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Die Tour de Romandie beginnt mit einer Prüfung, die auf den Thurgauer Radprofi Stefan Küng zugeschnitten ist

Am Ende der Tour de Romandie dürfte kein Schweizer Veloprofi das Leadertrikot tragen. Aber am Dienstag hat Stefan Küng gute Aussichten, Gesamterster zu werden.
Daniel Good
Stefan Küng, starker Roller. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Stefan Küng, starker Roller. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Startort der 73. Tour de Romandie ist Neuenburg. Auf dem Programm steht am Dienstag ein kurzes Zeitfahren, das auf Profis wie den Thurgauer Stefan Küng zugeschnitten ist. Der 25-Jährige aus Wilen bei Wil überzeugte schon in verschiedenen Rennen dieser Art.

Fast Prologsieger an der Tour de France

Vor knapp zwei Jahren verpasste Küng als Zweiter des Auftaktzeitfahrens der Tour de France das Leadertrikot, das berühmte Maillot jaune, nur um wenige Sekunden.

Der Stadtkurs in Neuenburg führt über 3,85 Kilometer und ist mehrheitlich flach. Küng fährt im Trikot des Schweizer Meisters und visiert seinen dritten Tagessieg an der Tour de Romandie an.

Die Rundfahrt durch die Westschweiz ist ein Rennen der World Tour und damit der höchsten Kategorie. Zu den Gewinnern in diesem Jahrzehnt gehören zweimal Chris Froome, Bradley Wiggins und Cadel Evans. Sie beendeten alle auch die Tour de France als Gesamtsieger.

9 von 20 Etappen in den Thurgau

Im Schatten der Superstars des Radsports brillierten in den vergangenen Jahren auch zwei Thurgauer an der Tour de Romandie. Zwischen dem 30. April 2014 und dem 27. April 2017 holten Michael Albasini und Stefan Küng 9 von 20 möglichen Etappensiegen. Sieben dieser Erfolge gehen auf das Konto von Routinier Albasini, der auch mehrmals das Leadertrikot trug.

Zweimal war Küng erfolgreich, das erste Mal 2015 in Fribourg als Neoprofi. Der Zeitfahrspezialist hat in diesem Jahr zwei Chancen, um wieder zu reüssieren. Am Schlusstag steht am Sonntag in Genf nochmals eine Prüfung gegen die Uhr auf dem Programm.

Letzter Schweizer Gesamtsieg liegt 21 Jahre zurück

Mit dem Gesamtsieg werden die Schweizer auch in diesem Jahr nichts zu tun haben. Aussichtsreichster Teilnehmer ist der Slowene Primoz Roglic, der Gewinner des Vorjahres.

Auch Geraint Thomas, der Erste der Tour de France des vergangenen Jahres, ist gemeldet. Der Brite ist aber noch nicht in Form. Letzter Schweizer Gesamtsieger war 1998 Laurent Dufaux.

Auch Claudio Imhof dabei

Neben den bestandenen Strassenprofis Michael Albasini und Stefan Küng nimmt mit Claudio Imhof ein dritter Thurgauer an der 73. Tour de Romandie teil. Der 28-Jährige aus Sommeri ist ein Bahnspezialist. Imhof ist wie der Toggenburger Patrick Schelling Teil der Schweizer Nationalmannschaft, die an der Tour de Romandie startet. Albasini und Küng gehören zu ausländischen Werkteams, die von Sponsoren finanziert werden. (dg)

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