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Einzelzimmer, Sandstrand vor Ort, Olivenöl aus der Heimat

Die kommenden Wochen an der WM verbringt die Nationalmannschaft vorerst in Toljatti. Wissenswertes zum Schweizer Tross.

Wer alles gehört zur Schweizer Delegation?

Die Schweizer Delegation besteht aus 31 Staff-Mitgliedern (Trainer, Ärzte, Physios, Spielanalyse, Medien, Sicherheit, Koch, Team-, Ticket- und Kit-Manager) und natürlich 23 Spielern. Bereits vor einer Woche ist in Toljatti ein Lastwagen aus der Schweiz angekommen, beladen mit drei Tonnen Material.

Weshalb hat man sich ausgerechnet für diesen Basisort entschieden?

Das Gesamtpaket mit Trainingsplatz, Hotel, Klima und geografischer Lage stimmt. Sotschi war erste Wunschdestination, ist aber etwas exponiert mit der südlichen Lage. Brasilien hatte das Vorrecht auf Sotschi, beklagt nun aber die teilweise langen Reisen an die Spielorte.

Wie lange ist das Basiscamp gebucht? Deutschland zum Beispiel reserviert seine Basis ja immer bis zum Final.

Das Lada-Resort ist bis Ende Juni gebucht. Je nach Achtelfinal-Spielort bleibt die Schweiz in der Region – der Gruppensieger spielt im nahen Samara. Oder sie wird zum Turnierhüpfer.

Wie werden die Spieler wohnen?

An Endrunden gibt es nur Einzelzimmer. Die Spieler wohnen im Haupthaus in Zwei-Zimmer-Apartments mit Stube und Schlafzimmer. Das Hotel hat Sandstrand, Schwimmhalle, Fitnesscenter und Turnhalle. Was will man mehr.

Wird Gemüse oder Fleisch für die eigenen Köche extra eingeflogen?

Gemäss Teamkoch Emil Bolli, der Küche sowie Einkaufsmöglichkeiten in Toljatti inspiziert hat, ist alles Wesentliche in der Region erhältlich. Bolli nimmt nur Olivenöl, Gewürze und Müesli mit. Er ist wie in Brasilien 2014 mit seiner Tochter Andrea für das Nationalteam im Einsatz.

Was bezahlt die Fifa?

Die Schweiz bekommt acht Millionen Dollar Startgeld. Die Fifa bezahlt die Reisen nach und in Russland für 50 Personen – Teambus inklusive –, zudem spricht sie 1,5 Millionen Dollar für die WM-Vorbereitung. Überdies erhielt der Schweizer Verband acht Prozent an Tickets entsprechend der Stadionkapazität. Gegen Brasilien und Costa Rica also 3600 Eintritte, 2800 für die Partie gegen Serbien. Die Kontingente werden aber längst nicht ausgeschöpft. Auch gibt es weniger Spontanreisen, weil Tage im Voraus Fan-ID oder Visum beantragt werden müssen. Zudem sind die Reisen an die Austragungsorte kompliziert. (cbr)

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