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Ein Weltklasse-Handballer soll dem Traditionsclub St. Otmar Beine machen

Der Hoffnungsträger St. Otmars für die neue Saison hat einen grossen Namen in Handballkreisen. Bo Spellerberg, einer der besten Spieler dieses Jahrhunderts, soll den St. Galler NLA-Club wieder auf Kurs bringen. Für St. Otmar beginnt die neue Saison am Sonntag um 17 Uhr mit dem Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich.
Daniel Good
Chef und Mitspieler in Personalunion: St. Otmars Spielertrainer Bo Spellerberg während der Saisonvorbereitung im Kreis seiner neuen Mannschaftskollegen. (Bild: Mareycke Frehner)

Chef und Mitspieler in Personalunion: St. Otmars Spielertrainer Bo Spellerberg während der Saisonvorbereitung im Kreis seiner neuen Mannschaftskollegen. (Bild: Mareycke Frehner)

St. Otmar hat einiges gutzumachen in dieser Saison. Auf dem Transfermarkt gehört der Traditionsclub, siebenfache Landesmeister und einstige Europacup-Finalist schon zu den Siegern. Am Sonntag beginnt für die Ostschweizer die 65. NLA-Saison mit dem Heimspiel um 17 Uhr gegen GC Amicitia Zürich. St. Otmar ist gegen den Rekordmeister Favorit. Mit Bo Spellerberg, Frédéric Wüstner, Andrija Pendic und Goalie Aurel Bringolf wurden vier starke Spieler verpflichtet. Abgeben musste St. Otmar nur einen wichtigen Akteur. Den EM-Torschützenkönig Ondrej Zdrahala zog es nach Polen.

39-jährig, aber noch immer topfit

Insbesondere auf dem Dänen Spellerberg ruhen in St. Gallen grosse Hoffnungen. Er ist ein international renommierter Akteur mit zwei EM-Titeln und zwei WM-Silbermedaillen, kurz ein Weltstar. Spellerberg ist zwar schon 39-jährig, aber immer noch topfit. In der vergangenen Saison war er in seiner Heimat, dem Land des Olympiasiegers, zweitbester Torschütze in der höchsten Liga.

Beförderung zum Spielertrainer

Weil ein solch guter Spieler auch einen guten Trainer braucht, entliess St. Otmar im Sommer den noch unter Vertrag stehenden Cheftrainer Vedran Banic und beförderte den Starspieler Spellerberg kurz nach dessen Ankunft zum Spielertrainer.

Zweimal in der Abstiegsrunde

Als Trainer betritt Spellerberg freilich Neuland. Er hatte noch nie Profis unter seinen Fittichen. Dank seinem Palmarès und seiner Persönlichkeit kommt Spellerberg in der Mannschaft gut an. Wie er in Ernstkämpfen mit der neuen Doppelrolle zurecht kommt, wird sich weisen. Finanziert wird der prominente Däne von Gönnern. Um nicht zum dritten Mal in Folge in die Abstiegsrunde zu fallen, hat St. Otmar das Budget auf diese Saison hin um 200000 Franken auf 1,8 Millionen erhöht.

Mehr internationale Erfahrung

Mit Spellerberg und den weiteren Verstärkungen sollte es mindestens zur direkten Qualifikation für die NLA-Finalrunde reichen. Dazu ist nach 14 Partien in der Hauptrunde im Dezember der sechste Tabellenplatz notwendig. Wenn Goalie Bringolf so gut hält wie in der vergangenen Saison mit Gossau und die international erfahrenen Pendic und Wüstner die Erwartungen erfüllen, ist auch mehr möglich.

Letzter Meistertitel 2001

Das erhoffen sich natürlich auch die Verantwortlichen St. Otmars. Die direkte Finalrunden-Qualifikation ist für sie das Minimalziel. Mittelfristig – in drei bis fünf Jahren – sollen wieder Titel her. Die bislang letzte Meisterschaft gewannen die Ostschweizer vor 17 Jahren.

Ein Thurgauer mit vielen Champions-League-Spielen

Der Thurgauer Pendic spielte vor seiner Rückkehr in die Ostschweiz während sieben Saisons für den Serienmeister Schaffhausen. Der 32-jährige Arboner stand 34-mal für die Schweiz im Einsatz und bringt reichlich Erfahrung aus der Champions League mit.

Zwei weitere Nationalspieler

Der 30-jährige Bringolf stand auch schon in Schaffhausen unter Vertrag. Er ist 52-facher Nationalspieler und studiert an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Der 25-jährige Wüstner wurde als Pfeiler in der Abwehr aus Hard geholt. Er gehört zum Kader der österreichischen Nationalmannschaft.

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