ELITE-RENNEN: Kenia-Express fegt durch Gassen – Röthlin 10.

Einer der Höhepunkte des Stadtlaufs war das Elite-Rennen. Bei den Männern siegte der Kenianer Stanley Kipkoskei. Bei den Frauen gewann die Slowenin Sonia Roman.

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Im Schlussspurt lässt Viktor Röthlin (r.) Lashyn Dmytro klar hinter sich. (Bild René Meier/Zisch)

Im Schlussspurt lässt Viktor Röthlin (r.) Lashyn Dmytro klar hinter sich. (Bild René Meier/Zisch)

Ab der zweiten von zehn Runden war der Ausgang der 33. Auflage des Elite-Rennens mehr oder weniger klar: Die Kenianer würden den Sieg unter sich ausmachen, machten sie auch. Immer wieder wechselte die Führung. Der Vorsprung des Führenden war aber nie grösser als drei Sekunden. Nach 8,7 Kilometern entschieden schliesslich 1,2 Sekunden das innerkenianische Duell Kipkoskei-Kipkoskei zugunsten Salil Stanley. Er hatte bereits 2009 in Luzern gewonnen. Dritter wurde der Österreicher Martin Pröll.

Röthlin guter Zehnter
Viktor Röthlin vermochte nicht ganz mit der schnellen Tempovorgabe der Afrikaner mitzuhalten. Zwar war der Obwaldner Marathonläufer nach der ersten Rund noch in der Spitzengruppe dabei. Dann fiel er kontinuierlich bis auf Platz 12. zurück. Drei Runden vor Schluss betrug der Rückstand 42 Sekunden. In der letzten Runde drehte er nochmals auf und arbeitete sich auf den zehnten Schlussrang vor, mit 63 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Sabine Fischer Fünfte
Bei den Frauen gewann die slowenische Vorjahreszweite Sonia Roman, vor der Deutschen Simret Restle und der Vorjahressiegerin Helen Clitheroe. Beste Schweizerin wurde Sabine Fischer auf Platz 5.

Nachwuchs: Urnerin zweite
In der Kategorie Männer Nachwuchs gewann der Deutsche Stefan Hendtke. Bester Zentralschweizer ist Daniel Lustenberger vom STV Kriens auf Platz sieben. Fabian Kreienbühl (10.), Florian Lussy (11.) und Matthias Schöpfer (12.) komplettierten das Zentralschweizer Feld. Bei den Frauen gewann Andrina Schläpfer vor der Altdorferin Priska Auf der Maur. Die weiteren Zentralschweizerinnen belegten die Plätze fünf (Mirjam Niederberger), sechs (Andrea Lustenberger), sieben (Ramona Teller), acht (Santina Malacarne), zehn (Céline Giger), elf (Cindy Schmid) und 18. Christina Fenk.

rem