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Erfolgreicher Nachwuchs: FCL-Junioren holen zwei Meistertitel

Die Nachwuchsmannschaften des FC Luzern krönen eine beeindruckende Saison mit zwei Meistertiteln. Nachwuchschef Genesio Colatrella sieht als Hauptgrund eine Verbesserung der Strukturen – und das Vertrauen in Zentralschweizer Talente.
Raphael Gutzwiller

Für Genesio Colatrella ist es das doppelte Dessert nach einer grossartigen Saison. Der Luzerner Nachwuchschef war sowieso schon zufrieden mit dem Abschneiden seiner Juniorenteams, und dann krönten an diesem Wochenende die U15 und die U16 die erfolgreiche Meisterschaft mit dem Titel. Die U15 siegte auswärts in Lausanne mit 2:1.

Die siegreiche U15 des FC Luzern. (Bild: PD)

Die siegreiche U15 des FC Luzern. (Bild: PD)

Mit demselben Resultat schlug die U16 auf der Luzerner Allmend den FC Basel. «Zwei grossartige und verdiente Erfolge», bilanziert Colatrella, der sich schon vor den Finalspielen über die wohl erfolgreichste Nachwuchssaison des FCL überhaupt, sicher aber in seiner Amtszeit, freute.

Die U16-Spieler feiern mit dem Meisterpokal den Titel. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus, Luzern, 15. Juni 2019)

Die U16-Spieler feiern mit dem Meisterpokal den Titel. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus, Luzern, 15. Juni 2019)

Denn neben der U16 und U15 war auch die U18 im Playoff-Final gestanden, verlor dieses bei den Berner Young Boys aber mit 0:3.

Dennoch sorgte gerade die U18 für ein Ausrufezeichen, Colatrella hatte von jenem Team die Finalteilnahme nicht erwartet. Colatrella sagt:

«In unserer U15 und U16 haben wir eine grössere qualitative Breite. Dass sich unsere U18 fürs Playoff-Final qualifiziert haben, macht mich stolz.»

Derweil konnte man nach sehr guten Leistungen in der regulären Saison von der U15 und der U16 eher den Titel erwarten. «Nach diesen Leistungen in der Meisterschaft ist das ein passender Abschluss.» In beiden Teams habe es sehr viele grosse Talente. Einer davon ist U16-Stürmer Bradley Fink, der nach der Saison zu Borussia Dortmund wechselt. Es sei nicht nur Zufall, dass der FCL derzeit so viele Talente habe.

«Die Resultate sind die Konsequenz harter Arbeit im Nachwuchs und davon, dass wir einiges umgestellt haben.»

Die Partnerschaften zwischen den Vereinen Kriens, Zug 94 und Luzern funktioniere im Nachwuchsbereich immer besser. Konkret setzt man häufiger auf Doppellizenzen. Dadurch können die jungen Talente auch noch bei ihren Stammvereinen eingesetzt werden – und so garantiert auf Spielpraxis kommen.

Jonas Bucher (links) gegen Basels Luis Mestre. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Jonas Bucher (links) gegen Basels Luis Mestre. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Und auf einen weiteren Aspekt ist Colatrella stolz: Die beiden Meistertitel holte man fast ausschliesslich mit Zentralschweizer Talenten.

«Andere Vereine holen schon in Nachwuchsstufen immer wieder Spieler aus anderen Regionen. Wir setzten dagegen lieber auf unsere Eigenen.»

Beim FCL verzichte man auf das Abwerben von jungen Talenten aus anderen Regionen, wie dies etwa der FC Basel seit Jahren pflegt. Dass damit der Abstand zum einst grossen FCB im Nachwuchs kleiner geworden ist, zeigte an diesem Wochenende die Luzerner U16.

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