Erneut wurde ein Schiedsrichter geschlagen

Die Negativserie regionalen Fussball reisst nicht ab. Nach den gewalttätigen Spielern stehen dieses Mal die Zuschauer im Mittelpunkt der Geschehnisse.

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Dafür gibts die rote Karte von Werner Hardegger, Präsident des Innerschweizer Fussballverband. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Dafür gibts die rote Karte von Werner Hardegger, Präsident des Innerschweizer Fussballverband. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Passiert war es am letzten Samstag, 24. November anlässlich des 12. nationalen Hallenturnier des FC Ebikon. Nach dem Viertelfinalspiel der U12-Mannschaften FC Zürich gegen den FC Kickers Luzern (Schlussstand 4:3 für den FC Zürich). Nach der Niederlage gingen die Emotionen bei Spielern, Trainern und Eltern hoch. Es wurde heftig über das Spiel und die Schiedsrichter diskutiert. Ein aufgebrachter Vater eines Kickers-Spielers schlug daraufhin ein Schiedsrichter, welcher das Spiel beobachtete, auf brutalste Art und Weise nieder. Nachher flüchtete der Vater Richtung Parkplatz und fuhr mit seinem Auto davon. Aufmerksame Zuschauer konnten jedoch das Autokennzeichen notieren.

Am Abend kehrte der Trainer des FC Kickers mit dem Tatverdächtigen zurück zum Tatort um sich zu entschuldigen. Der anwesende Juniorentrainer und Instruktor SFV, Peter Hauser, beobachtete die ganze Situation und meldete den Tatbestand an die zuständigen Stellen beim Innerschweizer Fussballverband (IFV) weiter. Dies dürfte für die fehlbare Person noch ein Nachspiel haben. Nach den Negativserien über Spieler und Trainer sind jetzt also die Zuschauer an der Reihe und verantwortlich für diese absolut nicht tolerierbare Handlung. Und dies an einem Hallenturnier für unter 12-jährige Junioren wohlverstanden.

Regiofussball.ch

Mehr lesen Sie am 29. November in der Neuen LZ