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Ein Trio jagt den Weltmeister

Sebastian Vettel (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

Sebastian Vettel (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

Der Grandseigneur

Sebastian Vettel(30) ist die Personifizierung von Ferraris Sehnsucht nach dem ersten WM-Titel seit 2007. Er kam 2015 als grosser Hoffnungsträger – und schien letzte Saison auch zu liefern. Der Deutsche startete furios in die Saison, aber dann kam das Rennen in Baku. Vettel verlor die Nerven, als er sich von Hamilton unfair behandelt fühlte. Er setzte sich in der Safety-Car-Phase neben den Briten und verpasste ihm einen Rammstoss. Hamilton blieb unbeeindruckt – und dominierte von da an die WM. Doch diese Saison soll es für Vettel endlich klappen. Bei den Testfahrten wähnte sich die Scuderia jedenfalls schon auf Tuchfühlung zu Mercedes. Und doch bleiben Zweifel. Hat der vierfache Weltmeister seine Nerven im Griff? Und ist der Ferrari im Alltagsgeschäft tatsächlich schnell genug?

Der junge Wilde

Einiges deutet darauf hin, dass Vettel und Hamilton ungebetenen Besuch an der Spitze bekommen könnten. Max Verstappen im Red Bull machte in den Testfahrten einen ausgezeichneten Eindruck. Den 20-Jährigen sehen viele ohnehin als kommenden Weltmeister. Doch Verstappen ist nicht nur schnell, er ist wie Vettel ein Heisssporn. Deshalb setzt er regelmässig zu spektakulären Überholmanövern an. Wenn sie gut gehen, wird der Niederländer dafür gefeiert. Doch zu oft schon wollte er zu viel und schoss sich und seinen Gegner von der Strecke. Nimmt sich Verstappen in diesen Situationen zurück, könnte er Hamilton auf dem Weg zum fünften WM-Titel gefährlich werden. Vorausgesetzt, der Red Bull hält, was er in den Testfahrten versprochen hat.

Der Sunnyboy

Läuft der Red Bull gut, ist auch Verstappens Teamkollege Daniel Ricciardo ein WM-Kandidat. Dass er das Potenzial dafür hat, hat er schon zu seiner Zeit als Vettels Teamkollege bei Red Bull gezeigt. In der gemeinsamen Saison 2014 hatte er den vierfachen Weltmeister klar im Griff, wurde Dritter und holte deutlich mehr Punkte (238) als der fünftplatzierte Vettel (167). Ricciardo (28) ist kein Heisssporn wie viele Kollegen. Den Australier bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Dadurch gelingen ihm auch Überholmanöver, in denen er seine Konkurrenten im letzten Moment ausbremst – Ricciardos Spezialität. Im WM-Kampf könnte seine Ruhe zum grossen Trumpf werden. Denn nur wer konstant punktet, wird Hamilton gefährlich werden können. Die Fans werden darauf hoffen. (cm)

Max Verstappen (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

Max Verstappen (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

Daniel Ricciardo (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

Daniel Ricciardo (Bild: Rick Rycroft/AP (22. März 2018))

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