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Endlich: Der 1. Krienser Heimsieg

Der SC Kriens gibt den letzten Tabellenplatz in der Challenge League sofort wieder ab: Der 2:0 (2:0)-Sieg des SCK gegen das Spitzenteam FC Winterthur ist dank einer alles in allem hervorragenden Leistung verdient.
Turi Bucher
Die Kriens-Spieler jubeln nach dem 2:0-Tor durch Edmond Selmani (Zweiter von rechts). (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 9. Februar 2019))

Die Kriens-Spieler jubeln nach dem 2:0-Tor durch Edmond Selmani (Zweiter von rechts). (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 9. Februar 2019))

Winterthur-Trainer Ralf Loose hatte schon recht: «Unser verschossener Penalty war der Knackpunkt des Spiels. Hätten wir den verwertet, hätte das Spiel kippen können.» Kriens hatte gegen den FCW, der immerhin als Tabellenzweiter und Barragenkandidat angereist war, in der ersten Halbzeit beeindruckend vorgelegt. Omer Dzonlagic, Neuzugang vom FC Thun, schoss in der 26. Minute die Führung; Edmond Selmani erzielte wenig später (32.) das 2:0. Topskorer Nico Siegrist war einmal nicht selber Torschütze – aber bei beiden Treffern hatte Siegrist den Ball als Vorletzter am Fuss.

Goalie Enzler ahnte beim Penalty die Ecke

2:0-Führung zur Pause – das musste doch endlich zum ersten Sieg im neuen Kleinfeld-Stadion reichen! Oder doch nicht? Aussenverteidiger Nikola Mijatovic fabrizierte in der 62. Minute ein schlechtes Tackling: Penalty für Winterthur. «Ich habe die Ecke geahnt, und der Elfmeter war auch nicht besonders präzise platziert», sagte SCK-Torhüter Simon Enzler hinterher bescheiden. Kriens verwaltete danach den 2:0-Vorsprung einigermassen stilsicher bis zum Schlusspfiff in der 94. Minute. Neben Enzlers Grosstat waren im Einzelnen dies die Säulen der Sieg-Premiere im Kleinfeld 2.0:

Die Defensive. Mit Ausnahme des Penaltyfouls war es eine topsolide, hochpräsente Abwehrleistung. Winterthur spielte zwar nicht besonders kreativ, aber Kriens fing vor dem Strafraum fast alles ab – und wenn nicht, spätestens im Strafraum. Die Krienser scheinen nun begriffen zu haben: Fehler, Aussetzer – siehe Penaltyszene – werden sofort bestraft. «Eines unserer Ziele ist, weniger Gegentore zu erhalten. Der Ball soll von unserem Tor weg bleiben. Das ist der Weg für die Rückrunde.»

Die Neuen. Die drei neu zum SCK transferierten Spieler haben sofort Wirkung erzeugt, waren spürbar. Dzonlagic als Torschütze; Albin Sadrijaj als umsichtiger Stabilisator im Mittelfeld mit Tendenz zur Vorwärtsbewegung; Liridon Berisha mit einem hochkarätigen, fehlerlosen Auftritt in der Innenverteidigung.

Die Effizienz. Die gesteigerte Ballsicherheit im Mittelfeld und die Effizienz im gegnerischen Strafraum machten dem SCK-Gegner die Aufgabe schwer. Palästina-Nationalspieler Saleh Chihadeh hatte zwar zweimal das 3:0 auf dem Fuss (45./48.), doch die ersten beiden Torchancen überhaupt wurden gleich in Zählbares umgemünzt.

Dieser 2:0-Sieg tut gut, und er ist ein ganz starkes Signal in die Liga, ins Tessin und nach Rapperswil: Kriens kann einen Vorsprung halten, Kriens kann (daheim) siegen, Kriens ist da – und wie!

Kriens – Winterthur 2:0 (2:0)

1300 Zuschauer. – SR San. Tore: 26. Dzonlagic 1:0. 32. Selmani 2:0. Kriens: Enzler; Urtic, Elvedi, Berisha, Mijatovic; Siegrist, Wiget (83. Fanger), Sadrijaj, Dzonlagic (67. Costa); Chihadeh. Winterthur: Spiegel; Stettler (77. Markaj), Lekaj (67. Isik), Hajrovic, Schättin; Abedini, Doumbia (67. Gazzetta); Callà, Alves, Radice (46. Sliskovic); Seferi. Bemerkungen: Kriens ohne Bürgisser; Winterthur ohne Schmid, Roth ( alle verletzt) und Arnold (gesperrt). 62. Enzler hält Foulpenalty von Seferi.

Rangliste: 1. Servette 19/40 (41:15). 2. Lausanne-Sport 19/31 (34:21). 3. Winterthur 19/31 (29:28). 4. Wil 19/29 (22:20). 5. Aarau 20/29 (34:32). 6. Schaffhausen 19/26 (25:30). 7. Vaduz 20/21 (28:37). 8. Kriens 19/19 (27:30). 9. Rapperswil-Jona 19/18 (24:34). 10. Chiasso 19/18 (25:42).

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