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Ein Team für die Zukunft

Kommentar zum Ausscheiden des Schweizer-Fedcup-Teams
Hat Zukunft: Das Schweizer Fedcup-Team, hier mit Viktorija Golubic (links) und Timea Bacsinszky. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Hat Zukunft: Das Schweizer Fedcup-Team, hier mit Viktorija Golubic (links) und Timea Bacsinszky. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die Schweizer Fans erlebten am Wochenende in Luzern beim Fed-Cup-Halbfinal zwischen der Schweiz und Tschechien ein Tennisfest, das ihnen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Swiss Tennis zelebrierte in Zusammenarbeit mit der Messe Luzern einen Sportanlass, der keine Wünsche offenliess und für durchwegs zufriedene Gesichter sorgte. Nur die Krönung fehlte, denn die Schweizerinnen mussten sich mit 2:3 geschlagen geben. Dennoch: Diesem Team gehört die Zukunft, dieses Team wird weitere Anläufe nehmen, um zum ersten Mal den Fed-Cup zu gewinnen und damit Schweizer Sport­geschichte zu schreiben.

Die Einzelspielerinnen Belinda Bencic (19), die in Luzern verletzungshalber nicht eingesetzt werden konnte, Timea Bacsinszky (26) und Viktorija Golubic (23) sind jung und haben noch einiges an Verbesserungspotenzial. Vor allem Golubic, die Entdeckung dieses Fed-Cup-Wochenendes, die ihre Einzel sensationell gewann, hat als Weltnummer 129 noch Luft nach oben. Und die 35-jährige Martina Hingis, die Doppelkönigin, kann auch in Zukunft in ihrer Paradedisziplin für Siege sorgen. Zudem können sich die Schweizerinnen mit Heinz Günthardt auf einen Team-Captain verlassen, der mit seiner Ruhe, Souveränität und Fachkompetenz uneingeschränkte Akzeptanz geniesst.

Die Tennisfans dürfen sich über ein Team freuen, dem die Zukunft gehört und das im Kampf um die Fed-Cup-Krone weiterhin ein wichtiges Wörtchen mitreden wird. Schliesslich brauchte auch das Schweizer Männerteam mit Roger Federer und Stan Wawrinka einige Versuche, bis 2014 endlich der erste Davis-Cup- Titel gefeiert werden konnte.

Albert Krütli

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