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EISHOCKEY: Nun sollen auch die «Wikinger» weichen

Der Zweitligist HC Luzern steht im Playoff-Halbfinal. Nach Schaffhausen und St. Moritz wartet mit Dürnten der bisher stärkste Gegner auf die Innerschweizer.
Will mit Luzern in den Playoff-Final: Trainer Robert Küttel. (Bild: M. Wyss (Luzern, 14. August 2017))

Will mit Luzern in den Playoff-Final: Trainer Robert Küttel. (Bild: M. Wyss (Luzern, 14. August 2017))

Das Playoff-Abenteuer geht für den HC Luzern weiter. Schaffhausen (Achtelfinal) konnte den HCL nicht stoppen, auch der dreifache Schweizer Meister St. Moritz (Viertelfinal) fand kein Rezept gegen die siegeswilligen Luzerner, die im richtigen Moment auf die Playoffs hin zur Höchstform auflaufen und mentale Stärke beweisen wie selten zuvor. Gegen Schaffhausen und St. Moritz machte Luzern 1:2-, 0:2- und 1:3-Rückstände wett. HCL-Trainer Robert Küttel (41): «In diesem Bereich haben die Spieler sicher einen Schritt vorwärts gemacht. Der Glaube ist bis zum Schluss vorhanden.»

Der HCL spielt mittlerweile mit der nötigen Geduld und lässt sich nicht mehr aus der Ruhe bringen, auch wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. Tugenden, die in Playoffs von grosser Wichtigkeit sind, wenn der Ausgang eines Spiels auf Messers Schneide steht. Küttel weiter: «Speziell beeindruckt hat mich das Team vor allem in der Serie gegen St. Moritz. Wir haben zweimal auswärts gewinnen können, was ich den Spielern hoch anrechne. Die Reisestrapazen und der Höhenunterschied sind für einen Amateur nicht zu unterschätzende Faktoren.»

Wie stehen die Chancen im Halbfinal gegen Dürnten? «Die Zürcher kennen wir aus der Meisterschaft. Sie sind klar Favorit nach dem Gruppensieg, doch wir können an einem unserer besten Tage auch einen ganz Grossen schlagen. Wichtig ist, dass wir 60 Minuten mit Disziplin spielen. Ihre ganz grosse Stärke ist unter anderem das Powerplay. Wenn wir so als Team auftreten wie zuletzt gegen Schaffhausen und St. Moritz, ist alles möglich», glaubt HCL-Stürmer Henrik Maurenbrecher (27). Und Küttel sagt: «Wir nehmen Spiel für Spiel und werden unsere Chancen auch gegen den haushohen Favoriten erhalten.»

Die Serie beginnt auswärts am Donnerstag

Erfreut über die Halbfinal-Qualifikation zeigte sich HCL-Präsident Roger Ulrich (48): «Die bisherigen Leistungen unserer Mannschaft beeindrucken mich und machen stolz. Auf den dritten Schlussrang in der Qualifikation folgten zwei interessante Playoffserien gegen Schaffhausen und St. Moritz mit einem verdienten Sieger. Wir haben bereits jetzt schon sehr viel erreicht. Ich bin überzeugt, dass das Team auch gegen Dürnten stark aufspielen wird. Ich bin sicher einer der glücklicheren Präsidenten derzeit», meinte der Vereinshöchste lachend. Verständlich: Die bisherige Playoff-Bilanz mit sechs Siegen und einer Niederlage ist beeindruckend.

Die Best-of-5-Serie zwischen Dürnten und Luzern beginnt am Donnerstag (20.00, Eishalle Bäretswil), am Samstag (17.30 Eiszentrum, Luzern) folgt dann das Heimspiel.

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Männer, 2. Liga

Playoff-Halbfinals. Region Ost (best of 5): Dürnten Vikings – HC Luzern. Rheintal – Illnau-Effretikon/ Küsnacht ZH. – 1. Runde. Donnerstag: Dürnten – HC Luzern (20.00, Eishalle, Bäretswil). – 2. Runde. Samstag: HC Luzern – Dürnten (17.30, Eiszentrum).

Abstiegsrunde: Lenzerheide-Valbella – Seewen 4:2. Urdorf – Chiasso 2:6. – Schlussrangliste (alle 6 Spiele): 1. Seewen 12 Punkte. 2. Chiasso 11. 3. Urdorf 7. 4. Lenzerheide-Valbella 6. – Seewen und Chiasso bleiben in der 2. Liga; Urdorf und Lenzerheide-Valbella steigen in die 3. Liga ab.

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