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EISHOCKEY: Goalie Keller «hext» Luzern zum Sieg

Zweitligist Luzern geht in der Playoff-Viertelfinalserie gegen dreifachen Schweizer Meister St. Moritz mit 1:0 in Führung. Heute Abend (19.45 Eiszentrum, Luzern) wollen die Luzerner nachdoppeln.
Rückhalt für den HC Luzern: Goalie Gregory Keller. (Bild: Michael Wyss)

Rückhalt für den HC Luzern: Goalie Gregory Keller. (Bild: Michael Wyss)

Gregory Keller (24) avancierte im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals zwischen St. Moritz und Luzern zum Matchwinner. «Er hat uns im Spiel gehalten, sensationell pariert und die Wende ermöglicht», freute sich HCL-Sportchef Laurent Scheiwiler (66) nach dem 4:3-Sieg nach Verlängerung in St. Moritz. Tatsächlich hätte die Partie auf der Eisbahn Ludains (unter freiem Himmel) auch einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Keller nicht im ersten Drittel mirakulös gehalten hätte. Die Luzerner waren mit dem 0:2-Rückstand noch gut bedient, nach dem die Oberengadiner fulminant starteten und Luzerns Gehäuse von Beginn weg belagerten.

Keller: «Sie haben uns früh den Schneid abgekauft und wir konnten uns gar nie richtig entfalten. Wir hatten auch einige gute Chancen, doch es war nicht das wahre Gesicht des HCL zu Beginn dieses Duells.» Die Luzerner Reaktion kam. Und wie. Jaromir Gogolka, Emanuel Guidon und Henrik Maurenbrecher sorgten mit ihren herrlich herausgespielten Treffern für die Wende zur 3:2-Führung. «Was unsere Jungs nach dem Rückstand zeigten, zeugt von mentaler Stärke. Wir liessen uns nicht einschüchtern und wussten, dass unsere Chancen kommen werden, wenn wir die Geduld bewahren und uns auf unsere Stärken besinnen», so ein erleichterter Luzerner Assistenztrainer Rolf Wyss (60).

Entscheidung in der Verlängerung

Luzern konnte diesen Vorsprung aber nicht verwalten und musste den Ausgleich zum 3:3 (50.) hinnehmen. In der Verlängerung (62.) ging es dann aber schnell. Erneut stand Maurenbrecher (26) zur Stelle, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für die Luzerner Glückseligkeit und für die so wichtige Führung in dieser Best-of-5-Serie besorgt war. «Dass wir uns den Heimvorteil zurückholten, war ganz wichtig. Wir haben es nun in den eigenen Händen, uns eine gute Ausgangslage für die Halbfinal-Qualifikation zu schaffen. Diese Chance wollen wir am Dienstag packen und mit 2:0 vorlegen», lautete Kellers Kampfansage. Scheiwiler: «Erfreulich war auch die lautstarke Unterstützung der rund 20 mitgereisten Supporter. Kompliment, sie haben das Team beflügelt und moralisch unterstützt in diesem schweren Auswärtsspiel.»

Michael Wyss, St. Moritz

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Männer, 2. Liga

Playoff-Viertelfinal (best of 5): St. Moritz – Luzern 3:4 n. V. – Stand 0:1. Illnau/Effretikon – Küsnacht ZH 2:5. Stand 0:1. Rheintal – Dielsdorf 11:1. – Stand 1:0. Dürnten – Kreuzlingen-Konstanz 7:0. Stand 1:0.

St. Moritz – Luzern 3:4 n. V. (2:0, 0:3, 1:0, 0:1)

Ludains. – 215 Zuschauer. – SR Gubser, Gugel. – Tore: 11. 1:0. 20. 2:0. 25. Gogolka (Knüsel, Emanuel Guidon) 2:1. 37. Emanuel Guidon 2:2. 38. Henrik Maurenbrecher (Bracher, Zumbach) 2:3. 50. 3:3. 62. Henrik Maurenbrecher (Bracher, Zumbach) 3:4.

Abstiegsrunde. 4. Runde: Seewen – Urdorf 5:1. – Rangliste (alle 4 Spiele): 1. Seewen 9. 2. Chiasso 8. 3. Urdorf 4. 4. Lenzerheide-Valbella 3.

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