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EVZ-Neuling Oscar Lindberg: «Champions League wird ein Spass»

Der EVZ gastiert für zwei Champions-League-Spiele im Norden. Für Neuzugang Oscar Lindberg ist es eine Premiere.
Sven Aregger
Für Oscar Lindberg ist beim EVZ eine Leaderrolle vorgesehen. (Bild: Boris Bürgisser (Zug, 3. September 2019)

Für Oscar Lindberg ist beim EVZ eine Leaderrolle vorgesehen. (Bild: Boris Bürgisser (Zug, 3. September 2019)

Noch lebt Oscar Lindberg im Hotel. Der schwedische Center ist erst vor einer Woche in Zug eingetroffen, nachdem der Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben war. Er hat mit der Mannschaft trainiert und die ersten zwei Spiele in der Champions League als Zuschauer verfolgt. Zum Medientermin am Dienstag in der Bossard-Arena erscheint der Blondschopf lässig in Flip-Flops. Seine Antworten sind kurz und abgeklärt. Vielleicht liegt es daran, dass er dem Klischee des wortkargen Nordländers entspricht. Vielleicht aber auch an den vergangenen vier Jahren im riesigen Unterhaltungsbetrieb NHL, wo geschliffene Aussagen der Profis zum Standardrepertoire gehören.

Aber der EVZ hat Lindberg nicht für knackige Zitate gegenüber den Medien verpflichtet. Nein, der 27-Jährige mit Vergangenheit bei den New York Rangers, den Vegas Golden Knights und den Ottawa Senators soll die Qualität in einem Team, das mit reichlich Talent gesegnet ist, nochmals erhöhen. Trainer Dan Tangnes sagt:

«Ich erwarte, dass Oscar Lindberg eine Leaderrolle einnimmt. Das heisst: Er muss im Training und im Spiel zeigen, was es braucht, um an jedem Abend als Sieger vom Eis zu gehen.»

Alle Ausländer mit gleicher Ausgangslage

Mit der Ankunft von Lindberg stehen Tangnes nun fünf Ausländer für vier Plätze zur Verfügung. Umstritten ist in Zug vor allem David McIntyre. Der Kanadier, wie Lindberg ein Zweiweg-Center, ist in der vergangenen Saison einiges schuldig geblieben. «David weiss, dass er nicht sein bestes Hockey spielte», sagt Tangnes. «Aber er hat die gleiche Ausgangslage wie die anderen Ausländer. Alle müssen sich auf ihrem Toplevel präsentieren, um sich einen Platz in der Mannschaft zu verdienen.» Der Headcoach betont zudem, dass der EVZ an drei Wettbewerben teilnehme und Verletzungen auftreten könnten. «Im Verlauf der Saison werden wir alle fünf Ausländer brauchen.»

Stadler, Simion und Schnyder fehlen

Oscar Lindberg debütiert wohl heute in Dänemark bei Rungsted für den EVZ, gleichzeitig ist es seine Premiere in der Champions League. Danach geht die Reise weiter nach Finnland, wo am Samstag der HPK Hämeenlinna wartet. «In diesem Wettbewerb sind verschiedene Hockeykulturen zu sehen. Und alle Teams spielen auf hohem Niveau», sagt der Schwede. «Die Champions League wird ein Spass.» Lindberg lässt aber nicht unerwähnt, dass seine neue Mannschaft noch Steigerungspotenzial habe. Aus den Hinspielen gegen Rungsted (5:2) und Hämeenlinna (3:4 nach Penaltyschiessen) resultierten vier Punkte. Trainer Tagnes sagt: «Als es gegen Hämeenlinna physischer wurde, haben wir den Fokus verloren. Solche intensive Spiele wird es auch in der Meisterschaft geben, damit müssen wir umgehen können.»

Verteidiger Livio Stadler und Flügel Fabian Schnyder fehlen beim Trip in den Norden, beide sind angeschlagen. Ebenfalls nicht dabei ist Stürmer Dario Simion, der im Heimspiel gegen Hämeenlinna nach einem Check verletzt ausschied.

Champions League Gruppe B. Heute, 18:00: HPK Hämeenlinna – Pilsen. – 19:30: Rungsted – Zug. – Samstag, 18:00: HPK Hämeenlinna – Zug. Rung­sted – Pilsen.– Rangliste: 1. Pilsen 6 (14:7). 2. Zug 4 (8:6). 3. Hämeenlinna 3 (8:8). 4. Rungsted 0 (5:14). Gruppe E. Heute, 19.30: Grenoble – Kärpät Oulu. – 19:45: Bern – Skelleftea (SWE). Gruppe G. Heute, 17:00: Banska Bystrica (SVK) – München. – 19:45: Ambri-Piotta – Färjestad Karlstad.

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