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Gold und zweimal Bronze an der OL-WM für die Schweiz

Die Schweizer Equipe startet im Sprint erfolgreich zu den Weltmeisterschaften in Riga. Daniel Hubmann verteidigt den Titel erfolgreich, Judith Wyder und Andreas Kyburz gewinnen Bronze.
Das Schweizer Medaillen-Trio: Judith Wyder und Andreas Kyburz mit Bronze, Daniel Hubmann in der Mitte mit Gold (Bild: KEYSTONE/SWISS ORIENTEERING/REMY STEINEGGER)

Das Schweizer Medaillen-Trio: Judith Wyder und Andreas Kyburz mit Bronze, Daniel Hubmann in der Mitte mit Gold (Bild: KEYSTONE/SWISS ORIENTEERING/REMY STEINEGGER)

(sda)

Der 35-jährige Daniel Hubmann liess sich bereits seine 25. WM-Medaille umhängen, die achte in Gold. Der Routinier rätselt ob seiner Erfolgsserie im Sprint. Mit dem Weltmeister-Titel 2017, dem EM-Gold 2018 im Tessin und der erfolgreichen Titelverteidigung in Lettlands Hauptstadt gewann er die letzten drei Kräftemessen an Titelkämpfen. «Eigentlich wäre diese Disziplin auf Jüngere zugeschnitten», sagt er. Die Schnellkraft und die Grundschnelligkeit kommt bei der kurzen Wettkampfdauer von knapp einer Viertelstunde auf einem leicht begehbaren Parcours mit den zahlreichen Richtungswechseln besser zum Tragen als während der kräfteraubenden anderthalb Stunden im Dickicht der Wälder. Die Grundlage für seine Erfolge liegt wohl in der Fähigkeit, in Sekundenschnelle die richtige Routenwahl zu treffen.

Im Rennen der Männer setzte ein Gewitterregen ein. Auf dem nassen Kopfsteinpflaster kamen mehrere Athleten zu Fall, der Schweizer Mitfavorit Matthias Kyburz sogar zweimal. «Beim zweiten Posten bin ich beinahe gestürzt. Von da wusste ich, wie viel es erträgt», sagte Hubmann. Der Weltmeister liess sich auch durch andere schwierige Umstände nicht beirren. In den engen Gassen von Riga hielten sich sehr viele Touristen auf. «Das war grenzwertig», hielt er fest. Die Tessinerin Elena Roos, Vierte bei den Frauen, musste sogar durch eine Hochzeitsgesellschaft laufen.

Hubmann distanzierte den überraschenden Neuseeländer Tim Robertson um 1,2 Sekunden. Der zweifache Junioren-Weltmeister im Sprint, der in Wien lebt, sicherte Neuseeland als 23-Jähriger die erste Medaille an OL-Weltmeisterschaften.

Mit 20 Sekunden Rückstand sicherte sich Andreas Kyburz Bronze. Sein international erfolgreicherer Bruder Matthias Kyburz musste sich mit dem 5. Rang begnügen. «Das war mein Rennen», sagte Andreas Kyburz. Anfang Mai an den Europameisterschaften im Tessin hatte er das Rennen über die Mitteldistanz mit einem Bänderriss am Fussrist aufgeben müssen. Andreas Kyburz hatte auch das Wettkampfglück auf seiner Seite. Die Läufer auf den Positionen drei bis sieben waren bloss durch drei Sekunden getrennt.

Top 3 setzten sich durch

Im Rennen der Frauen setzte es auf den Medaillenrängen keine Überraschungen ab. Judith Wyder lief im Sprint hinter der Dänin Maja Alm und der Schwedin Tove Alexandersson mit einem Rückstand von 27 Sekunden zu Bronze. Die 30-jährige Wyder, im vergangenen Jahr wegen einer Babypause an den Titelkämpfen nicht zugegen, gewann ihre zehnte Medaillen an Weltmeisterschaften. Sie stiess ihre Teamkollegin Elena Roos, die mit einem 4. Rang positiv überraschte, um sechs Sekunden vom Podest. Sabine Hauswirth war in der Qualifikation disqualifiziert worden.

Maja Alm legt die noch eindrucksvollere Serie hin als Daniel Hubmann. Die 30-Jährige triumphierte nach 2015, 2016 und 2017 zum vierten Mal in Folge beim WM-Sprint. Letztmals war 2014 mit Judith Wyder eine andere Läuferin erfolgreich gewesen.

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