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Ambri-Piotta – Zug: Stalbergs geglücktes Comeback

Der EVZ kommt in Ambri zu einem schmeichelhaften 3:2-Sieg nach
Penaltyschiessen. Rückkehrer Viktor Stalberg ist der Mann des Abends. Das Zuger Sorgenkind bleibt das Powerplay.
Sven Aregger
Zugs Viktor Stalberg trifft zum 2:3. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)

Zugs Viktor Stalberg trifft zum 2:3. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)

Ambri gegen Zug war auch der Abend der Comebacks. Auf Zuger Seite kehrten der Schwede Viktor Stalberg und der Kanadier David McIntyre nach Verletzungspausen in den Meisterschaftsbetrieb zurück. Bei Ambri spielte Michael Fora erstmals seit seiner Vertragsauflösung mit der NHL-Organisation Carolina Hurricans wieder in der Valascia. Der Verteidiger mit Offensivdrang ist ein Kämpfer und Leader, er verkörpert die Werte von Ambri wie kaum ein anderer Spieler. Die Aufregung ist denn auch gross über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, der Klub gewährt bis zum 10. November 20 Prozent auf Saisonkarten.

Dennoch werden die beiden Zuger Stürmer dieses Derby in besserer Erinnerung behalten als Fora. Dank eines 3:2-Erfolgs nach Penaltyschiessen feierte der EVZ den vierten Meisterschaftssieg in Folge, seit dem 12. Oktober sind sie in allen Wettbewerben ungeschlagen. Für Stalberg verlief der Abend auch persönlich erfolgreich. Er erzielte denn ersten Zuger Treffer, gab die Vorlage zum 2:2 und verwertete den entscheidenden Penalty. Auf ihre Leistung können sich die Zuger aber nichts einbilden, Ambri hätte den Sieg mindestens genauso verdient gehabt. «Am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen», sagte denn auch EVZ-Sportchef Reto Kläy.

Dabei waren die Zentralschweizer überzeugend in die Partie gestartet. Sie betrieben ein konsequentes Forechecking und brachten so die Tessiner Hintermannschaft in Verlegenheit. Durch Nachsetzen bewerkstelligten sie auch die Führung, wobei Stalberg einen Aussetzer von
Benjamin Conz provozierte. Der Ambri-Schlussmann spielte die Scheibe direkt auf die Kelle des Flügels, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte.

Viktor Stalberg (Zug) gegen Torhueter Benjamin Conz (Ambri).
(Bild: Michela Locatelli/freshfocus)
Ambris Fabio Hofer feiert das 1:1. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)
Torhüter Benjamin Conz (Ambri). (Bild: Michela Locatelli/freshfocus)
Ambris Torhüter Benjamin Conz in Aktion. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)
Dominic Zwerger (Ambri) gegen Fabian Schnyder (Zug).
(Bild: Michela Locatelli/freshfocus)
Viktor Stalberg (Mitte, Zug) jubelt nach dem Tor zum 0:1. (Bild: Michela Locatelli/freshfocus)
Viktor Stalberg (Zug) trifft zum 0:1 gegen Torhüter Benjamin Conz. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)
Johnny Kneubühler (Ambri, links), kämpft mit Zugs David McIntyre um den Puck. (Bild: Alessandro Crinari/Keystone)
8 Bilder

Impressionen: HC Ambri Piotta gegen den EV Zug

Erstmals seit Anfang Oktober wieder mit vier Ausländern

Der EVZ agierte druckvoll, aber er gewährte dem Gegner auch Räume und Turnovers für gefährliche Konter. Mit Fortdauer der Partie nahm Ambri immer mehr Einfluss auf das Geschehen. So konnten sich die Gäste auch bei ihrem Goalie Tobias Stephan bedanken, dass sie nach 40 Minuten noch vorne
lagen. Die Leventiner drehten das Spiel im dritten Abschnitt mit den Special Teams – wenn auch nur vorübergehend. Zunächst nutzten sie ihre erste Überzahlsituation durch Fabio Hofer zum Ausgleich, dann düpierten sie den EVZ in Unterzahl (Matt D’Agostini). Während Ambri das beste Powerplay der Liga aufweist, bleibt es für Zug ein Sorgenkind (drittschlechteste Quote). «Durch die vielen Ausfälle in den letzten Wochen fehlen uns die Automatismen», begründet Sportchef Kläy. Sven Senteler konnte Zug dennoch in die Overtime retten.

Dank der Rückkehrer McIntyre und Stalberg konnte der EVZ zum ersten Mal seit dem 2. Oktober und der 0:3-Heimniederlage gegen die ZSC Lions wieder mit vier Ausländern antreten. Damals hatte der amerikanische Spielmacher Garrett Roe eine Wirbelverletzung erlitten und fällt seither aus, Prognosen zum Genesungsverlauf sind schwierig. Kläy tendiert nach wie vor dazu, einen zusätz­lichen Ausländer zu verpflichten, aber die Optionen sind begrenzt. Kläy sagt: «Wir haben bisher keinen Spieler gefunden, der unseren Vorstellungen entspricht.» Gegen Ambri half einmal mehr der fürs Farmteam EVZ Academy verpflichtete Schwede Pontus Widerström aus.

Quelle: Mysports

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