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EV Zug mit wichtigem Zeichen im Hinblick auf die Playoffs

Der EV Zug kehrte in der Meisterschaft nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück. Der 3:0-Heimsieg gegen die ZSC Lions war ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die Playoffs.
Sascha Fey
Zugs Brian Flynn (Zweiter von links) beobachtet das 1:0 von Dennis Everberg (Mitte). (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 9. Februar 2019))

Zugs Brian Flynn (Zweiter von links) beobachtet das 1:0 von Dennis Everberg (Mitte). (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 9. Februar 2019))

In einem Monat beginnen die Playoffs, in denen die Zuger einiges vorhaben und nach Möglichkeit den zweiten Schweizer Meistertitel nach 1998 holen wollen. Von daher galt es gegen den ZSC, ein wichtiges Zeichen zu setzen, gingen doch die letzten sieben Spiele gegen die Lions allesamt verloren. Das gelang den Zentralschweizern eindrücklich. Sie haben nun in dieser Saison gegen alle Teams der National League mindestens einmal gewonnen haben.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den EVZ. Das wegweisende 1:0 erzielte in der 25. Minute der schwedische Stürmer Denis Everberg nach herrlicher Vorarbeit von Captain Raphael Diaz. Einen grossen Anteil am Tor hatte auch Brian Flynn mit einem guten Forechecking. Letzterer erhöhte in der 33. Minute in einem zuvor schwachen Powerplay auf 2:0 und zeichnete zehn Minuten später in einem weiteren Überzahlspiel auch für das 3:0 verantwortlich. Der am 21. Januar verpflichtete Amerikaner reihte sich bei den Zugern erstmals unter die Torschützen ein. Überhaupt unterstrich Flynn in seinem siebenten Spiel in der Schweiz, dass er sich auf den hiesigen Eisfeldern immer besser zurechtfindet. Folgerichtig wurde er zum besten Spieler seiner Mannschaft gekürt.

Aeschlimann mit 35 Paraden zum zweiten Shotout

Allerdings hätte auch Goalie Sandro Aeschlimann diese Auszeichnung verdient. Der 24-Jährige zeigte einmal mehr eine starke Leistung und trug massgeblich dazu bei, dass die Zuger nach 40 Minuten 2:0 vorne lagen. Beispielsweise behauptete er sich in der 28. Minute gegen den alleine auf ihn losstürmenden ZSC-Topskorer Denis Hollenstein. In der 38. Minute behielt er gegen den alleine vor ihm stehenden Raphael Prassl ebenfalls die Oberhand. Und im letzten Abschnitt scheiterte auch Roman Cervenka solo vor Aeschlimann (48.), der dank 35 Paraden seinen zweiten Shutout in der höchsten Schweizer Liga feierte.

Aeschlimann gab sich nach der Partie bescheiden: "Für mich ist der Sieg extrem wichtig, der Rest kümmert mich nicht. Es war eine super Teamleistung. Wir kämpften von A bis Z, machten das, was wir mussten und liessen nicht viel zu." Zu seiner Person sagte er: "Ich bin ein ruhiger Typ und versuche, mich nicht gross zu ändern, wenn es ums Eishockey geht." Ein Sonderlob erhielt Aeschlimann von Reto Suri: "Er hat uns im Spiel gehalten und uns sehr viel Sicherheit gegeben."

Suri: «Die Partie hatte Playoff-Charakter»

Die Zuger hatten in dieser Saison gegen die Lions schon zweimal eine Führung aus der Hand gegeben - einmal ein 2:0 und zuletzt gar ein 3:0. Diesmal hielten sie nach dem dritten Treffer die Konzentration hoch und liessen nichts mehr anbrennen. Es war zu spüren, dass sie der Negativserie gegen die Stadtzürcher, die das Messer am Hals haben und beinahe in Bestbesetzung antreten konnten, endlich ein Ende setzen wollten.

"Die Partie hatte Playoff-Charakter", sagte Suri. "Das Wichtigste war, dass wir unser Spiel wieder gefunden haben. Wir gingen dorthin, wo es weh tut, kreierten zweite und dritte Chancen, hatten ein effektives Powerplay und blockierten viele Schüsse. Wir arbeiteten über 60 Minuten extrem hart. Es war ein Spiel, auf dem wir aufbauen können."

Zug - ZSC Lions 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

7057 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Obwegeser/Gnemmi. - Tore: 25. Everberg (Diaz) 1:0. 33. Flynn (Martschini/Ausschluss Schäppi) 2:0. 43. Flynn (Suri, Diaz/Ausschluss Marti) 3:0. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 10 Minuten (Pettersson) gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Hollenstein.

Zug: Aeschlimann; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Zgraggen, Stadler; Thiry; Lammer, Albrecht, Suri; Flynn, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Leuenberger, Senteler, Schnyder; Zehnder.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Noreau, Marti; Karrer, Berni; Pettersson, Cervenka, Wick; Bodenmann, Suter, Hollenstein; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Miranda, Prassl, Bachofner.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg, Zryd und Stephan (alle verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher und Nilsson (beide verletzt) sowie Moore (überzähliger Ausländer). - Pfosten: 13. Bachofner, 42. Senteler. - Latte: 32. Suri.

Rangliste: 1. Bern 41/86 (115:71). 2. Zug 41/84 (132:85). 3. SCL Tigers 42/70 (114:103). 4. Lausanne 42/68 (120:104). 5. Biel 42/68 (127:116). 6. Ambri-Piotta 41/64 (111:115). 7. ZSC Lions 41/62 (100:107). 8. Fribourg-Gottéron 41/62 (108:103). 9. Lugano 41/61 (124:113). 10. Genève-Servette 42/59 (111:129). 11. Davos 41/34 (91:141). 12. Rapperswil-Jona Lakers 41/26 (68:134).

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