fischen auf dem Rothorn beim Eissee in Sörenberg. (Bild: Eveline Beerkircher, Brunnen, 30. August 2014)
Wicki war nicht das erste Mal nahe dran, ein Schwingfest eidgenössischen Charakters zu gewinnen: Am Unspunnen 2017 griff er im Verlauf des Fests mit König Kilian Wenger zusammen. Dabei siegte Wicki – vermeintlich. Die Kampfrichter gaben das Resultat nicht und der Gang endete gestellt. (Bild: Peter Schneider/Keystone, Interlaken, 27. August 2017)Wicki war nicht das erste Mal nahe dran, ein Schwingfest eidgenössischen Charakters zu gewinnen: Am Unspunnen 2017 griff er im Verlauf des Fests mit König Kilian Wenger zusammen. Dabei siegte Wicki – vermeintlich. Die Kampfrichter gaben das Resultat nicht und der Gang endete gestellt. (Bild: Peter Schneider/Keystone, Interlaken, 27. August 2017)
Bitter für Wicki, denn viele hielten ihn an diesem Tag für den besten Schwinger. Das prestigeträchtige Unspunnen gewonnen hatte damals... Bitter für Wicki, denn viele hielten ihn an diesem Tag für den besten Schwinger. Das prestigeträchtige Unspunnen gewonnen hatte damals...
... Christian Stucki. (Bild: Peter Schneider/EPA, Interlaken, 27. August 2017)... Christian Stucki. (Bild: Peter Schneider/EPA, Interlaken, 27. August 2017)
Am Eidgenössischen in Zug war Wicki noch näher am Sieg dran. Doch wieder gewinnt der Berner im roten Schwingerhemd. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Am Eidgenössischen in Zug war Wicki noch näher am Sieg dran. Doch wieder gewinnt der Berner im roten Schwingerhemd. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
Trotzdem blickt Wicki einer vielversprechenden Karriere entgegen. Mit ihm ist in den nächsten Jahren zu rechnen. Bleibt er verletzungsfrei, wird er nicht das letzt Mal um den Königstitel schwingen. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)Trotzdem blickt Wicki einer vielversprechenden Karriere entgegen. Mit ihm ist in den nächsten Jahren zu rechnen. Bleibt er verletzungsfrei, wird er nicht das letzt Mal um den Königstitel schwingen. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 25. August 2019)
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Nach Schlussgang-Niederlage gegen Christian Stucki: Joel Wicki ist Zentralschweizer «König der Herzen»

Das Wichtigste in Kürze

  • Christian Stucki gewinnt den Schlussgang gegen Joel Wicki und ist Schwingerkönig 2019.
  • Wicki wird Erstgekrönter. Er hat gleich viele Punkte wie Stucki.
  • Die Innerschweizer gewinnen insgesamt 13 Kränze.
  • Folgende Schwinger sind Neu-Eidgenossen: Marcel Bieri, Marcel Zimmermann, Lutz Scheuber, Michael Gwerder und Joel Wicki.

Schlussrangliste (alle mit Kranz)

17:41 Uhr

Damit beenden wir den Sportticker des Eidgenössischen 2019. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit. In Kürze folgen eine erste Einschätzung der Innerschweizer Leistung, Stimmen der Gewinner und Verlierer des Tages sowie ein Porträt des neuen Schwingerkönigs.

17:40 Uhr

Es ist der Höhepunkt seiner langen Karriere, der Königstitel. Der Berner Christian Stucki spricht im Interview über seinen Sieg, sein Comeback nach der Knieverletzung und seine künftigen Ziele.

17:35 Uhr

Die Innerschweizer gewinnen insgesamt 13 Kränze. Das ist ein Kranz weniger als vor drei Jahren in Estavayer. Hervorzuheben ist Lutz Scheuber. Der Nidwaldner hat den eidgenössischen Kranz schon zwei Mal um einen Viertelpunkt verpasst. Nun hat es endlich gereicht. Und wenn wir schon bei Nidwalden sind: Marcel Mathis wird hervorragender Zweiter hinter den beiden Schlussgangteilnehmern.

Die offizielle Kranzverteilung: Bern 15, Innerschweiz 13, Nordostschweiz 10, Nordwestschweiz 3, Südwestschweiz 3.

