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Eingeschränkte Kontrolle durch den Verband

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NLA Die Klubs haben vor einer neuen Saison ihr Budget dem Verband mitzuteilen. Im Fall von Swiss Central beträgt dieses 200 000 Franken. Garantien, dass dieses Geld vorhanden ist, werden von Swiss Basketball keine eingefordert. «Wir kontrollieren aber, ob Löhne und Sozialabgaben rechtzeitig beglichen werden», sagt Valentin Wegmann, Verantwortlicher der Meisterschaften. Mehr erlauben die personellen Ressourcen nicht. «Garantien, dass ein Klub eine Saison beenden kann, sind auch im Fussball nicht vorhanden. Das Beispiel FC Biel-Bienne hat dies aufgezeigt, und auch den FC Thun plagen derzeit grosse Probleme.»

SCB dürfte mittels drastischer Sparmassnahmen die Saison finanziell überstehen. Sportlich läuft der Klub aber Gefahr, zu Kanonenfutter degradiert zu werden. Stellt sich die Frage, weshalb die Liga aufgestockt wurde, im Wissen, dass Spitzenbasketball in der Deutschschweiz einen schweren Stand hat. «Die Liga wollte den Zugang zur Nationalliga A erleichtern. Deshalb hat sie diese vor zwei Jahren auf zehn Vereine aufgestockt», so Wegmann.

Zwei Saisons lang keinen Absteiger

2016 und 2017 gibt es keine Absteiger, weil die Liga zuerst auf zehn und heuer auf elf Teams aufgestockt wurde. «Die Deutschschweizer sollen sich während dieser Zeit präsentieren und Gelder generieren können», erklärt der Verbandsoberste die Beweggründe. Zwar wäre ihm lieber, dass es jedes Jahr Absteiger gäbe. «So wäre die Liga planbarer. Aber die Klubs wollten es so. Persönlich bin ich nicht davon überzeugt, dass die NLA mittel- und langfristig Platz für zwölf Teams haben wird.» Die Schere zwischen Arm und Reich (siehe Grafik) werde dadurch zu gross, lässt Wegmann aber nicht gelten. «Diese ist im Fussball viel grösser. Das Beispiel der Starwings Basel zeigt: Basketball kann sich in der Deutschschweiz etablieren, diese spielen bereits seit zehn Jahren mit kleinem Budget in der NLA.»

Auch über SCB ist Wegmann des Lobes voll. «Der Klub hat viel technisches Know-how und investiert viel in die Nachwuchsförderung.» Swiss Central Basket versteht sich nämlich als Stützpunkt für alle Vereine in der Zentralschweiz. Die Nachwuchsförderung in unserer Region wird bei SCB vorgelebt. Die Jungen sollen künftig die Basis für ein Spitzenteam in der NLA bilden. (reb)

NLA. Rangliste: 1. Lions de Genève 4/8. 2. Monthey 4/6. 3. Fribourg Olympic 5/6. 4. Boncourt 5/6. 5. Swiss Central 5/6. 6. SAM Massagno 4/4. 7. Starwings Regio Basel 4/4. 8. Lugano Tigers 5/4. 9. Union Neuchâtel 5/4. 10. Lausanne 5/2. 11. Winterthur 4/0.

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