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EISHOCKEY: Surseerinnen haben sich ihren Wunsch erfüllt

Der EHC Sursee ist nach 15 Siegen aus 16 Spielen Schweizer Meister der dritthöchsten Liga. Er spielt nächste Saison in der zweithöchsten Spielklasse.
Die harte Arbeit hat sich für die Frauen des EHC Sursee ausbezahlt. (Bild: PD)

Die harte Arbeit hat sich für die Frauen des EHC Sursee ausbezahlt. (Bild: PD)

Für Trainer David Hänggi und sein Team ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Mit dem knappen 2:1-Sieg im Final gegen die Rapperswil-Jona Lady-Lakers holen sich die Surseer Frauen nicht nur den Meistertitel, sondern auch gleich noch den Aufstieg in die SWHL B. «Das Team hat sich zu Beginn der Saison den Aufstieg zum Ziel gesetzt und dafür auch hart gearbeitet. Das hat bereits im Sommertraining begonnen. Wir haben intensiver und zielorientierter trainiert. Auf dem Eis nahm alles seinen Lauf, mit jedem Sieg wurde der Appetit zusätzlich genährt», sagt Hänggi, seit drei Jahren Trainer des Teams und Ehemann von Stephanie Barmettler. Sie ist zusammen mit ihrer Ex-Langenthaler Teamkollegin Riana Anliker, Schwester Jennifer Barmettler und Stefanie Greger eine der produktivsten Spielerinnen der ganzen Liga.

Die Gründe für den grössten Erfolg des Frauen-Teams in der Klubgeschichte ortet Hänggi, der seinen Rücktritt bereits lange zuvor angekündigt hatte, «in erster Linie auch in der beispielhaften Zusammenarbeit mit den beiden Aktivmannschaften und der Unterstützung des ganzen Klubs. Wir haben von den gemeinsamen Trainings enorm profitiert, so auch vom Schusstraining mit Michael Schmerda». Er lobt auch den Teamzusammenhalt und die Lernbereitschaft. «Unsere taktischen Fortschritte waren in den letzten Spielen gegen Rapperswil entscheidend, wir haben gelernt, uns auf das Spiel des Gegners einzustellen, ihn zu stören und in Schach zu halten.»

Ein Kränzchen windet Hänggi auch Jennifer Barmettler: «Sie ist unser Sportchef, sie organisiert alles rund um das Team und hält uns Trainern den Rücken frei.» Auch auf dem Eis gibt die 34-Jährige mit der Erfahrung aus 143 A-Spielen während sechs Saisons in Langenthal (ein Meistertitel) und Reinach immer noch den Ton an und fügt sich nahtlos in die Reihe der teamintern besten Skorerinnen ein.

Für die 24-jährige Stürmerin Stefanie Greger, die auf diese Saison hin von Aufsteiger Wil zu Sursee gewechselt hat, war der entscheidende Faktor für die beiden Siege gegen die Lady Lakers «die bessere Teamleistung. Rapperswil hat sehr gut gespielt, aber wir hatten das bessere Zusammenspiel», analysiert die Topskorerin des Teams, die in Büron wohnt und in Oberkirch arbeitet. Der Aufstieg fühle sich «extrem gut an, zumal wir die ganze Saison hindurch auf dieses eine Ziel hingearbeitet haben». Auch Jennifer Barmettler sieht in den entscheidenden Siegen «die Ausgeglichenheit unseres Teams als wichtigsten Faktor, wir sind nicht von ein paar Spielerinnen abhängig». Barmettler stellt in Aussicht, «dass das Team für seine erste B-Saison zusammenbleibt. Wir möchten aber auch jungen Zentralschweizer Spielerinnen die Möglichkeit geben, sich in unserem Team zu entwickeln». An Talenten fehlt es in der Zentralschweiz ja nicht, und deshalb könnte Sursee zum Konkurrenten des A-Teams aus Reinach werden, wo die meisten Luzernerinnen zurzeit spielen.

Daniel Monnin

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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