Eishockey
20 Spielsperren nach diesem hässlichen Ellbogen-Check

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl wurde von der Liga-Strafkommission zu 20 Spielsperren verurteilt, nachdem er seinen Gegenspieler frontal mit seinem Ellbogen checkte. Sein Kontrahent zog sich bei dieser Aktion Verletzungen zu.

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Die Szene ereignete sich im Spiel zwischen den Niagara IceDogs und den Kitchener Rangers in der Ontario Hockey League in Nordamerika: Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl, Sohn der deutschen Legende Erich Kühnhackl, verletzte bei einem Check seinen Gegenspieler Ryan Murphy von den Kitchener Rangers schwer.

Murphy wollte im Angriffsdrittel hinter dem Tor den Puck erlaufen. Von der anderen Seite brauste Tom Kühnhackl mit hohem Tempo heran und erwischte Murphy frontal hinter dem Tor. Der Check war äusserst hart, weil Kühnhackl seinen Kontrahenten, der auf den Check nicht gefasst war, zusätzlich mit dem Ellbogen gegen den Kopf checkte.

Murphy blieb nach dem Check minutenlang am Boden liegen. Wie durch ein Wunder konnte er nach dem Check noch selber aufstehen und in die Garderobe laufen, worauf er zu Untersuchungen ins Spital gefahren wurde.

Bei der Aktion wurde auch Täter Kühnhackl leicht verletzt und musste das Spiel ebenfalls frühzeitig beenden, nicht zuletzt aufgrund einer ausgesprochenen Disziplinarstrafe. Doch nicht nur dieses Spiel konnte er nicht mehr spielen: Kühnhackl muss für diesen Check eine Sperre von 20 Liga-Spielen absitzen. (sha)

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