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EISHOCKEY: Nicolas Wey: «Das Rüstzeug für den Aufstieg hätten wir»

Nicolas Wey spielt seit dieser Saison beim Zweitligisten HC Luzern. Der 21-jährige Neuenkircher ist trotz der zwischenzeitlichen Spitzenrangierung nicht restlos zufrieden.
Michael Wyss
Nicolas Wey, Stürmer HC Luzern: «Wir bekunden immer dann Mühe, wenn wir in der Favoritenrolle sind.» (Bild: PD)

Nicolas Wey, Stürmer HC Luzern: «Wir bekunden immer dann Mühe, wenn wir in der Favoritenrolle sind.» (Bild: PD)

«Wir können es besser, als wir es bisher zeigten. Den Zenit haben wir noch längst nicht erreicht», glaubt Nicolas Wey. Der 21-jährige Stürmer (linker Flügel), der in Neuenkirch aufgewachsen ist und wohnt, bemängelt die Hochs und Tiefs innerhalb einer Partie: «Wir haben gute Phasen, dann fallen wir wieder in ein Loch. Vieles hängt mit der Konzentration zusammen, denn spielerisch haben wir genügend Qualität, um mit den Besten dieser Liga mitmischen zu können.» Man schaffe es noch nicht, einen auf dem Papier vermeintlich schwächeren Gegner während 60 Minuten zu dominieren. Wey, der zuletzt im Oltner-Nachwuchs spielte: «Wir bekunden immer dann Mühe, wenn wir in der Favoritenrolle sind. Daran müssen wir arbeiten. Während dreier Dritteln Powerhockey zu zeigen, muss unser Ziel sein für die nächsten Partien. Gerade im Hinblick auf die Playoffs.»

Wey, der beim EHC Sursee die Freude zum Eishockey entdeckte und seinen Lebensunterhalt als Fachmitarbeiter im Freileitungs- und Netzbau verdient, strebt mit dem HC Luzern nun den dritten Tabellenplatz an. «Das ist unser Minimalziel. Wichtig ist, dass wir nun die restlichen sieben Partien bis Ende Qualifikation solide Leistungen bringen, damit wir gefestigt in die Playoffs steigen können», so der Neuenkircher. Liebäugelt Wey, der in Sursee, Zug und Olten im Nachwuchs spielte, auch mit einer Promotion in die 1. Liga mit dem HCL? «Ja klar. In den Playoffs kann alles passieren. Es muss sicher alles stimmen, damit wir um den Aufstieg mitspielen können. Vieles entscheidet sich auch im Kopf. Das Rüstzeug dazu haben wir aber», ist Wey überzeugt.

Am Samstag (20.15, Zingel) gastiert der HCL bei Seewen. Ein Sieg ist Pflicht, oder? «Drei Punkte sind budgetiert. Wenn wir vom ersten Scheibeneinwurf signalisieren, wer das Duell gewinnen will, holen wir den Sieg.» Der HCL (11 Spiele/22 Punkte) ist im Schwyzer Talkessel zum Siegen verdammt, denn mit Bassersdorf (11/22) und Zug (11/19) lauern den Leuchtenstädtern zwei weitere Teams im Nacken, die sich ebenfalls das Heimrecht (Top-4) in der ersten Playoff-Runde (Achtelfinals) sichern wollen.

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

2. Liga, Gruppe 1

11. Runde: Illnau-Effretikon – Bellinzona 8:2. Dürnten – Chiasso 10:0. HC Luzern – Küsnacht ZH 7:4. Zug – Seewen 2:1. Bassersdorf – Sursee 6:2. – Rangliste: 1. Illnau-Effretikon 11/31. 2. Dürnten 11/30. 3. HC Luzern 11/22 (65:36). 4. Bassersdorf 11/22 (60:42). 5. Zug 11/19. 6. Küsnacht ZH 11/10 (37:52). 7. Bellinzona 11/10 (34:55). 8. Sursee 11/10 (42:65). 9. Chiasso 10/5. 10. Seewen 10/3.

Zug – Seewen 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)

Academy-Arena. – 30 Zuschauer. – SR Ehrbar, Fausch. – Tore: 1. Elsener 1:0. 41. Brücker (Eichhorn, Holdener) 1:1. 60. Kunz (Eisenegger, Blaser) 2:1.

Luzern – Küsnacht ZH 7:4 (2:2, 3:0, 2:2)

Eiszentrum. – 170 Zuschauer. – SR Scheggia, Torti. – Tore: 3. Vassanelli (Emanuel Guidon) 1:0. 5. 1:1. 7. 1:2. 8. Emanuel Guidon (Vassanelli) 2:2. 30. Spinner (Henrik Maurenbrecher) 3:2. 30. Bracher (Frei) 4:2. 36. David Maurenbrecher (Emanuel Guidon) 5:2. 43. 5:3. 52. Gianmarco Guidon (Burkart) 6:3. 53. 6:4. 57. Vassanelli (Emanuel Guidon) 7:4.

Bassersdorf – Sursee 6:2 (1:0, 3:0, 2:2)

Swiss-Arena. – 50 Zuschauer. – SR Egli, Gubser. – Tore: 3. 1:0. 29. 2:0. 30. 3:0. 32. 4:0. 41. 5:0. 46. Schmerda (Schnyder) 5:1. 50. Schmerda (Wyss) 5:2. 59. 6:2.

Nächste Runde. Samstag: Chiasso – Sursee (18.00, Centro Sportivo). Seewen – HC Luzern (20.15, Zingel). – Sonntag: Bellinzona – Zug (16.45, Centro Sportivo Bellinzona).

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