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ESAF 2013: Totale Berner Dominanz

Der erste Tag des «Eidgenössischen» in Burgdorf ist zuende: Im Kampf um die ersten Plätze sind die Innerschweizer nur Statisten. Gegen die dominanten Berner sind sie chancenlos. Andreas Ulrich kann immerhin einen Einheimischen zurückbinden.
Jonas von Flüe, Burgdorf
Matthias Sempach (oben) kämpft im 4. Gang gegen Reto Nötzli (unten). (Bild: Swiss-Image)

Matthias Sempach (oben) kämpft im 4. Gang gegen Reto Nötzli (unten). (Bild: Swiss-Image)

Zum Schluss des ersten Wettkampftages kommt es zu zwei Duellen zwischen Berner und Innerschweizer Schwinger. Aber sowohl die Paarung Matthias Sempach gegen Reto Nötzli als auch das Duell Christian Stucki gegen Martin Koch enden mit Siegen für die Einheimischen. Nach dem ersten Wettkampftag ist eine Berner Wand an der Spitze. Die Innerschweizer sind nicht einmal mehr in der Lauerstellung.

Immerhin: Andreas Ulrich gewann nach dem Start-Remis gegen Stefan Burkhalter alle drei restlichen Gänge. «Das gibt mir viel Selbstvertrauen für den zweiten Tag. Nun ist alles möglich», sagt der Gersauer. Fast alle anderen Innerschweizer, die nach drei Gängen noch in Tauchfühlung mit der Spitze waren, wurden allesamt ausgebremst. Philipp Laimbacher stellte gegen den Meiringer Matthias Glarner und Alexander Vonlaufen gegen Mario Thürig. Gar eine Niederlage setzte es für Christian Schuler gegen Philipp Reusser ab.

Mit 38,50 Punkte ist Andreas Ulrich damit bester Innerschweizer, gefolgt von Andi Imhof, Werner Suppiger, Franz Föhn (je 38,25), Martin Zimmermann, Benji von Ah, Reto Nötzli und Martin Koch (je 38,00).

Die Zwischenrangliste nach den ersten vier Gängen kann auf der Homepage des ESAF heruntergeladen werden.

Fazit nach 3. Gang

Die Berner Schwinger betonieren im dritten Gang ihre Vormachtstellung. Sechs Schwinger aus dem Gastgeberkanton haben all ihre drei Gänge gewonnen: Matthias Sempach, Christian Stucki, Matthias Glarner, Willy Graber, Bernhard Kämpf und Hanspeter Luginbühl. Einzig der Nordostschweizer Raphael Zwyssig und die beiden Innerschweizer Martin Koch und Reto Nötzli haben ebenfalls drei Siege auf dem Notenblatt.

Der Schlierbacher Martin Koch setzt nach seinem Sieg gegen Schwingerkönig Kilian Wenger seinen Weg fort und bezwingt auch den defensiv starken Thuner Alexander Kämpf. «Ich wusste, dass ich von Anfang an angreifen muss, denn gegen Kämpf ist es sehr schwierig zu siegen.» Auch Reto Nötzli ist noch an der Spitze vertreten. Der Pfäffiker besiegt Reto Schmid. Seine erste Niederlage hinnehmen musste hingegen Benji von Ah. Gegen Matthias Sempach fand er wie auf dem Brünig kein Rezept. Während er Ende Juli mit Kurz besiegt wurde, war es heute ein Übersprung, der sein Schicksal besiegelte. Sempach, der grosse Favorit, agiert bisher beeindruckend, wird nur schwer zu stoppen sein.

Zu Siegen kamen Christian Schuler (gegen Michael Rhyner), Philipp Laimbacher (gegen Urs Hauri), Andreas Ulrich (gegen Damian Gehrig) und Andi Imhof (gegen Andreas Frick). Mit je zwei Siegen und einem Gestellten sind sie hinter der Spitze in Lauerstellung.

Weniger gut lief es für Martin Grab: Gegen den unbekannten Thomas Oester kam er nicht über einen Gestellten hinaus. Der Ruswiler Philipp Gloggner verlor gegen Kilian Wenger.

Mit Spannung wird nun die Einteilung des vierten Gangs erwartet. Werden die beiden Innerschweizer an der Spitze auf die beiden Berner Favoriten treffen? Klar ist: Die sechs Berner an der Spitze müssen zurückgebunden werden. Keine einfache Aufgabe für das Einteilungskampfgericht. Zu stark schwingen die Einheimischen.

