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EISHOCKEY: Dem HC Luzern droht das Saisonende

Der Zweitligist HC Luzern liegt in der Halbfinal-Serie gegen Dürnten mit 0:2 in Rücklage. Heute Dienstag (20.00, Bäretswil) droht den Luzernern das Saisonende.
Luzern-Center Sandro Spinner setzt zu einem Schuss auf das gegnerische Tor an. (Bild: Michael Wyss (Luzern, 10. März 2018))

Luzern-Center Sandro Spinner setzt zu einem Schuss auf das gegnerische Tor an. (Bild: Michael Wyss (Luzern, 10. März 2018))

«Derart zu verlieren, ist bitter. Das müssen wir erst verarbeiten. Doch wir kommen zurück», zeigte sich HCL-Stürmer Sandro Spinner (25) nach der zweiten Niederlage gegen Dürnten kampfbetont. Es war ein bitterer Abend für das Team von Trainer Robert Küttel (41) und Assistenztrainer Rolf Wyss (60). Nach der 1:4-Startschlappe in Bäretswil folgte am Samstag vor 420 Fans im Eiszentrum Luzern eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen den Favoriten Dürnten. Dem Publikum wurde Eishockeysport vom Feinsten auf Zweitliga-Niveau geboten. Eishockeyherz was willst du mehr? Das zweite Duell zwischen Luzern und Dürnten war am Ende an Spannung kaum zu überbieten.

Luzern lag nach einem schwachen mittleren Abschnitt (0:3) und nach 43 Minuten mit 1:5 im Hintertreffen. Die Zürcher Oberländer profitierten wiederum von zwei Überzahlsituationen und zwei Toren in Unterzahl.

Luzerner Aufholjagd vom 1:5 zum 5:5

Doch der HCL bewahrte, nachdem sie dem Gast den Sieg eigentlich schon auf dem Serviertablett präsentierten, einmal mehr nach einem klaren Rückstand kühlen Kopf und bewies mentale Stärke, wie schon in der Viertelfinal-Serie gegen St. Mo-ritz. Die Luzerner schafften es nach einem beeindruckenden Schlussspurt tatsächlich noch in die Verlängerung: dank der Treffer von Martin Peterhans (2:5), Jaromir Gogolka (3:5), Emanuel Guidon (4:5) und Gianmarco Guidon (5:5, er traf 14 Sekunden vor Schluss) schafften sie das schier Unmögliche. Die Hoffnung auf den Sieg und den Ausgleich in der Serie (best of 5) war wieder da. Doch in der Verlängerung waren keine 33 Sekunden gespielt, da zappelte der Puck im Luzerner Gehäuse hinter Keeper Gregory Keller (24). Gleich mit dem ersten Angriff sorgten die Gäste für die Entscheidung. HCL-Stürmer Jaromir Gogolka (28): «Wir sind enttäuscht, denn wir hätten den Sieg verdient gehabt. Doch die Aufholjagd hat uns gezeigt, dass bis zum Schluss alles möglich ist, wenn du daran glaubst.»

Wie gross stehen die Chancen, in der Serie gegen den Favoriten zu verkürzen? Spinner: «Noch ist die Entscheidung um den Finaleinzug nicht gefallen. Wir haben am Dienstagabend noch eine letzte Chance und wollen diese packen. Wir wollen ein zweites Heimspiel erzwingen. Wir gehen nicht zum Plausch nach Bäretswil.» Ein allfälliges viertes Duell würde am Donnerstag (19.45, Eiszentrum) stattfinden.

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Eishockey, 2. Liga

Playoff-Halbfinals, Region Ost: Dürnten Vikings – HC Luzern 5:6 n. V. – Stand in der Serie 2:0. Rheintal – Küsnacht ZH 9:2, Stand in der Serie 2:0.

Luzern – Dürnten 5:6 n.V. (1:1, 0:3, 4:1, 0:1)

Eiszentrum, Luzern. – 420 Zuschauer. – SR Zambonin/Fausch. – Tore: 4. 0:1. 11. Gianmarco Guidon (Gogolka) 1:1. 23. 1:2. 26. 1:3. 26. 1:4. 43. 1:5. 49. Peterhans (Gogolka, Henrik Maurenbrecher) 2:5. 50. Gogolka (Zumbach, Henrik Maurenbrecher) 3:5. 53. Emanuel Guidon (Knüsel) 4:5. 60. (59:46) Gianmarco Guidon (Emanuel Guidon, Spinner) 5:5. 61. 5:6.

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