EM-QUALIFIKATION: Petkovic: «Zum Glück habt ihr das Spiel gesehen»

Vladimir Petkovic reagierte auf die zweite Niederlage in der EM-Ausscheidung alles andere als panisch. Der Schweizer Selektionär hält eine rasche Trendwende durchaus für möglich.

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Der Start von Vladimir Petkovic ist gründlich misslungen. (Bild: Keystone)

Der Start von Vladimir Petkovic ist gründlich misslungen. (Bild: Keystone)

«Zum Glück habt ihr alle das Spiel gesehen.» Petkovic spielt mit seiner Aussage auf die Dominanz seiner Equipe an, die bis zum fatalen Foulpenalty in der 79. Minute praktisch keine gefährliche Aktion der Slowenen zugelassen hatte. Der Schweizer Coach war aber ehrlich genug, um einzugestehen, «dass man kein Spiel gewinnen kann, wenn man kein Tor schiesst».

Die Ausstrahlung seiner Mannschaft habe ihn zufrieden gestellt, so der Tessiner. Aber die teilweise mangelhafte Konzentration, das Problem beim letzten Pass, die Schwierigkeit, sich in der entscheidenden Zone Vorteile zu verschaffen, störte ihn: «Da müssen wir mehr Verantwortung übernehmen. Dann werden wir nicht nur gut spielen, dann gewinnen wir auch.»

Drmic und Seferovic trösten sich gegenseitig nach der Niederlage gegen Slowenien. (Bild: Keystone)
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Xherdan Shaqiri ist die Enttäuschung nach dem Spiel deutlich anzusehen. (Bild: Keystone)
Die Schweizer Nationalmannschaft bedankt sich bei den mitgereisten Fans. (Bild: Keystone)
Milivoje Novakovic verwandelt den Penalty gegen Yann Sommer. Das einzige Tor des Spiels. (Bild: Keystone)
Der slowenische Keeper Samir Handanovic ist Sieger im Duell gegen Haris Seferovic. (Bild: Keystone)
Der kleine Shaqiri gewinnt ein Kopfballduell. (Bild: Keystone)
Josip Drmic scheitert nur ganz knapp am slowenischen Schlussmann. (Bild: Keystone)
Vladimir Petkovic wartet mit seiner Mannschaft also weiterhin auf den ersten Sieg in dieser EM-Qualifikation. (Bild: Keystone)
Philippe Senderos und Haris Seferovic während des Spiels. (Bild: Keystone)
Josip Drmic: Auch ihm gelang in Maribor kein Tor. (Bild: Keystone)
Ein enttäuschter Xherdan Shaqiri. (Bild: LAURENT GILLIERON)
Haris Seferovic im Zweikampf. (Bild: Keystone)
Der eingewechselte Pajtim Kasami im Duell mit einem Slowenen. (Bild: LAURENT GILLIERON)
Vladimir Petkovic richtet seine Worte an Josip Drmic. (Bild: Keystone)
Die Slownen jubeln nach dem 1-0 Heimsieg gegen die Schweiz. Stephan Lichststeiner findets so gar nicht zum Jubeln. (Bild: Keystone)
Handshake zwischen Vladimir Petkovic und dem Trainer der Slowenen Srecko Katanec. (Bild: Keystone)

Drmic und Seferovic trösten sich gegenseitig nach der Niederlage gegen Slowenien. (Bild: Keystone)

Der inzwischen erhebliche Fehlstart zur Kampagne löste bei ihm keinen Frustschub aus. Er blieb auch nach dem zweiten negativen Resultat in Folge ruhig. Er hält die Konsequenzen nach wie vor für überschaubar. Seine Zuversicht erlitt offenbar auch in Maribor keinen Dämpfer: «Wir besitzen noch immer alle Möglichkeiten, wieder zurückzukommen in dieser Gruppe.»

Den Vorwurf, sich in der Schlussphase naiv verhalten zu haben, liess er nicht zu. Es könne im Verlauf einer Partie immer etwas passieren. «Vielleicht verhielten wir uns im Zweikampf etwas ungeschickt. Aber naiv waren wir sicher nicht.»

Sein Amtskollege Srecko Katanec bedankte sich in seiner Analyse primär beim Inter-Keeper Handanovic: «Wenn man einen hochkarätigen Gegner wie die Schweiz besiegen will, benötigt man einen fantastischen Torhüter und etwas Glück.» Dank der Paraden des brillanten Serie-A-Goalie habe seine Mannschaft den «Kopf zwei-, dreimal aus der Schlinge ziehen können».

Und Haris Seferovic sagte zum Spiel: «Das darf nicht passieren. Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich vergessen und auf San Marino schauen.»

si