Zwei Böse stehen sich im 4. Gang gegenüber. (Bild: Swiss-Image)
Unangenehmer Moment: Matthias Sempach hat eine Ladung Sägemehl abbekommen. (Bild: Swiss-Image)
Hat gut lachen nach vier Siegen am ersten Tag: Matthias Sempach (R) bedankt sich beim unterlegenen Reto Noetzli. (Bild: Swiss-Image)
Preisrichter verfolgen einen Kampf im 4. Gang. (Bild: Swiss-Image)
Christian Stucki (L) kämpft im 4. Gang gegen Martin Koch (R). (Bild: Swiss-Image)
Preisrichter verfolgen einen Kampf. (Bild: Swiss-Image)
Lässt die Muskeln spielen: Christian Stucki jubelt nach seinem Sieg im 4. Gang gegen Martin Koch. (Bild: Swiss-Image)
Matthias Sempach (oben) kämpft im 4. Gang gegen Reto Noetzli (unten) (Bild: Swiss-Image)
Matthias Sempach (oben) legt im 4. Gang Reto Noetzli (unten) auf den Rücken (Bild: Swiss-Image)
Die «Bösen» warten am Brunnen auf ihren Einsatz (Bild: Swiss-Image)
Ein Schwinger netzt das Gesicht am Brunnen. (Bild: Swiss-Image)
Ein Schwinger verfolgt bei den Preisrichtern die Kämpfe im 4. Gang. (Bild: Swiss-Image)
Ein Schwinger taucht ins Sägemehl. (Bild: Swiss-Image)
Die Überraschung: Eine Geste und ein Brauch des Respekts vor dem Gegner: Bernhard KÄmpf (L) wischt dem unterlegenen Arnold Forrer (R) das Sägemehl von den Schultern. (Bild: Swiss-Image)
Christian Stucki (L) kämpft im 4. Gang gegen Martin Koch (R). (Bild: Swiss-Image)
Eine Geste und ein Brauch des Respekts vor dem Gegner: Philipp Laimbacher wischt dem unterlegenen das Sägemehl von den Schultern. (Bild: Swiss-Image)
Christian Stucki freut sich im 3. Gang über seinen Sieg gegen Markus Schläpfer (Bild: Swiss-Image)
Bild: Swiss-Image
Willy Graber (oben) gewinnt im 3. Gang (Bild: Swiss-Image)
Spektakulärer Kampf: Mario Thürig (L) kämpft im 3. Gang gegen Mathias Siegenthaler (R) (Bild: Swiss-Image)
Das fachkundige Publikum verfolgt das Geschehen in der Arena. (Bild: Swiss-Image)
Spektakulärer Kampf: Mario Thürig (R) kämpft im 3. Gang gegen Mathias Siegenthaler (L) (Bild: Swiss-Image)
Verbissener Kampf: Mario Thürig (R) kämpft im 3. Gang gegen Mathias Siegenthaler (L) (Bild: Swiss-Image)
Philipp Laimbacher (oben) kämpft im 3. Gang (Bild: Swiss-Image)
Thomas Sempach (oben) kämpft im 3. Gang gegen Marcel Kuster (unten) (Bild: Swiss-Image)
Martin Grab (L) kämpft im 3. Gang gegen Thomas Oester (Bild: Swiss-Image)
Martin Koch (oben) kämpft im 3. Gang gegen Alexander Kämpf (unten) (Bild: Swiss-Image)
Eine Geste und ein Brauch des Respekts vor dem Gegner: Matthias Glarner (L) wischt dem unterlegenen Urs Abderhalden (R) das Sägemehl von den Schultern. (Bild: Swiss-Image)
Matthias Sempach (oben) besiegt im 3. Gang Benji von Ah (Bild: Swiss-Image)
David gegen Goliath: Christian Stucki (oben) kämpft im 3. Gang gegen Markus Schläpfer (Bild: Swiss-Image)
Er ist zurück: Schwingerkönig Kilian Wenger (oben) legt im 3. Gang Philipp Gloggner (unten) auf den Rücken (Bild: Swiss-Image)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Bild: Keystone
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ESAF 2013: Erster Tag

