Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Schweiz steht im Final des Lucerne Cups: Ein Doppelschlag und ein heisser Goalie genügen

Das Schweizer Eishockey-Team kämpft am Lucerne Cup nach dem 3:1-Erfolg gegen Österreich um den Turniersieg. Am Freitagabend (20.15 Uhr) heisst der Finalgegner Russland.
Marcel Kuchta, Luzern
Schweizer Spieler Simon Moser, Mitte, im Spiel gegen Goalie Bernhard Starkbaum, Österreich, rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Schweizer Spieler Simon Moser, Mitte, im Spiel gegen Goalie Bernhard Starkbaum, Österreich, rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Schweizer Thomas Ruefenacht, Mitte links, und Simon Moser, Mitte rechts, gegen Bernhard Starkbaum, rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Schweizer Thomas Ruefenacht, Mitte links, und Simon Moser, Mitte rechts, gegen Bernhard Starkbaum, rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Coach Roger Bader aus Österreich. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Coach Roger Bader aus Österreich. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Schweizer Chris Baltisberger, links, gegen Österreicher Stefan Ulmer, Mitte. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Schweizer Chris Baltisberger, links, gegen Österreicher Stefan Ulmer, Mitte. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Schweizer Coach Patrick Fischer. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Schweizer Coach Patrick Fischer. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Ilya Mikheyev, Mitte, aus Russland spielt gegen die Slowaken Martin Chovan, rechts, und Branislav Rapac, links. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Ilya Mikheyev, Mitte, aus Russland spielt gegen die Slowaken Martin Chovan, rechts, und Branislav Rapac, links. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Die russischen Spieler im Spiel gegen die Slowakei am Donnerstagabend in Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Die russischen Spieler im Spiel gegen die Slowakei am Donnerstagabend in Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Denis Zernov, links, vor dem Goal. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Denis Zernov, links, vor dem Goal. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Die russischen Spieler freuen sich über das 2:0. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Die russischen Spieler freuen sich über das 2:0. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
Andrei Chibisov, rechts, Russland, gegen den Slowaken Martin Stajnoch, Zweiter von rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))Andrei Chibisov, rechts, Russland, gegen den Slowaken Martin Stajnoch, Zweiter von rechts. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler (Luzern, 13. Dezember 2018))
10 Bilder

Schweiz steht im Final des Lucerne Cup

Man kann nicht behaupten, dass die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft in Luzern ein Strassenfeger ist. 1923 Zuschauer füllten die Tribschen-Eishalle knapp zur Hälfte. Besonders auf den Stehplätzen klafften grosse Lücken. Entsprechend lauwarm war die Stimmung in dieser einen eher herben Charme verströmenden Arena. Immerhin: Die Schweizer Fans durften am Ende einen Sieg ihrer Lieblinge beklatschen und dank Thomas Rüfenacht sowie Lino Martschini sogar Treffer von zwei Luzernern bejubeln. Diese beiden Tore im Mitteldrittel brachten die Schweiz auf Erfolgskurs.

Es war allerdings kein Abend für Hockey-Gourmets im Luzerner Eissportzentrum. Die Schweiz und Österreich lieferten sich ein Duell auf überschaubarem Niveau. Kämpferisch war der Einsatz einwandfrei. Aber spielerisch liess vor allem der Auftritt der Schweizer über weite Strecken einige Wünsche offen. Viele Ungenauigkeiten im Aufbau- und Passspiel brachten den Spielfluss der Mannschaft von Nationaltrainer Patrick Fischer immer wieder ins Stocken. Den Schweizern gelang es nur phasenweise, das Spielgeschehen zu kontrollieren.

Exzellenter Reto Berra

Kam erschwerend dazu, dass sich die Fischer-Equipe mit vielen Strafen immer wieder selber in ungemütliche Situationen manövrierte. Insgesamt sechsmal musste man in Unterzahl agieren. Die Disziplinlosigkeiten hatten letztlich aber keine negativen Auswirkungen, weil einerseits das Unterzahlspiel gut funktionierte und andererseits der sehr starke Reto Berra im Schweizer Tor mehrmals in extremis zu retten vermochte.

Am Ende reichte den Schweizern ein kurzer Steigerungslauf mit zwei Treffern im Mitteldrittel innert 93 Sekunden für den Sieg. Bern-Stürmer Thomas Rüfenacht – nach schöner Vorarbeit seines Klubkollegen Simon Moser – und Lokalmatador Lino Martschini (EV Zug), mit einem verdeckten Weitschuss, schufen die entscheidende Differenz für den letztlich etwas schmeichelhaften Sieg der Schweiz. Der zukünftige Zug-Stürmer Grégory Hofmann (55.) sorgte mit dem 3:0 im Powerplay für die endgültige Entscheidung, ehe Ambri-Stürmer Dominic Zwerger, einer von fünf Spielern in der vom Schweizer Roger Bader gecoachten, österreichischen Auswahl, die ihr Geld in der Schweiz verdienen, Reto Berra mit einem Shorthander noch den Shutout vermieste.

Im Hinblick auf das Finalspiel gegen die Russen, die in der ersten Turnierpartie die Slowakei mit 2:1 bezwungen hatten, müssen sich die Schweizer jedenfalls deutlich steigern, wenn sie am Ende die erste Ausgabe des Lucerne Cups für sich entscheiden möchten. Einigen designierten Leistungsträgern wie Denis Hollenstein (ZSC Lions) ist gut anzumerken, dass sie momentan mit sich und ihrer Form zu kämpfen haben. Andere, wie der in der Meisterschaft derzeit sehr erfolgreiche Damien Brunner (Biel), müssen mehr Zug aufs gegnerische Tor entwickeln. Genauso, wie die Luzerner am Freitagabend mehr Zug in Richtung Eissportzentrum entwickeln sollten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.