17:17 Uhr

Wie sieht die Kranzstatistik aus? Die Berner werden wie schon vor drei Jahren am meisten Kränze gewonnen haben. Für die Innerschweizer dürfte es rund zwölf Kränze geben.

17:10 Uhr

Schön, wie Joel Wicki vom Publikum dennoch gefeiert wird, wenn auch etwas verhalten. Auf der Berner Tribüne hingegen ist die Hölle los. Wir warten jetzt auf die Schlussrangliste und erste Meinungen der Schwingen.

(Bild: Andy Mettler/Swiss Image)

(Bild: Andy Mettler/Swiss Image)

17:07 Uhr

Wie bitter kann das nur sein: Joel Wicki macht in sieben von acht Gängen alles richtig, ist der beste Schwinger in der Arena und wird dennoch nicht Schwingerkönig. Er verliert den Schlussgang gegen Christian Stucki. Wicki hat zwar genau gleich viele Punkte wie Stucki, wird aber wegen der Schussgang-Niederlage nur Erstgekrönter. Er klassiert sich im Rang 1b. Damit wiederholt sich die Geschichte. Bereits 1989 führte ein Innerschweizer vor dem Schlussgang, verlor aber gegen einen Berner und wurde nur Erstgekrönter. Die Protagonisten damals: Geni Hasler und Adrian Käser.

(Bild: Urs Flüeler/Keystone)

(Bild: Urs Flüeler/Keystone)

16:52 Uhr

Die Gangdauer beträgt 16 Minuten.

16:50 Uhr

Das nenne ich Teamgeist. Alle Innerschweizer Schwinger haben mit ihren rot-schwarzen T-Shirts die Arena betreten, um Joel Wicki im Schlussgang zu unterstützen. Gewinnt Wicki, ist das auch ein Sieg für die ganze Innerschweiz. In wenigen Minuten geht es los.

16:46 Uhr

Es ist nun alles angerichtet für den Schlussgang. Wicki oder Stucki? Wer wird Schwingerkönig? Noch sind beiden Athleten nicht zu sehen.

Spitzenpaarungen 8. Gang

Armon Orlik gewinnt gegen Fabian Staudenmann.
Samuel Giger gewinnt gegen Sven Schurtenberger.
Pirmin Reichmuth gewinnt gegen Kilian Wenger.
Marcel Mathis gewinnt gegen Patrick Schenk.
Benji von Ah gewinnt gegen Philipp Aellen.

16:41 Uhr

Die Innerschweizer sitzen alle in einer Ecke, um den Schlussgang gemeinsam zu verfolgen. In rund 10 Minuten dürfte es soweit sein.

16:35 Uhr

Samuel Giger gewinnt zum Abschluss gegen Sven Schurtenberger. Der Luzerner wird trotz der Niederlage einen Kranz gewinnen. Auch wenn es nicht zum Top-Resultat reicht, hat Schurtenberger dieses Fest mitgeprägt und Joel Wicki auf dem Weg in den Schlussgang geholfen. Die Teamleistung der Innerschweizer scheint zu stimmen.

16:34 Uhr

Auch Andi Imhof gewinnt den letzten Gang. Mal schauen, ob das für einen Kranz reicht.

16:33 Uhr

Die Innerschweizer Festspiele gehen weiter: Pirmin Reichmuth besiegt Schwingerkönig Kilian Wenger.

16:31 Uhr

Ein weiterer Kranz geht nach Nidwalden. Martin Zimmermann gewinnt gegen Roger Erb ist neu Eidgenosse. Er weint auf der Tribüne vor Freude. Wir gratulieren. Und in diesem Moment gewinnt auch Marcel Mathis. Die Welle brandet durch die Innerschweizer Tribüne.

16:29 Uhr

Jubel bei Lario Kramer. Der Freiburger besiegt Rainer Betschart und holt einen weiteren Kranz für die Südwestschweiz.

16:23 Uhr

Benji von Ah gewinnt dank seines Sieges über Philipp Aellen den dritten eidgenössischen Kranz seiner Karriere.

Auch Christian Schuler und Lutz Scheuber gewinnen. Schuler hat den Kranz auf sicher. Aber wird es auch für Scheuber reichen? Es wäre ihm zu gönnen.

