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Ein Denkzettel

Sportredaktor Stefan Klinger über das Abschneiden der Schweiz an der Ski-WM
unknown (Bild: stefan.klinger@luzernerzeitung.ch)

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Die Ski-WM 2015 in Beaver Creek (USA) ist Geschichte. Dank Patrick Küng (Abfahrtsgold), Beat Feuz (Abfahrtsbronze) und Lara Gut (Abfahrtsbronze) hat die Schweiz drei Medaillen gewonnen zwei mehr als vor zwei Jahren in Schladming. Ein erfreulicher Fortschritt. Doch bei aller Freude sollten die Resultate in diesem Winter und vor allem während der Titelkämpfe in den vergangenen zwei Wochen auch ein Denkzettel sein.

Denn Fakt ist: Nach der medaillenlosen WM 2005 hat Swiss-Ski die Nachwuchsförderung grundlegend verändert. Seither wurden und werden die Athleten aus den Jahrgängen 1988 und jünger in einem Modell ausgebildet, das von vielen Seiten Lob erhält. Doch bis heute ist Wendy Holdener die Einzige aus diesen Jahrgängen, die einen Podestplatz erreicht hat. Lara Gut gehört vom Alter her zwar auch dazu sie entwickelte sich aber ausserhalb der Verbandsstrukturen. Swiss-Ski sollte daher in der Nachwuchsförderung wieder über die Bücher. Ob der anstehende Wechsel des Nachwuchschefs allein ausreicht, müssen die Strategen in ihren Analysen beantworten.

Für die Heim-WM 2017 werden die Veränderungen sicher zu spät kommen. Für die Titelkämpfe in St. Moritz bleibt nur die Hoffnung: dass sich aus dem Männer-Speedteam keiner verletzt. Dass im ebenfalls vorne mitmischenden Frauen-Speedteam niemand zurücktritt. Dass Lara Gut, die in diesem Winter stagnierte, die richtigen Massnahmen findet. Und vor allem: dass anders als an dieser WM 2017 dann dem einen oder anderen jungen Athleten im wichtigsten Wettkampf der Saison ein Exploit gelingt. Nur dann kommt es in zwei Jahren ähnlich gut.

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