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EISHOCKEY: HCL-Stürmer Emanuel Guidon kehrt zu den Wurzeln zurück

Emanuel Guidon will mit dem HC Luzern in die 1. Liga aufsteigen. Der 21-jährige Stürmer verbrachte eine lehrreiche Saison in den USA.
Emanuel Guidon, Stürmer HC Luzern: «Die langen Fahrten während der Playoffs sind für einen Amateursportler nicht zu unterschätzen.» (Bild: PD)

Emanuel Guidon, Stürmer HC Luzern: «Die langen Fahrten während der Playoffs sind für einen Amateursportler nicht zu unterschätzen.» (Bild: PD)

«Ich bin nicht zum Plausch gekommen. Beim HC Luzern entdeckte ich die Freude am Eishockeysport. Hier will ich etwas erreichen. Die Promotion in die 1. Liga ist mein Ziel», zeigt sich Emanuel Guidon kampfbetont. Aufgewachsen und wohnhaft ist der kaufmännische Angestellte in Emmenbrücke. Nach seiner Zeit beim HC Luzern wechselte Guidon in die Nachwuchsabteilung des EV Zug (Mini, Elite-Novizen und Elite-A-Junioren) und Rapperswil-Jona Lakers (Elite A-Junioren). Letzte Saison spielte Guidon in der Western States Hockey League (WSHL) in Amerika, einer Juniorenliga. «Die Saison in Übersee war eine wichtige Lebenserfahrung für mich. Es hat mich als Mensch weitergebracht.»

Trotz anderen Angeboten entschied sich Guidon für einen Wechsel nach Luzern. «Ich wollte an denjenigen Ort, wo ich ­meine Wurzeln habe. Ich konnte dem HCL vieles verdanken, nun möchte ich dem Verein etwas zurückgeben.» Das hat der Stürmer bereits getan mit bisher 1,6 Sko­rerpunkten pro Partie. Seine Ausbeute in 15 Spielen: 9 Tore und 15 Assists. Guidon ist damit der drittbeste Skorer bei den Luzernern. «Das ist schön, wenn ich dem Team helfen kann. Als Stürmer ist es auch meine Aufgabe, zu skoren. Ich bin mit meiner bisherigen Saison sicher zufrieden.»

Zukunft ist noch offen

Im Team figuriert seit dieser Saison auch sein um zwei Jahre älterer Bruder Gianmarco. «Das ist ein spezielles Gefühl und schön, dass wir im selben Team und erstmals gemeinsam in einer Aktivmannschaft spielen.» Die Guidons spielten bereits in der Nachwuchszeit beim HCL und beim EVZ zusammen. Und wie sieht die Zukunft des jüngeren Guidon aus? «Was ich nächste Saison mache, weiss ich noch nicht. Es gefällt mir aber sehr in Luzern, und ich sehe eigentlich einem weiteren Jahr hier in Luzern positiv entgegen. Unabhängig, in welcher Liga wir im Herbst starten.»

Der HCL (31 Punkte) hat sich drei Runden vor Schluss den dritten Rang festigen können und kann sich das Playoff-Heimrecht (Top 4) am nächsten Samstag (17.30, Eiszentrum) gegen Bassersdorf (4. Rang; 25 Punkte) mit einem Sieg nach 60 Minuten definitiv sichern. «Wir wollen die jüngst gezeigte Leistung im Derby gegen Zug mit dem 5:2-Sieg bestätigen. Gelingt uns dies, werden wir die Zürcher schlagen.» Nicht so wichtig ist für Guidon der Heimvorteil in den Playoffs: «Wer aufsteigen will, muss gegen jedes Team gewinnen. Egal, in welchem Stadion auch immer und auf welchem Eis. Du musst am Tag X einfach Bereitschaft signalisieren.» Einen Vorteil sieht der 21-Jährige im Heimbonus, wenn es um die langen Reisen geht, die dem HCL womöglich drohen. Luzerns Gegner im Achtelfinal ist derzeit Schaffhausen, es könnte aber auch Engiadina (Spielort: Scuol) treffen. «Wenn wir einmal mehr in Luzern spielen können, kann sich das in ­Sachen mentaler Frische bemerkbar machen. Diese langen Fahrten sind für einen Amateursportler nicht zu unterschätzen.» Die Playoff-Achtelfinals (best of 5) beginnen am Dienstag, 13. Februar. Nebst Luzern und Zug steht auch Sursee (siehe Box) in den Playoffs. Schlusslicht Seewen muss wohl den Gang in die Abstiegsrunde antreten.

Michael Wyss

regionalsport@luzenerzeitung.ch

2. Liga, Gruppe 1

15. Runde: Dürnten – Illnau-Effretikon 3:2. HC Luzern – Zug 5:2. Chiasso – Seewen 6:0. Sursee – Bellinzona 3:2. Bassersdorf – Küsnacht 2:5. – Rangliste (alle 15 Spiele): 1. Dürnten 41. 2. Illnau-Effretikon 40. 3. HC Luzern 31. 4. Bassersdorf 25 (75:58). 5. Zug 25 (47:51). 6. Küsnacht ZH 19 (57:70). 7. Sursee 19 (60:82). 8. Bellinzona 10 (40:79). 9. Chiasso 10 (49:85). 10. Seewen 5.

HC Luzern – Zug 5:2 (1:0, 3:0, 1:2)

Eiszentrum. – 200 Zuschauer. – SR Scheggia, Torti. – Tore: 15. Burkart (Gogolka, Gianmarco Guidon) 1:0. 23. Henrik Maurenbrecher (Wey) 2:0. 24. Burkart (Emanuel Guidon, Vassanelli) 3:0. 35. Gianmarco Guidon (Emanuel Guidon, Vassanelli) 4:0. 45. Marti 4:1. 48. Burkart 5:1. 52. Blaser 5:2.

Chiasso – Seewen 6:0 (1:0, 2:0, 3:0)

Centro Sportivo. – 100 Zuschauer. – SR San Pietro, Bianchi. – Tore: 11. 1:0. 37. 2:0. 40. 3:0. 42. 4:0. 44. 5:0. 56. 6:0.

Sursee – Bellinzona 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)

Eishalle. – 75 Zuschauer. – SR Bittel, Kobza. – Tore: 25. 0:1. 34. Wyss (Kiser, Schnyder) 1:1. 44. 1:2. 53. Zürcher (Bättig, Mathys) 2:2. 55. Presheva (Schmerda, Habisreutinger) 3:2.

Nächste Spiele. Samstag: Illnau-Effretikon – Sursee (17.00, Eselriet). HC Luzern – Bassersdorf (17.30, Eiszentrum). Seewen – Küsnacht ZH (19.30, Zingel). Zug – Dürnten (20.30, Academy Arena).

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