16:21 Uhr

Matthias Glarner und Mike Müllestein stellen. Alex Schuler gewinnt gegen Florian Weyermann. Damit sollten Müllestein und Schuler den Kranz gewinnen. König Glarner verpasst jedoch den Kranz.

16:14 Uhr

Marcel Bieri gewinnt auch den letzten Gang des Tages. Er besiegt Thomas Kropf und sorgt für gute Stimmung. Er gewinnt zum ersten Mal an einem Eidgenössischen einen Kranz. Und der ist sowas von verdient.

16:11 Uhr

Benjamin Gapany holt den ersten Kranz für die Südwestschweiz. Er gewinnt gegen Matthias Herger, der leer ausgeht.

Michael Gwerder stellt mit Jonas Lengacher. Die beiden müssen um den Kranz zittern.

15:50 Uhr

Der 8. Gang läuft bereits. Kilian von Weissenfluh sichert sich den Kranz mit seinem Sieg gegen Marco Fankhauser, der wohl leer ausgeht.

Matthias Aeschbacher besiegt Andreas Ulrich. Auch Ulrich verpasst wahrscheinlich den Kranzgewinn.

15:32 Uhr

Eidgenössisches Schwingfest in der Innerschweiz: Ein Innerschweizer führt vor dem Schlussgang und könnte mit einem Gestellten Schwingerkönig werden. Kommt ihnen das bekannt vor? Genau: 1989 in Stans war die Ausgangslage genau gleich wie heute in Zug. Damals vergab Geni Hasler den Titel mit einer Niederlage im Schlussgang gegen den Berner Adrian Käser. Hoffen wir, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

(Bild: Martin Ruetschi/Keystone)

(Bild: Martin Ruetschi/Keystone)

Zwischenrangliste 7. Gang

Fazit 7. Gang

Nach sieben Gängen ist Joel Wicki derjenige Schwinger mit der höchsten Punktzahl. Wicki bezwingt auch Curdin Orlik und zieht damit in den Schlussgang ein. Dort wird er um 16.45 auf Christian Stucki treffen. Stucki gewinnt gegen Domenic Schneider, hat aber 1,25 Punkte Rückstand auf Wicki. Der Entlebucher wäre auch bei einer Niederlage im Schlussgang 1b. Er würde damit zum «Erstgekrönten».

Zu den Geschlagenen gehört Armon Orlik. Er schafft es nach dem Gestellten gegen Sven Schurtenberger nicht in den Schlussgang. Matthias Aeschbacher, ebenfalls ein Kandidat für die Endausmarchung, wird von Pirmin Reichmuth schon nach drei Sekunden bezwungen.
Etwas zurück fällt Marcel Bieri. Er unterliegt Samuel Giger, sein erster Eidgenössischer Kranz ist ihm aber nicht mehr zu nehmen. Gar ein Spitzenplatz liegt für den Nidwaldner Marcel Mathis drin, er gewinnt gegen Jonas Lengacher. Siege gibt es ausserdem für Kilian Wenger (gegen Andreas Döbeli) und Fabian Staudenmann (gegen Martin Hersche).

14:50 Uhr

Was für eine Dramatik im 7. Gang: Joel Wicki bekundet gegen Curdin Orlik Mühe, muss sich in der Defensivarbeit beweisen. Einmal meint er, den Gang gewonnen zu haben, aber dem war nicht so. Also bedient er sich seiner besten Waffe, dem Kurz, und entscheidet das Duell doch noch für sich. Wicki geht damit mit einem grossen Vorsprung in den Schlussgang. Dort kommt es zum Wiedersehen mit Christian Stucki. Zur Erinnerung: Die beiden sind sich schon heute Morgen gegenüber gestanden. Der Gang endete gestellt. Wicki sagt:

«Jetzt kommt der schönste Kampf meiner Karriere, ich freue mich riesig. Ich bin in Euphorie, es kann kommen, was will. Ich habe jetzt schon grosse Freude, dass ich das geschafft habe.»

14:23 Uhr

Armon Orlik und Sven Schurtenberger schenken sich nichts. Beide wollen in den Schlussgang, dafür brauchen sie einen Sieg. So richtig ziehen kann aber lange keiner. Es ist ein Abnützungskampf. Stellen sie, steht Christian Stucki im Schlussgang. Und genau so ist es. Der Gang endet gestellt. Schurtenberger sagt:

«Ich hatte meine Chancen, aber wusste, dass ich nicht verlieren sollte, um Joel zu helfen. Jetzt hoffen wir heute Abend auf einen Innerschweizer König.»

