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Eliud Kipchoge pulverisiert Marathon-Weltrekord

Der Kenianer Eliud Kipchoge pulverisierte am Berlin-Marathon den Weltrekord. Der 33-Jährige kam in 2:01:39 Stunden ins Ziel und blieb damit gleich 78 Sekunden unter der vier Jahre alten Top-Zeit seines Landsmanns Dennis Kimetto.



epa07024282 Winner Kenyan long distance runner Eliud Kipchoge finishes the race in the Berlin Marathon, in Berlin, Germany, 16 September 2018. Over 44,000 athletes have taken the start on the 45th edition of the Berlin Marathon in the German capital. EPA/HAYOUNG JEON

epa07024282 Winner Kenyan long distance runner Eliud Kipchoge finishes the race in the Berlin Marathon, in Berlin, Germany, 16 September 2018. Over 44,000 athletes have taken the start on the 45th edition of the Berlin Marathon in the German capital. EPA/HAYOUNG JEON

sda. Kipchoges Durchschnittstempo war verblüffend: 20,81 Kilometer pro Stunde km/h - das wären 422 x die 100 Meter in jeweils rund 17,3 Sekunden.

«Ich war perfekt vorbereitet»

Olympiasieger Kipchoge ist damit der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigte. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Amos Kipruto in 2:06:23 Stunden vor dem dritten Kenianer, Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang (2:06:48).

«Ich war perfekt vorbereitet und wollte nur mein Rennen laufen. Nun bin ich unendlich dankbar», sagte Kipchoge. Es war sein dritter Anlauf, in der deutschen Hauptstadt den Weltrekord zu knacken. 2015 bremsten ihn nicht optimal sitzende Laufschuhe, im Vorjahr verhinderten Regen und Wind die Krönung - dennoch fehlten damals nur 35 Sekunden zum Weltrekord.

Der achte Weltrekord in 20 Jahren

Seit 2002 ist kein Männer-Weltrekord mehr woanders als in Berlin gelaufen worden. Kimetto hatte die Strecke auf dem gleichen Kurs dort vor vier Jahren in 2:02:57 bewältigt.

Kipchoge sorgte bei der 45. Auflage des Marathon-Klassikers in Berlin bereits für den achten Männer-Weltrekord der vergangenen 20 Jahren. Zum vierten Mal in Serie gelang ein solcher einem Läufer aus dem kenianischen Hochland - nach Patrick Makau (2011), Wilson Kipsang (2013) und Kimetto (2014) schaffte es nun Kipchoge.

2018 waren die Bedingungen vor allem in der Anfangsphase perfekt. Im Windschatten seiner anfangs drei Pacemaker schlug Kipchoge sofort eine enorme Pace an und hatte schon nach fünf Kilometern einen Vorsprung von neun Sekunden auf Verfolger Kipsang.

Die Halbmarathon-Marke passierte Kipchoge in 61:06 Minuten - da war er schon 39 Sekunden schneller als Kimetto bei seinem Rekord-Rennen. Während Kipchoge weiter aufs Tempo drückte, brach Kipsang bei Kilometer 25 ein.

120'000 Euro an Prämien

Kipchoge, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Eldoret lebt, hat den Marathon sogar schon einmal in 2:00:25 Stunden abgespult - allerdings unter Laborbedingungen. Bei dem Projekt «Breaking2» des Sportartikelherstellers Nike lief er am 6. Mai 2017 auf dem Formel-1-Kurs in Monza zwar die beste Zeit überhaupt, der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) erkannte sie aber nicht als Weltrekord an - unter anderem deshalb, weil bei dem Nachtrennen in jeder Runde die Tempomacher ausgewechselt wurden.

Kipchoge kassiert nun eine Prämie von insgesamt 120'000 Euro: 50'000 Euro für den Weltrekord, 40'000 für den Sieg und 30'000 Euro zusätzlich als Zeit-Bonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

Schnelle Frauen

Erstmals blieben gleich drei Frauen im gleichen Marathonrennen unter 2:19 Stunden und damit auch unter dem 13 Jahre alten Streckenrekord der Japanerin Mizuki Noguchi (2:19:12). Den Sieg sicherte sich die 35-jährige Kenianerin Gladys Cherono in der Weltjahresbestzeit von 2:18:11 Stunden vor den beiden Äthiopierinnen Ruti Aga (2:18:34) und Tirunesh Dibaba (2:18:55).

Berlin. Marathon (42,195 km). Männer: 1. Eliud Kipchoge (KEN) 2:01:39 (Weltrekord; bisher Dennis Kimetto/KEN, 2014 in Berlin in 2:02:57). 2. Amos Kipruto (KEN) 2:06:23. 3. Wilson Kipsang (KEN) 2:06:48.

Frauen: 1. Gladys Cherono (KEN) 2:18:11 (JWB). 2. Ruti Aga (ETH) 2:18:34. 3. Tirunesh Dibaba (ETH) 2:18:55.

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