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Santeri Alatalo: «Es spricht nichts gegen Zug»

Santeri Alatalo ist einer jener Spieler, die meist ein freundliches Wort und ein Lächeln auf den Lippen haben. Auch nach Niederlagen bleibt er offen und zuvorkommend.
Sven Aregger
Santeri Alatalo ist ein Fan des neuen Zuger Spielsystems. (Bild: Samuel Golay / Keystone (Ambri, 21. September 2018))

Santeri Alatalo ist ein Fan des neuen Zuger Spielsystems. (Bild: Samuel Golay / Keystone (Ambri, 21. September 2018))

Und gegenwärtig hat der 28-jährige Verteidiger des EV Zug auch überhaupt keinen Grund, Trübsal zu blasen. Seine Mannschaft hat wettbewerbsübergreifend acht der letzten neun Spiele gewonnen.

Zug ist in Fahrt – und das gilt auch für Alatalo selber. Mit vier Toren und zwei Assists ist er derzeit der produktivste EVZ-Abwehrspieler, am vergangenen Dienstag konnte er sich beim 1:0-Sieg in Lugano als Matchwinner feiern lassen. Zum Vergleich: In der letzten Saison war er ohne Torerfolg geblieben. «Ich fiel damals mehr als drei Monate verletzt aus und konnte erst Mitte Saison wieder in den Spielbetrieb eingreifen. Da war es schwierig, den Rhythmus zu finden», erklärt der 28-jährige Finne mit Schweizer Lizenz. «Jetzt habe ich einen guten Aufbau im Sommer hinter mir und fühle mich topfit.»

Er ist ein Fan des neuen Spielsystems

Das ist allerdings nicht der einzige Grund für Alatalos Formhoch. Beim neuen Coaching-Staff um Trainer Dan Tangnes geniesst er viel Vertrauen. Er erhält teamintern die zweitmeiste Eiszeit und spielt auch im Powerplay eine wichtige Rolle. Ausserdem kommt Santeri Alatalo das neue Spielsystem entgegen, zumal er ein guter Läufer und nach Captain Raphael Diaz der wohl spielstärkste Zuger Defensivspezialist ist. «Ich bin ein Fan des neuen Systems. Wir Verteidiger bringen uns in der Offensive ein, gehen auch mal tief und sind ständig in Bewegung», sagt Alatalo. «So ist es für die Gegner schwierig, unser Spiel zu lesen.»

Alatalo will sich voll auf den Sport konzentrieren, auch wenn er der einzige etablierte Verteidiger im National-League-Kader ist, der für die nächste Saison noch keinen Vertrag hat. Sein Agent Daniel Giger verhandelt mit Zug und anderen Klubs. Alatalo betont aber, dass der EVZ für ihn erste Priorität hat: «Es spricht nichts gegen Zug. Ich spiele hier meine sechste Saison, nach dieser langen Zeit und der harten Arbeit, die wir als Team leisten, wäre es das Höchste der Gefühle, wenn ich eines Tages mit dem EVZ Meister werden könnte.» Und wenn es nicht klappt? Es ist damit zu rechnen, dass Santeri Alatalo trotzdem ein freundlicher Mensch bleiben wird.

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