14:23 Uhr

Pirmin Reichmuth gewinnt gegen Matthias Aeschbacher nach zwei Sekunden. Grosser Jubel in der Arena!!!

Auch Christian Stucki gewinnt. Er bezwingt Domenic Schneider.

14:19 Uhr

Benji von Ah stellt mit Thomas Sempach. Damit muss der Giswiler seinen letzten Gang gewinnen, um die Kranzränge zu erreichen.

Marcel Bieri verliert seinen Gang gegen Samuel Giger. Für den Zuger ist der Wettkampf dennoch ein Erfolg: Er wird seinen ersten eidgenössischen Kranz gewinnen.

14:14 Uhr

Kilian Wenger gewinnt gegen Andreas Döbeli.

14:10 Uhr

Alex Schuler stellt mit Florian Gnägi. Matthias Glarner gewinnt gegen Mickael Matthey.

14:08 Uhr

Matthias Herger gewinnt gegen Urs Schütz. Mit einem weiteren Sieg im 8. Gang holt er einen Kranz für den Kanton Uri.

14:02 Uhr

Die Zuschauer sind sich übrigens einig, wer heute gewinnt, wie folgendes Video zeigt:

14:01 Uhr

Marco Fankhauser stellt mit Bernhard Kämpf. Der Kranz ist dennoch greifbar nahe. Fankhauser muss im 8. Gang gewinnen.

13:52 Uhr

Marcel Mathis gewinnt gegen den Berner Jonas Lengacher. Damit ist der Nidwaldner kranzsicher.

Christian Schuler stellt mit Dominik Roth.

13:32 Uhr

Es dauert noch einen Moment. Aber bereits sind erste Spitzenpaarungen bekannt: Marcel Mathis trifft auf Jonas Lengacher, Benji von Ah auf Thomas Sempach.

13:21 Uhr

Der Wettkampf wird um 13.30 Uhr wieder aufgenommen. Folgende Innerschweizer haben den Kranzausstich (7. und 8. Gang) verpasst: Noe van Messel, Christian Odermatt, Bruno Linggi, Lukas Lemmenmeier, Pascal Nietlispach, Reto Nötzli, Joel Kessler, Dominik Waser, Michael Briker, Ueli Zürcher, Marco Wyrsch, Marco Heiniger und Michael Zurfluh.

12:11 Uhr

Joel Wicki steht neu an der Spitze

Handgestoppte 4,5 Sekunden brauchte Joel Wicki, um den starken Appenzeller Michael Bless mit Kurz auf den Rücken zu legen. 87 Sekunden brauchte er am Samstag für vier Siege. Ein taktisch kluges Unentschieden gelang ihm heute Morgen gegen Christian Stucki. Ein nahezu perfekter Wettkampf des Sörenbergers, der unglaublich fokussiert wird und auf übertriebenen Jubel verzichtet. Er sagt:

«Ich bleibe auf dem Boden, esse nun etwas und gehe ein wenig schlafen.»

Jetzt steht die Mittagspause an. Wir wünschen wiederum: «Ä Giotä!»

(Bild: Ennio Leanza/Keystone)

(Bild: Ennio Leanza/Keystone)

Zwischenrangliste 6. Gang

Fazit 6. Gang

Nach dem sechsten Gang liegt Joel Wicki allein an der Spitze. Gegen Michael Bless bekundet er keine Mühe und gewinnt mit dem ersten Zug. Es ist bereits der fünfte Sieg. Nebst Wicki hat auch Armon Orlik beste Aussichten auf eine Schlussgang-Teilnahme. Der Bündner muss zwar mit Christian Stucki stellen, hatte aber zuvor fünf Siege aneinandergereiht. Stucki fällt damit entscheidend zurück, auch wenn er für das Unentschieden einen Viertelpunkt mehr bekommt als der Bündner.