Fazit nach 2. Gang

Was für ein Coup von Martin Koch! Im zweiten Gang des Eidgenössischen dominiert er den Gang gegen Schwingerkönig Kilian Wenger, ist mehrfach nahe am Sieg – und besiegt den haushohen Favoriten schlussendlich mit Nachdrücken am Boden. Riesiger Jubel auf der Innerschweizer Tribüne, Schock bei den einheimischen Fans. Während Koch seinen Sieg feiert und den Platz schnell verlässt, kniet Wenger minutenlang neben dem Richterpult und kann gar nicht fassen, was gerade passiert ist. Seine Titelverteidigung rückt in weite Ferne, so hat er sich das Anschwingen sicher nicht vorgestellt. Immerhin sieht er, wie seine Teamkollegen Matthias Sempach und Christian Stucki die beiden Innerschweizer Stefan Gasser und Marcel Mathis besiegen. Die beiden Mitfavoriten stehen immer noch mit weisser Weste da.

Neben Koch, der im ersten Gang gegen Andy Büsser gewann, steht auch Benji von Ah mit zwei Siegen da. Wie früh am Morgen, hat er auch mit seinem zweiten Gegner kurzen Prozess gemacht. Der Berner Oberländer Ruedi Röschi landete nach wenigen Sekunden mit dem Rücken im Sägemehl. Zu Siegen im zweiten Gang kamen auch Christian Schuler gegen Mike Peng, Philipp Laimbacher gegen Marcel Kropf, Martin Grab gegen Ruedi Eugster und Andreas Ulrich gegen Lorenz Blatter. Einen starken Gang lieferte ausserdem der Ruswiler Reto Gloggner ab. Mit einem Unentschieden bremst er den den Solothurner Mitfavoriten Bruno Gisler aus, der noch immer ohne Sieg da steht.

Ein katastrophales Anschwingen erlebte Adi Laimbacher. Der Schwyzer, der als einer der stärksten Innerschweizer gilt, tauchte nach der Niederlage gegen Christian Stucki auch gegen den Frutiger Reto Schmid. Er muss in den zwei verbleibenden Gängen des heutigen Tages zwei Mal gewinnen, will er nicht schon nach dem ersten Tag weit abgeschlagen und ohne Chance auf den Kranz sein. Auch nicht auf Touren kommt Peter Imfeld. Er stellt Gerry Süess, auch Andi Imhof kann gegen Philipp Reusser nicht siegen.

Fazit nach 1. Gang

Perfekter Start für den 16-jährigen Joel Wicki aus Sörenberg. Der jüngste Schwinger im Teilnehmerfeld zeigte keinen Respekt und besiegte den Südwestschweizer Johann Borcard bereits in der ersten Minute. Auf Platz 7, auf dem sämtliche Spitzenpaarungen des ersten Ganges ausgetragen wurden, ging es aus Innerschweizer

Sicht genau so weiter: Die Paarungen Marcel Mathis gegen Beat Wampfler und Martin Koch gegen Andy Büsser endeten jeweils mit einem Innerschweizer Sieg – und dem ersten lautstarken Applaus der zahlreich angereisten Schwingerfans. Bereits gestern Freitag fuhren Hunderte aus der Innerschweiz ins Bernbiet, auch die Extrazüge am frühen Morgen waren fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Freude bereiteten ihnen auch die Auftritte von Benji von Ah und Andi Imhof. Der Giswiler von Ah brauchte gerade einmal sechs Sekunden, bis er den Eidgenossen Urban Götte platt ins Sägemehl drückte, der Urner Imhof besiegte den gefährlichen Nordostschweizer Michael Bless.

Doch in den absoluten Spitzenpaarungen mussten die Innerschweizer mehrheitlich unten durch. Martin Grab zog gegen Matthias Siegenthaler den Kürzeren und Adi Laimbacher konnte die Vorgaben von TK-Chef Geni Hasler, der von ihm gegen Christian Stucki einen gestellten Gang erwartete, nicht umsetzen. Nachdem er die Angriffe des Berners zuerst abwehren konnte, war er nach zwei Minuten gegen dessen Angriff chancenlos. Christian Schuler (gegen Simon Anderegg) und Philipp Laimbacher (gegen Christoph Bieri) erreichten zumindest einen Gestellten. Da auch Matthias Sempach gegen Bruno Gisler gewann und Schwingerkönig Kilian Wenger gegen Nöldi Forrer zumindest ein Unentschieden erreichte, wurden die Berner ihrer Favoritenrolle im ersten Gang gerecht. Doch die Vergangenheit zeigt, dass im ersten Gang noch keine Entscheidungen fallen. Noch sind sieben Gänge zu absolvieren, in denen man jeden Rückstand aufholen und jede Führung verspielen kann.

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