Eishockey

Missgeschick beim Debüt: Hagman trifft gegen den EV Zug ins eigene Tor

Am Dienstagabend bestritt der Finne Niklas Hagman sein erstes Spiel für Fribourg-Gottéron seit seiner Rückkehr in die Schweiz. Die Première misslang ihm allerdings gründlich: Mit einem missglückten Rückpass traf er ins eigene verlassene Tor.

Dean Fuss
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Niklas Hagman

Niklas Hagman

Keystone

Im Spiel zwischen dem EV Zug und dem HC Fribourg-Gottéron läuft die 49. Minute, als sich die wohl skurrilste Szene der bisherigen Saison ereignet: Nach einem Foul von Reto Suri ist eine Strafe gegen den Zuger angezeigt. Fribourg-Goalie Benjamin Conz verlässt seinen Kasten und macht einem zusätzlichen Feldspieler platz.

Der Puck kommt in der Offensivzone in Besitz von Niklas Hagman. Der Finne passt zurück an die blaue Linie ins Niemandsland. Der Puck schlittert über die ganze Spielfläche und landet doch tatsächlich im leeren Tor von Fribourg.

Das Tor wird in Erinnerung bleiben

Was für ein Einstand für Hagman, der in diesem Spiel seinen ersten Einsatz für die Fribourger bestreitet. Zwar hat er zuvor auch einen Assist geleistet, doch in Erinnerung bleiben wird wohl nur das Eigentor - das rein statistisch gesehen gar keines ist, da es Fabian Schnyder zugesprochen wird. Der Zuger hatte den Puck als letzter Zuger berührt.

Für Hagman ist es bereits das zweite Engagement in der Schweiz. In der Lockout-Saison 2004/05 spielte der mittlerweile 34-jährige Finne beim HC Davos und gewann zusammen mit Joe Thornton, Rick Nash und Co. den Schweizer Meistertitel.

Auch Kane traf so ins leere Tor

Ein ähnliches Missgeschick wie Hagman unterlief Mitte Januar einem ehemaligen Lockout-Gast in der Schweiz: Patrick Kane von den Chicago Blackhawks versorgte den Puck bei angezeigter Strafe ebenfalls mit einer verunglückten Rückgabe an die blaue Linie im eigenen und verlassenen Tor. Während des Lockouts in der vergangenen Saison hatte der NHL-Superstar beim EHC Biel gespielt.