Immer noch im Rennen ist der Luzerner Sven Schurtenberger. Er besiegt Patrick Schenk und teilt nun den zweiten Rang mit Orlik. Einen erste Niederlage steckt der Zuger Marcel Bieri ein. Er unterliegt Matthias Aeschbacher, der nun auf Platz 3 der Zwischenrangliste lauert. Siege feiern Marcel Mathis (gegen Valentin Steffen), Pirmin Reichmuth (gegen Fritz Ramseier) oder Benji von Ah (gegen Florian Weyermann). Niederlagen gibt es für Andi Imhof (gegen Samuel Giger), Reto Nötzli (gegen Michael Ledermann), Matthias Herger (gegen Lario Kramer) und Michael Gwerder (gegen Kilian Wenger).

11:54 Uhr

Joel Wicki gewinnt wieder im ersten Zug. Dieses Mal nach wenigen Sekunden gegen Michael Bless. Wow, was für eine Leistung!!!!! Wer kann den Sörenberger nun noch aufhalte? Armon Orlik? Der Bündner schwingt im 6. Gang gegen Christian Stucki. Das Duell der beiden Königsanwärter ist animiert, endet gestellt. Stucki fällt aus der Entscheidung. Wicki liegt nu alleine in Führung.

(Claudio Thoma/freshfocus)

(Claudio Thoma/freshfocus)

Resultate 6. Gang

Armon Orlik stellt mit Christian Stucki.
Joel Wicki gewinnt gegen Michael Bless.
Matthias Aeschbacher gewinnt gegen Marcel Bieri.
Sven Schurtenberger gewinnt gegen Patrick Schenk.
Pirmin Reichmuth gewinnt gegen Fritz Ramseier.
Curdin Orlik gewinnt gegen Daniel Bösch.
Willy Graber und Alex Schuler stellen.
Andreas Döbeli stellt mit Kilian von Weissenfluh.
Domenic Schneider gewinnt gegen Martin Rolli.
Samuel Giger gewinnt gegen Andi Imhof.
Philipp Gloggner und Mario Schneider stellen.
Kilian Wenger gewinnt gegen Michael Gwerder.
Marcel Mathis gewinnt gegen Valentin Steffen.
Benji von Ah gewinnt gegen Florian Weyermann.

11:54 Uhr

Matthias Aeschbacher fügt Marcel Bieri die erste Niederlage zu.

11:46 Uhr

Wer bringt sich in die beste Position für eine Schlussgang-Teilnahme? Auch Sven Schurtenberger ist ein Kandidat. Wir sind gespannt, wie die restlichen Spitzenpaarungen enden. Curdin Orlik, der Bruder von Armon, schwingt für den Berner Kantonalverband und besiegt Daniel Bösch. Er liegt weiter 0,5 Punkte hinter Schurtenberger.

11:45 Uhr

Jetzt kommen die absoluten Spitzenpaarungen. Sven Schurtenberger gewinnt gegen Patrick Schenk, obwohl er zuvor als sicherer Verlierer ausgesehen hat. Schurtenberger bringt sich in eine herausragende Ausgangslage: Fünf Siege und eine Niederlage.

René Suppiger unterliegt Jonas Lengacher.

11:34 Uhr

Maximalnote für Pirmin Reichmuth. Er bezwingt Fritz Ramseier platt.

11:32 Uhr

Schwingerkönig Kilian Wenger gewinnt gegen den 18-jährigen Brunner Michael Gwerder. Samuel Giger bezwingt Andi Imhof.

11:29 Uhr

Lario Kramer gewinnt gegen Matthias Herger. Ein Dämpfer für den Urner. Für den Kranz muss er jetzt zwei Mal gewinnen.

Philipp Gloggner und Mario Schneider stellen.

11:16 Uhr

Sieg für Benji von Ah gegen Florian Weyermann. Von Ah hat nach den zwei Startniederlagen nun vier Mal in Serie gewonnen. Er sagt:

«Ich muss keinen Gegner fürchten.»

11:10 Uhr

Gute Leistung von Alex Schuler. Er stellt mit Willy Graber. Schulers Bilanz: Vier Siege, ein Gestellter, eine Niederlage.

Lutz Scheuber konnte gewinnen. Drei Siege, zwei Gestellte, eine Niederlage. Er sagt:

«Der Kranz ist in Griffnähe. Aber ich darf jetzt nicht zu viel wollen und muss konzentriert weiterschwingen.»

