ERFAHRUNGSBERICHT: Bar-Manager hat seinen Marathonlauf gefilmt

Ein Läufer hatte beim Lucerne Marathon noch genügend Atem, um seine über 42 zurückgelegten Kilometer per Video zu dokumentieren. Herausgekommen ist ein persönlicher und oft augenzwinkernder Blick auf das Sportspektakel.

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Am Ende der Kräfte: Kilometer 26 – und Robert Malkowski denkt ans Aufgeben. (Bild YouTube)

Am Ende der Kräfte: Kilometer 26 – und Robert Malkowski denkt ans Aufgeben. (Bild YouTube)

Robert Malkowski heisst er, 36 Jahre alt, aus dem zürcherischen Rorbas Freienstein, von Beruf Bar-Manager beim Mövenpick Hotel Zürich-Flughafen. Wie Hunderte andere hat auch er es am frühen Sonntagnachmittag beim Vollmarathon ans Ziel im Verkehrshaus geschafft – mit einer Zeit von 5 Stunden und knapp 9 Minuten.

«Mental sehr belastend»
Das Spezielle an seinem Lauf: Malkowski hatte während des Lauftags seine Kamera mit Videofunktion dabei und hat sich immer wieder kommentierend selber vor die Linse genommen – auch während des Laufs. «Der Marathon war wirklich toll, auch wenn ich ab dem 26. Kilometer ein wenig abgeschmiert bin», analysiert er rückblickend. Die Stimmung habe er besser gefunden als am Zürich, wo er im vergangenen April seinen ersten Marathon bestritten hat. Nicht gefallen hat Malkowski aber, dass es zwei identische Runden zu bestreiten galt: «Mental war das sehr belastend.»

Wegen seiner vielen Freunde in der Hotellerie, die international verstreut sind, hat er seine Impressionen auf die Plattform YouTube hochgeladen. Zum Marathon ist Malkowski durch «Gewichtszunahme gekommen, nachdem ich vor drei Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe». Um die überflüssigen Pfunde wieder auszugleichen, «bin ich gejoggt – immer länger bis zum Marathon».

scd

1. Teil des Videos: