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EISHOCKEY: Dem HC Luzern droht das Saisonende

Der Zweitligist Luzern steht bereits in den Playoff-Achtelfinals vor dem Aus. In der Best-of-5-Serie liegen die Luzerner gegen Kreuzlingen-Konstanz mit 1:2 in Rücklage. Heute Abend muss ein Sieg her.
Der Luzerner Stürmer Thomas Bracher (vorne) im Zweikampf mit einem Thurgauer. (Bild: Michael Wyss (Kreuzlingen, 18. Februar))

Der Luzerner Stürmer Thomas Bracher (vorne) im Zweikampf mit einem Thurgauer. (Bild: Michael Wyss (Kreuzlingen, 18. Februar))

Erstmals in dieser Saison steht der HC Luzern unter Siegzwang. Der Luzerner Zweitligist muss heute Abend zu Hause gewinnen, will er im Playoff-Achtelfinal gegen Kreuzlingen-Konstanz ein fünftes Spiel erzwingen. Stellt sich nun die Frage: Ist der HCL mental stark genug, um den 1:2-Rückstand noch zu drehen? Die Auftritte Nummer zwei und drei gegen Kreuzlingen-Konstanz mit den beiden 3:6- und 0:4-Niederlagen lassen jedoch kaum Zuversicht aufkeimen. Zu denken gib auch die Art und Weise, wie der HCL diese beiden Spiele verlor. Beängstigend ist, wie einfach die Thurgauer zu ihren Treffern kamen.

«Wir ermöglichen dem Gegner praktisch aus dem Nichts Torchancen. Das müssen wir sofort abstellen. Die Thurgauer sind keine Übermannschaft, sie profitieren von unseren Fehlern», weiss Stürmer Sven Kuster (22) und doppelt nach: «Die letzten beiden Niederlagen sind vergessen. Was jetzt zählt, ist die Leistung im Spiel vom Dienstagabend. Wir wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen.»

«Wieder dort hingehen, wo es wehtut»

Luzerns Stürmer Thomas Bracher (30) weiss, wie die Thurgauer zu besiegen sind: «Es braucht einfach mehr Feuer und Wille jedes Einzelnen, sprich mehr Biss. Wir müssen wieder vermehrt dort hingehen, wo es wehtut. So, wie es Kreuzlingen in den beiden letzten Spielen gegen uns praktizierte.» Die Ostschweizer hatten mehr Druck auf dem Stock, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe und waren vor dem Slot (Torraum) präsenter. «Sie waren immer einen Schritt schneller. Mit der richtigen Einstellung können wir aber dagegenhalten und die Serie zum 2:2 ausgleichen. Wir wollen am Donnerstag in die Finalissima.»

Enttäuscht war auch der Luzerner Captain und Stürmer Reto Burkart nach der 0:4-Auswärtsniederlage: «Wenn man kein Tor erzielt, kann man schlichtweg auch nicht gewinnen. Enttäuschend war vor allem unser Überzahlspiel. Wir hatten im Powerplay genug Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch die Effizienz war das grosse Manko. Wir müssen vor dem gegnerischen Slot wieder mehr Präsenz markieren.»

Wie gross stehen denn die Chancen, die Serie noch auszugleichen? «Wir glauben daran. Das ist das Schöne in den Playoffs. Man bekommt in jedem Spiel eine neue Chance, sich wieder zu beweisen. Wir kommen zurück. Das sind wir unserem treuen Publikum auch schuldig», weiss der 32-jährige Routinier.

Luzern legte Spielfeldprotest ein

Der HCL spielte das dritte Spiel in Kreuzlingen unter Spielfeldprotest, weil die Infrastruktur auf dem Aussenfeld der Bodensee-Arena nicht dem Reglement entsprach: Die Torlinie zum Torraum war nicht sichtbar; die blaue Linie schwer zu erkennen; keine Bullykreise; auf der Match­uhr fehlte die zweite Strafanzeige. Und auch die Grösse des Spielfeldes und die Lichtverhältnisse wurden dabei bemängelt.

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Eishockey, 2. Liga

Playoff-Achtelfinals (best of 5). 1. Spiel: Kreuzlingen-Konstanz - Luzern 3:4 n. V. – 2. Spiel: Luzern - Kreuzlingen-Konstanz 3:6. – 3. Spiel: Kreuzlingen-Konstanz - Luzern 4:0. – Stand 2:1 für Kreuzlingen-Konstanz. – 4. Spiel. Heute: Luzern - Kreuzlingen-Konstanz (20.30, Eiszentrum). – 5. Spiel (eventuell). Donnerstag: Kreuzlingen-Konstanz - Luzern (20.00 Bodensee-Arena).

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