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EISHOCKEY: Die Playoffs sind zum Greifen nah

Zweitligist Sursee nähert sich mit grossen Schritten den Playoffs. Grossen Verdienst an den bisherigen Erfolgen hat auch der Stürmer und frühere Profispieler Michael Schmerda (32).
Michael Schmerda, Stürmer EHC Sursee (Bild: PD)

Michael Schmerda, Stürmer EHC Sursee (Bild: PD)

Vier Runden vor Qualifikationsende der 2. Liga (Gruppe 1) beträgt Sursees Reserve auf den neunten Platz bereits neun Punkte. Nach dem jüngsten 5:3-Sieg bei Schlusslicht Seewen und der gleichzeitigen Niederlage von Mitstreiter Chiasso (4:5 bei Küsnacht ZH), machte der Aufsteiger einen grossen Schritt Richtung Playoffs (Top 8). «Ja, das waren ganz wichtige Zähler im Kampf um den achten Rang. Wir waren uns der Wichtigkeit dieser Partie bewusst und wollten diese Big Points. Es war ein wegweisendes Spiel für uns», so Michael Schmerda.

Der Vater der zweijährigen Tochter Emelie trug mit zwei Treffern einmal mehr in einer Partie viel zum Sieg bei. Mit 17 Treffern und drei Assists gehört der in Freiburg im Breisgau aufgewachsene Stürmer zum besten Torschützen der 2. Liga, Gruppe 1 (Region Ost). «Meine Aufgabe als Stürmer ist es, Tore zu schiessen. Doch ich bin nur Teil dieses Puzz­les. Das Team steht im Vordergrund. Zusammen sind wir stark.» Am Samstag (18.15 Uhr, Eishalle Sursee) kann Sursee gegen Bellinzona nun alles klarmachen und die Playoffs erfreuliche Tatsache werden lassen. Schmerda: «Wir sind nahe dran. Diese Chance wollen wir packen. Doch bekanntlich ist der letzte Schritt auch immer der schwierigste. Es benötigt eine konzentrierte Leistung und viel Siegeswille. Ich bin guten Mutes.»

Beruf und Hobby in derselben Eishalle

Schmerda, der während zwölf Jahren seinen Lebensunterhalt als Profi in Deutschland in den beiden höchsten Ligen (DEL, DEL2) verdiente, spielt nun seine zweite Spielzeit bei Sursee. Letzte Saison stieg Schmerda gleich in seiner ersten Saison mit Sursee in die 2. Liga auf. Warum hat der Deutsche, der im aargauischen Baden wohnt und demnächst nach Sempach Station zügelt, zuletzt von der 1. Liga bei Basel-Kleinhüningen nach Sursee gewechselt? «Der ehemalige Sursee-Spieler Michal Iliev, mit dem ich bereits bei meinem Stammverein EHC Freiburg früher spielte, hat mich zu diesem Wechsel bewogen und Werbung für Sursee gemacht. Und ich bereue diesen Entscheid nicht. Der Verein wird sehr familiär geführt und ist mir ans Herz gewachsen.»

Dass er an seiner Wirkungsstätte auch seinen Lebensunterhalt verdient, ist ein Glücksfall, wie Schmerda betont: «Ich führe den Eishockey-Shop in der Eishalle Sursee. Das fühlt sich fast wie ein Lotto-Sechser an, weil ich ja immer etwas mit Eishockey machen wollte. Eine sehr spannende Aufgabe ist das für mich, eine schöne Herausforderung.» Somit stehen die Chancen für Sursee auch gut, dass Schmerda eine weitere Saison beim Zweitligisten anhängt: «Ich sehe meine Zukunft schon hier. Es gibt keinen Grund für einen Wechsel. Es stimmt alles für mich. Hier kann ich mein Hobby und meinen Beruf ausüben. Zudem wohne ich mit meiner Familie bald am Sempachersee. Besser könnte es nicht zusammenpassen.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

2. Liga, Gruppe 1

14. Runde: Küsnacht – Chiasso 5:4. Illnau-Effretikon – Luzern 6:4. Seewen – Sursee 3:5. Zug – Bassersdorf 4:0. Bellinzona – Dürnten 1:14. – Rangliste (alle 14 Spiele): 1. Illnau-Effretikon 40. 2. Dürnten 38. 3. Luzern 28. 4. Bassersdorf 25 (73:53). 5. Zug 25 (45:46). 6. Küsnacht 16 (52:68). 7. Sursee 16 (57:80). 8. Bellinzona 10. 9. Chiasso 7. 10. Seewen 5.

Illnau-Effretikon – Luzern 6:4 (1:3, 0:1, 5:0)

Eselriet. – 220 Zuschauer. – SR Traub/Zambonin. – Tore: 7. Gianmarco Guidon (Burkart) 0:1. 11. 1:1. 12. Burkart (Emanuel Guidon, Knüsel) 1:2. 20. Burkart (Emanuel Guidon, Gianmarco Guidon) 1:3. 23. Gianmarco Guidon (Emanuel Guidon, Burkart) 1:4. 49. 2:4. 53. 3:4. 55. 4:4. 57. 5:4. 60. 6:4 (ins leere Tor).

Seewen – Sursee 3:5 (1:1, 1:1, 1:3)

Zingel. – 145 Zuschauer. – SR Bertolo/Torti. – Tore: 7. Mathys (Zürcher, Koalick) 0:1. 20. Steiner (Lander) 1:1. 22. Presheva (Zürcher) 1:2. 23. Brücker (Horat) 2:2. 49. Schmerda (Kiser) 2:3. 52. Horat (Brücker, Djordjevic) 3:3. 58. Schnyder (Kiser, Müller) 3:4. 60. Schmerda 3:5 (ins leere Tor).

Zug – Bassersdorf 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Academy-Arena. – 40 Zuschauer. – SR Kaufmann, Sprenger. – Tore: 33. Rickli (Blaser) 1:0. 34. Elsener (Emmenegger, Tedesco) 2:0. 35. Schneider (Studer) 3:0. 59. Blaser 4:0.

Nächste Runde. Samstag: Luzern – Zug (17.30, Eiszentrum). Chiasso – Seewen (18.00). Sursee – Bellinzona (18.15 Eishalle).

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