11:02 Uhr

Reto Nötzli hat gegen Michael Ledermann verloren. Der Wettkampf ist für ihn damit nach sechs Gängen zu Ende. Sein Fazit: «Scheisse!»

11:00 Uhr

Marcel Mathis bezwingt Valentin Steffen. Es ist sein vierter Sieg. Dazu kommen zwei gestellte Gänge.

10:55 Uhr

TK-Chef Samuel Feller erklärt, warum Armon Orlik nun auf Christian Stucki trifft:

«Die Leute wollen dieses Duell sehen und wir wollen auf dem Platz klären, wer besser ist.»

10:52 Uhr

Einige Innerschweizer Eidgenossen konnten bisher in Zug überhaupt nicht überzeugen: Christian Schuler, Andreas Ulrich, Reto Nötzli, Mike Müllestein und Erich Fankhauser blieben hinter ihren Erwartungen.

10:47 Uhr

Matthias Glarner gewinnt gegen Franz-Toni Kenel mit einem Plattwurf.

10:21 Uhr

Der Festakt ist Geschichte. Bald geht es weiter mit dem Schwingen.

Bundespräsident Ueli Maurer. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Bundespräsident Ueli Maurer. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

10:00 Uhr

Im Einteilungsgericht wird momentan bestimmt heftig diskutiert. Wir sind gespannt, auf welche Gegner die besten Innerschweizer im 6. Gang treffen werden. Unsere Besten:

  • 2 Marcel Bieri (Edlibach) 49,00.
  • 3a Joel Wicki (Sörenberg) 48,75.
  • 5b Sven Schurtenberger (Buttisholz) 48,25.
  • 7b Alex Schuler (Rothenthurm) 47,75.
  • 9 René Suppiger (Mauensee), Marcel Mathis (Büren), Pirmin Reichmuth (Cham), Michael Gwerder (Brunnen) 47,25.
(Bild: Ennio Leanza/Keystone)

(Bild: Ennio Leanza/Keystone)

09:44 Uhr

Welcher Teilverband steht nach fünf Gängen am besten da? In den ersten 9 Rängen (34 Schwinger) sind 17 Berner, 8 Innerschweizer, 7 Nordostschweizer, ein Nordwestschweizer und ein Südwestschweizer klassiert.

Zwischenrangliste 5. Gang

09:27 Uhr

In der Arena findet in Kürze der Festakt statt. Die Zuschauer verpflegen sich derweil auf der Tribüne.

(Leserbild: Patrik Schnär)

(Leserbild: Patrik Schnär)

Fazit 5. Gang

Im Spitzenduell des fünften Gangs gibt es keinen Sieger. Joel Wicki und Christian Stucki, die zur Wettkampfhälfte das Klassement anführen, trennen sich Unentschieden. Beide zeigen sich aktiv, aber keiner kommt dem Sieg wirklich nahe. Der Gestellte wird mit der Maximalnote (9,00) belohnt - eine Schlussgang-Teilnahme liegt für beide noch drin.

Angeführt wird die Zwischenrangliste nach fünf Gängen von Armon Orlik. Er bezwingt Kilian Wenger und steht bei fünf Siegen. Ebenfalls vorne behauptet sich der Zuger Marcel Bieri. Er bezwingt Fabian Staudenmann. Auch Bieri kommt auf fünf Siege.

Den Anschluss an die Spitze behält der Luzerner Sven Schurtenberger. Er bezwingt den Südwestschweizer Lario Kramer. Zurück fallen die Viertplatzierten René Suppiger (Unentschieden gegen Thomas Sempach) und Marco Fankhauser (Niederlage gegen Domenic Schneider).

Erfolgserlebnisse haben die geschlagenen Favoriten Pirmin Reichmuth (Sieg gegen Stephan Studinger) und Samuel Giger (Sieg gegen Hanspeter Luginbühl). Ebenfalls siegreich sind Marcel Mathis (gegen Severin Schwander), Matthias Aeschbacher (gegen Marcel Kropf), Daniel Bösch (gegen Patrick Räbmatter), Benji von Ah (gegen Samuel Schmid) oder Matthias Glarner (gegen Stefan Gasser). Der König von 2016 muss dadurch den Kranzgewinn noch nicht abschreiben. Von den Innerschweizer Spitzenschwingern erlebt Christian Schuler einen Dämpfer. Er verliert gegen Konrad Steffen. Eine Niederlage gibt es auch für Lutz Scheuber (gegen Bernhard Kämpf).

