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Einheimische Reiter überzeugen und hadern am CSIO St. Gallen

Am CSIO St. Gallen wechselten sich Licht und Schatten bei den Schweizer Springreitern ab. Es gab fünf Siege an internationalen Springen, aber auch zwei schmerzhafte Niederlagen.
Peter Wyrsch
Beat Mändli beim Sprung über den Wassergraben. (Bild: Urs Bucher)

Beat Mändli beim Sprung über den Wassergraben. (Bild: Urs Bucher)

Der 23. CSIO St. Gallen war eigentlich in Schweizer Hand respektive Zügeln: Die Gastgeber gewannen fünf von neun internationalen Springen, aber nicht die beiden Hauptprüfungen, den GP und den Nationenpreis. In diesen zwei wichtigsten und höchstdotierten Springen belegten sowohl Beat Mändli im GP als auch die Schweizer Equipe den Ehrenplatz. Ausserdem war auch ein Schweizer der erfolgreichste Turnier­reiter im Gründenmoos: Der Oensinger Routinier Pius Schwizer sicherte sich die Sonderprämie von 15 000 Franken.

Werner Muff in Topform

Als Doppelsieger liess sich Werner Muff mit Cosby feiern. Der 44-jährige Seuzacher, der erfolgreichste Reiter im Januar am CSI Basel in der Halle, gewann am Donnerstag die GP-Qualifikation überlegen und entschied mit einem risikoreichen, aber gekonnten Ritt auf dem zehnjährigen Oldenburger auch das Grosse Jagdspringen für sich. Pius Schwizer stand mit Balou Rubin am Freitag ­zuoberst auf dem Podest – vor seinem Landsmann Beat Mändli mit Simba.

Die Franzosen als Spielverderber

Steve Guerdat, der im GP mit Hannah und zwei Versehen seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde, rehabilitierte sich am Samstag mit Corbinian, seinem Weltcupsieger von 2016, für die GP-Enttäuschung. Der in Elgg wohnhafte Jurassier gewann vor Schwizer mit dem 13-jähigen Living the Dream. Das ehemalige Onassis-Pferd empfahl sich für höhere Aufgaben. Am Schlusstag schliesslich, vor dem wieder auf den Sonntag verschobenen Wettkampf der Nationen, feierte Martin Fuchs auf Cristo vor Paul Estemann mit Curtis ­Sitte ­einen Doppelerfolg, während die überragenden Franzosen für einen leisen Dämpfer der Schweizer sorgten.

St. Gallen kann sich behaupten

Allerdings, und das muss angefügt werden, war die internationale Konkurrenz am 91. CSIO Schweiz mässig. Gleichzeitig wie St. Gallen organisierte Athina Onassis in St-Tropez ihr hochdotiertes Global-Champions-Tour-Turnier. In Langley fand gleichzeitig wie der Springwettbewerb in St. Gallen der CSIO Kanada statt. Und auch in Lissabon wurde ein CSIO durchgeführt. Erstaunlich, dass das portugiesische Aushängeschild Luciana Diniz in St. Gallen statt in ihrer Wahlheimat startete. Dies war den Kontakten und der Beharrlichkeit des St. Galler Turnierdirektors Urs Schiendorfer zu verdanken und endete für alle erfolgreich. Diniz triumphierte auf Fit vor Fun vor Beat Mändli mit Dsarie im GP.

Ein Lob von der Konkurrenz

Ein dickes Kompliment an die Veranstaltung kam über die Lippen von Philippe Guerdat, dem Equipenchef der Franzosen: «Schon als Schweizer Reiter war St. Gallen mein favorisiertes Turnier. Nun ist es auch als Equipenchef mein Favorit.» Worte, welche die Turnierpräsidentin Nayla Stössel gerne hörte: «Wir hatten tolle Tage, sahen spannenden Top-Sport mit verdienten Siegern. Dank Wetterglück hatten wir auch ideale Bodenverhältnisse und regen Zuschauerzuspruch.» St. Gallen hat bewiesen, dass es eine Reiterstadt ist und bleibt. (wy)

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