«Ein geniales Händchen»

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Hingis Am Finalwochenende der US Open war sie die erfolgreichste Titelsammlerin überhaupt, die unermüdliche Martina Hingis: Mit den Erfolgen im Mixed – an der Seite des Briten Jamie Murray – und im Doppel zusammen mit der Taiwanesin Latisha Chan schraubte die 36-jährige Schweizerin die Zahl ihrer Grand-Slam-Siege auf 25. «Die Freude ist riesengross. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das erreichen würde», sagte Hingis, die einst als jüngste Spielerin in der Tennisgeschichte Platz 1 der Weltrangliste erklommen hatte.

Als Solistin hatte sie sich schon vor rund einem Jahrzehnt aus dem Tingelbetrieb verabschiedet und konzentrierte sich fortan voll auf Pärchenauftritte – mal im gemischten Doppel, mal im Frauendoppel. Im Mixed holte sie inzwischen sieben Grand-Slam-Pokale, mit wechselnden Partnerinnen im Doppel 13. Im physisch weniger anspruchsvollen Doppel glänzt Martina Hingis immer noch mit technischer Klasse, Eleganz und Kreativität. «Sie hat ein geniales Händchen», sagt Kollege Jamie Murray über die Mittdreissigerin. Hingis liess zuletzt wiederholt offen, ob sie ihre Laufbahn über 2017 hinaus fortsetzen will. Auch in New York gab es dazu keine schlüssige Antwort. (all)

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