Resultate 5. Gang

Joel Wicki stellt mit Christian Stucki.
Armon Orlik gewinnt gegen Kilian Wenger.
Sven Schurtenberger gewinnt gegen Lario Kramer.
Marcel Bieri gewinnt gegen Fabian Staudenmann.
Michael Bless gewinnt gegen Michael Wiget.
Domenic Schneider gewinnt gegen Marco Fankhauser.
Marcel Mathis gewinnt gegen Severin Schwander.
Pirmin Reichmuth gewinnt gegen Stephan Studinger.
Matthias Glarner gewinnt gegen Stefan Gasser.
Benji von Ah gewinnt gegen Samuel Schmid.
Konrad Steffen gewinnt gegen Christian Schuler.
Samuel Giger gewinnt gegen Hanspeter Luginbühl.
René Suppiger stellt mit gegen Thomas Sempach.
Bernhard Kämpf gewinnt gegen Lutz Scheuber.

09:16 Uhr

Die Verletztenliste wird immer länger: Nachdem am Samstag unter anderen Dominik Streiff (Schien- und Wadenbeinbruch), Werner Suppiger (Schulter), Nick Alpiger (Hüfte) und Remo Käser (Bandscheibenvorfall) verletzt aufgeben mussten, musste nun der Engelberger Lukas Bernhard mit Bahre abtransportiert werden. Wir wünschen gute Besserung.

09:14 Uhr

Das sind die besten Bilder des 5. Ganges:

(Bilder: Urs Flüeler/Keystone)(Bilder: Urs Flüeler/Keystone)
9 Bilder

Die besten Bilder des 5. Gangs

08:59 Uhr

Marcel Bieri im Interview:

«Der Heimvorteil hilft mir enorm. Ich bin mir aber bewusst, dass ich nun auf Armon Orlik oder Christian Schuler treffen werde. Ich freue mich auf diese Herausforderung.»

08:55 Uhr

Noch sind nicht alle Duelle des fünften Gangs absolviert. Wir können aber schon sagen, dass Armon Orlik mit 0,5 Punkten vor Marcel Bieri in Führung liegt. Auf Platz 3 folgen Christian Stucki und Joel Wicki. Auf Platz 4 reihen sich dann wohl ziemlich viele Schwinger ein. Wir warten aber auf die offizielle Zwischenrangliste.

08:44 Uhr

Joel Wicki gegen Christian Stucki war das mit Spannung erwartete Duell. Stucki konnte drei Mal gefährlich ziehen, doch Wicki sich ebenso gut verteidigen. Der Berner war zu Beginn der klar aktivere Schwinger. Doch Wicki wurde gegen Ende des Ganges stärker. Einen Sieger gab es jedoch nicht. Der Gang endet gestellt. Beide sind damit noch im Rennen um den Königstitel.

08:43 Uhr

Armon Orlik gewinnt einen hochstehenden Gang gegen Kilian Wenger.

08:32 Uhr

Fünfter Gang, fünfter Sieg: Marcel Bieri vom Schwingklub Ägeri gewinnt auch gegen den Berner Fabian Staudenmann. Damit hat er nach fünf Gängen nicht nur den ersten eidgenössischen Kranz fast auf sicher. Nein, Bieri bleibt ein heisser Kandidat auf den Königstitel. Eine Wahnsinnsleistung des Zugers!

(Bild: Urs Flüeler/Key)

(Bild: Urs Flüeler/Key)

08:28 Uhr

Der Nordostschweizer Domenic Schneider zeigt weiter einen sehr guten Wettkampf. Er gewinnt gegen Marco Fankhauser.

08:25 Uhr

Sieg für Pirmin Reichmuth über Stephan Studinger.

Bilanz von Reichmuth: Drei Siege, ein Gestellter, eine Niederlage.

08:23 Uhr

Joel Wicki macht sich auf den Weg in die Arena.

08:16 Uhr

Vierter Sieg im fünften Gang für Sven Schurtenberger. Er gewinnt gegen Lario Kramer mit Nachdrücken.

