Andrea Ellenberger steht in Sölden am Start

Die Hergiswilerin Andrea Ellenberger gibt im Ski-Weltcup nach langer Zeit ihr Comeback. «Das konnte ich nicht erwarten», sagt die 25-Jährige.

Claudio Zanini
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Andrea Ellenberger, Skifahrerin aus Hergiswil.

Andrea Ellenberger, Skifahrerin aus Hergiswil.

Das Aufgebot von Swiss-Ski für den Weltcup-Auftakt von Sölden hält eine Überraschung bereit: Unerwartet tauchte am Donnerstagnachmittag in der Mitteilung des Verbandes der Name von Andrea Ellenberger auf. Die 25-Jährige aus Hergiswil wird am Samstag in einer Woche den Riesenslalom in Sölden bestreiten. Die Nidwaldnerin selbst war nur bedingt verblüfft: «Jein. Ich habe zwar in der Vorbereitung gemerkt, dass ich schnell sein kann. Aber, dass ich in Sölden am Start stehen darf, konnte ich natürlich nicht erwarten.»

Ellenberger hat eine langwierige Verletzungsgeschichte hinter sich. Gut zweieinhalb Jahre fiel sie aus. 2016 riss sie sich das Kreuzband. 2017 unterzog sie sich wegen chronischer Rückenprobleme einer Operation. Ihr wurde eine Bandscheibe entfernt und ein Wirbel versteift. «Wir wussten zuerst gar nicht, ob ich mich den Belastungen des Skifahrens je wieder aussetzen kann», sagt sie. Im Februar dieses Jahres gab Ellenberger schliesslich ihr Comeback. In der Vorbereitung auf diese Saison habe sie im Vergleich mit anderen Weltcup-Athleten gemerkt, dass sie mithalten könne. Ihren letzten Einsatz auf höchster Stufe absolvierte sie vor genau vier Jahren – ebenfalls in Sölden. Damals schaffte sie den Sprung in den zweiten Lauf nicht. Insgesamt kommt sie auf fünf Weltcup-Einsätze.