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EISHOCKEY: Trotz 2:0-Führung bleibt Ambri vorsichtig

Nach dem 2:1-Sieg in der Verlängerung am Samstagabend geht der HC Ambri-Piotta mit einem 2:0-Vorsprung in die Osterwoche.
Ambris Mark Bastl, Sven Berger, und Torschuetze zum 1:2 Cory Emmerton, von links, jubeln im zweiten Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta. (Bild: Marcel Bieri/Keystone (Langenthal, 8. April 2017))

Ambris Mark Bastl, Sven Berger, und Torschuetze zum 1:2 Cory Emmerton, von links, jubeln im zweiten Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta. (Bild: Marcel Bieri/Keystone (Langenthal, 8. April 2017))

Im zweiten Kräftemessen in der Ligaqualifikation zeigten beide Teams eine markante und auch nötige Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Spiel. Ambri trat weniger nervös an – der erste Sieg hat dem Team offensichtlich gutgetan. Und Langenthal verdaute scheinbar die Meisterfeier vom Mittwoch.

Die Tessiner kamen zu mehr Gelegenheiten, der Sieg im zweiten Duell war verdient, und dennoch musste das Glück bemüht werden, wenige Sekunden vor Schluss erarbeitete sich SCL-Captain Stefan Tschannen eine Grosschance, und kurz vor dem Siegtreffer der Leventiner beklagte Dario Kummer einen Pfostenschuss. 638 NLA-Spiele hat Ambri-Routinier Mark Bastl (36) in den Knochen. Er ist sich gewohnt, in dieser milder werdenden Jahreszeit noch Eishockey zu spielen, wenn auch um den Titel (mit den ZSC Lions) und nicht gegen den Abstieg – freilich bieten sowohl das NLA-Final wie auch die Ligaqualifikation Spektakel und Dramen. «Beide Mannschaften sind besser geworden, und die nächsten Spiele werden nicht einfacher», bilanziert Bastl. «Beide Teams konnten das Spiel entscheiden, im dritten Drittel hatten wir viel Glück und ein paar Big Saves von Sandro Zurkirchen. Wir hatten mehr Chancen, aber der SCL-Torhüter hat gut gespielt.»

Mehr Chancen? 41:23 Schüsse aus Ambri-Sicht. In der Theorie müsste das zu einem satten 5:2-Sieg reichen, in der Praxis jedoch wurden beidseits doch etliche Schüsse aus (zu) spitzem Winkel abgefeuert.

Serie erinnert an NLB-Final

Nun ist beidseits durchatmen angesagt. Bei Langenthal, weil nun zwei Tage Pause zwischen den beiden Spielen angesiedelt sind. Denn seit dem 21. März bestritt die Mannschaft von Trainer Jason O’Leary innerhalb von 18 Tagen 9 Spiele sowie eine Meisterfeier. Gleichzeitig hat auch Ambri eine kurze Verschnaufpause. «Wir können froh sein um das 2:0. Aber entschieden ist noch nichts», so Mark Bastl. «Der Vorsprung ist klein, wir wissen, dass es schnell drehen kann. Sie verfügen über ein gutes System, kämpfen gut und spielen sehr diszipliniert.»

Abgeschrieben ist Langenthal noch nicht. Der Start in die Serie erinnert an jene aus dem Final. Gegen die Lakers lag der SCL mit 0:2-Siegen zurück. Die Resultate lauteten 2:5 und dann 2:3. Nun liegt das Team erneut 0:2 zurück, diesmal nach einem 2:4 und 1:2 nach Verlängerung. «Wir wissen, dass wir einen 0:2-Rückstand wenden können», sagt Nico Dünner, der Langenthal-Stürmer aus Emmenbrücke. «Unsere Beine sind inzwischen etwas frischer, und wir nehmen den höheren Rhythmus an.» Er und sein Team wollen nun den ersten Sieg morgen (20.15) gegen Ambri, «und nicht dass es heisst, der NLB-Meister habe wieder keine Chance gegen das NLA-Team».

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

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