08:11 Uhr

Matthias Aeschbacher hat im Anschwingen gegen Joel Wicki verloren. Nun hat er vier Siege aneinandergereiht. Er wird sich hinter der Spitze gut positionieren.

08:08 Uhr

Die erste Überraschung des Tages. Christian Schuler verliert gegen den Berner Konrad Steffen. Nun muss Schuler alle drei Gänge gewinnen, um den Kranz zu gewinnen.

Bilanz Christian Schuler: Zwei Siege, ein Gestellter, zwei Niederlagen.

08:02 Uhr

Auch Benji von Ah (gegen Samuel Schmid) und Mike Müllestein (gegen Michael Moser) starten erfolgreich in den Tag. Von Ah sagt:

«Mit dem schnellen Sieg konnte ich Kraft sparen. Ein idealer Start in den Tag.»

(Bild: Janick Wetterwald)

(Bild: Janick Wetterwald)

Bilanz Benji von Ah: Drei Siege, zwei Niederlagen.
Bilanz Mike Müllestein: Zwei Siege, drei Gestellte.

07:53 Uhr

Den Anfang macht heute Marcel Mathis. Er gewinnt am Boden gegen Severin Schwander. Seine Bilanz: drei Siege, zwei Gestellte.

07:44 Uhr

15 bis 18 Prozent der Teilnehmer gewinnen heute einen eidgenössischen Kranz. Vor drei Jahren waren das 46 Schwinger. Allerdings war die Teilnehmerzahl höher. Zum Kranz reichten damals 74,50 Punkte. In der Regel reichen fünf Siege für das begehrte Eichenlaub.

07:31 Uhr

Gestern hat das Gerücht die Runde gemacht, Feldschlösschen könne kein Bier mehr liefern. «Das stimmt nicht», sagt OK-Präsident Heinz Tännler. Allerdings sei der Weinlieferant von der Menge des getrunkenen Weissweins überrascht worden. «Der offizielle Festwein dürfte bis am Mittag ausgehen. Danach gibt es Yvorne. Das ist auch ein Weisser», sagt er schmunzelnd. 170'000 Personen seien am Samstag in Zug unterwegs gewesen.

07:27 Uhr

Wer ist heute Morgen am besten ausgeruht? Wer konnte vor lauter Nervosität nicht schlafen? Der Übernachtungsort ist sicher zentral. Sven Schurtenberger hat für dieses Wochenende eine Wohnung in Baar gemietet und findet dort seine Ruhe, Marco Rohrer ist gestern noch auf die Alp zu seiner Frau gefahren und die Berner haben ihren eigenen Campingplatz errichtet:

07:22 Uhr

Das Herti-Quartier ist momentan das Trainingszentrum der Schwinger. Überall wärmen sich die Athleten vor dem Ausstich auf.

(Bilder: Jonas von Flüe)

(Bilder: Jonas von Flüe)

07:14 Uhr

Zwei prominente Schwinger haben den Wettkampf aufgegeben:

  • Nick Alpiger hat das Gelände heute Morgen an Krücken verlassen. Im Anschwingen hatte er noch sensationell Samuel Giger geschlagen, danach hat ihn seine Hüftverletzung wieder behindert.
  • Remo Käser verzichtet wegen einer Blessur ebenfalls auf den zweiten Tag. Womöglich hat auch sein schwaches Abschneiden zum Entscheid beigetragen. Er konnte nur einen Gang gewinnen.
07:00 Uhr

Das sind die Spitzenpaarungen des 5. Ganges:

06:44 Uhr

Alle Schwinger mit 35,75 Punkten dürfen auch am zweiten Wettkampftag teilnehmen. Die prominentesten Ausgeschiedenen sind Schwingerkönig Nöldi Forrer, der Rothenthurmer Philipp Schuler und der Entlebucher Reto Fankhauser.

06:30 Uhr

Guten Morgen aus Zug, guten Morgen aus der Arena. Es wurde analysiert, diskutiert und zuweilen auch ausgerufen. Doch bald sehen wir im Sägemehl, ob Joel Wicki gegen Christian Stucki bestehen kann. Um 7.45 Uhr beginnt der 5. Gang des Eidgenössischen Schwingfests. Lesen Sie hier noch einmal die Geschichten des ersten Schwingtages:

Zwischenrangliste 4. Gang

Der Ticker des ersten Schwingtages zum Nachlesen:

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