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ACADEMY: Livio Stadler und Dominik Volejnicek: Frisches Blut im EV Zug

Livio Stadler und Dominik Volejnicek sind die ersten Talente der Hockey-Academy, die es in die erste Mannschaft geschafft haben.
Dominik Volejnicek (links) und Livio Stadler auf der Spielerbank in der Bossard-Arena. (Bild Stefan Kaiser)

Dominik Volejnicek (links) und Livio Stadler auf der Spielerbank in der Bossard-Arena. (Bild Stefan Kaiser)

Nicola Berger

Im Sommer 2014 hat der EVZ das Prestigeprojekt «The Hockey Academy» ins Leben gerufen. Pro Jahrgang werden acht Eishockey-Talente aufgenommen, mittelfristig sollen sechs Stammplätze der ersten Mannschaft von Akademieabgängern besetzt sein – was Kosten spart und die Identifikation erhöht.

Es wird dauern, bis die Planspiele zur Realität werden, aber mit Verteidiger Livio Stadler und Angreifer Dominik Volejnicek (beide 17 Jahre) haben es die ersten Academy-Spieler ins Kader des Fanionteams geschafft. Der Academy-Chef Mike Slongo sagt: «Sie haben sich sehr gut entwickelt.»

Volejnicek und Stadler verbindet nicht nur die Academy-Zugehörigkeit. Beide haben einen Vater, der einst selbst für den EVZ spielte – Zdenek Volejnicek stürmte in den 80ern neben Ivan Hlinka sowie Steven Allen Jensen, und Peter Stadler verteidigte von 1982 bis 1993 während über einer Dekade für die Zuger.

Volejnicek wie einst Eberle?

Mehr als 30 Jahre später könnten die Sprösslinge der einstigen Weggefährten selbst zu EVZ-Stammkräften werden, die Chancen stehen gut. Sie gehörten ­beide zum U-18-Nationalteam, welches im April an der WM in Zug und Luzern mit dem Einzug in den Halbfinal für eine Überraschung sorgte.

Bei Volejnicek gibt es Beobachter, die dem kräftigen Flügelstürmer im Optimalfall eine Karriere wie dem typengleichen früheren Nationalspieler Jörg Eberle (ex Zug, Lugano und Kloten) zutrauen. Im Ensemble von Harold Kreis ist Volejnicek derzeit als 14. Stürmer eingeplant, zum Einsatz wird er also nur gelangen, sollten sich Titulare verletzen, sonst wird er bei den Elite-Junioren spielen.

Ähnlich präsentiert sich die ­Situation bei Stadler, den eine erstaunliche Ruhe am Puck auszeichnet und der mit seiner Ruhe am Puck an die ZSC-Koryphäe Mathias Seger gemahnt.

Ganz generell haben die EVZ-Verantwortlichen nach dem ersten Jahr ein positives Fazit gezogen – und im Hinblick auf den zweiten Jahrgang nur marginale programmtechnische Anpassungen vorgenommen.

Anfragen aus Osteuropa

Dass der EVZ mit seinem Förderungskonzept auf dem richtigen Dampfer ist, zeigt die ungebrochen grosse Nachfrage auf die limitierten Plätze. Talente aus fast allen Teilen der Schweiz klopfen an – und immer wieder auch Jugendliche aus Österreich, der Slowakei oder Tschechien. Slongo aber sagt: «Da sind wir sehr zurückhaltend, weil es diverse Hürden gibt.»

«Futterneid» im Nachwuchs

Vorderhand rekrutiert der EVZ darum weiter vorab aus dem eigenen Nachwuchs: Von den acht neuen Academy-Spielern befanden sich mit Leuenberger, Schleiss, Seiler, Wüthrich und Zaetta deren fünf bereits im Klub.

Aufpassen muss der Verein, dass die Selektion der Academy-Talente nicht für Futterneid sorgt. Passiert ist das bereits – in diesem Sommer verlor der EVZ einige Talente, weil sie sich gegenüber den Academy-Spielern benachteiligt fühlten. Slongo sagt dazu: «Es herrscht absolute Chancengleichheit. Es ist nicht so, dass ein Trainer einem Spieler mehr Eiszeit gibt, nur weil dieser in der Academy ist. Jeder muss sich beweisen und Eigenwerbung betreiben.»

Stadler und Volejnicek haben das getan. Nun schicken sie sich an, auch im Konzert der Grossen für Furore zu sorgen.

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