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Ambri siegt gegen den EVZ im Tessiner Chaos

Erstmals in dieser Saison kann Ambri-Piotta den EV Zug bezwingen. In einer ereignisreichen und überaus spannenden Partie behalten die Leventiner in der Verlängerung mit 4:3 die Oberhand.
René Barmettler, Ambri
Ambris Daniel Manzato, rechts, gegen Zugs Goalie Dennis Everberg. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)Ambris Daniel Manzato, rechts, gegen Zugs Goalie Dennis Everberg. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)
Ambris Marco Mueller, links, kämpft gegen Zugs Santeri Alatalo. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)Ambris Marco Mueller, links, kämpft gegen Zugs Santeri Alatalo. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)
Zugs Dario Simion (mitte). (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)Zugs Dario Simion (mitte). (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)
Ambris Spieler Matt D'Agostini, links, kämpft um den Puck mit Zugs Sven Senteler, rechts. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)Ambris Spieler Matt D'Agostini, links, kämpft um den Puck mit Zugs Sven Senteler, rechts. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)
Zugs David Eugster und Visps Wesley Haueter geraten aneinander. (Bild: Stefan Kaiser, 1. Februar 2019))Zugs David Eugster und Visps Wesley Haueter geraten aneinander. (Bild: Stefan Kaiser, 1. Februar 2019))
Ambris Dominic Zwerger, links, gegen Zugs Dominik Schlumpf. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)Ambris Dominic Zwerger, links, gegen Zugs Dominik Schlumpf. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay, Ambri, 1. Februar 2019)
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Ambri-Piotta gegen EV Zug 4:3

Normalerweise herrscht anfangs Februar sportliche Tristesse im Nordtessin. Nicht so in diesem Jahr, die Leventiner haben nach langer Zeit wieder einmal die Playoffs vor Augen. Trotzdem pilgerten gegen Zug nur 4484 Zuschauer in die Valascia. Das war dem Schneechaos, den prekären Strassenverhältnissen und der total überforderten Schneeräumung geschuldet.

Chaotisch ging es auch von der ersten Sekunde weg im Spiel zu. Ambri-Piotta spielte euphorisiert und ohne Respekt gegen den Tabellenzweiten. Die Tessiner brachten viele Emotionen ins Spiel, doch die Zuger behielten kühlen Kopf und hielten dagegen. Das Heimteam ging in der 17. Minute trotzdem in Führung: Topskorer Dominik Kubalik passte im Fallen zu Michael Ngoy, der mit einem Weitschuss den wieder genesenen Zug-Goalie Tobias Stephan bezwang.

Doch die Antwort der Zentralschweizer folgte auf dem Fuss: Ambri war in Unterzahl bereits in der Vorwärtsbewegung, dann fing Brian Flynn die Scheibe ab, und Raphael Diaz lenkte dessen Zuspiel sehenswert zum 1:1 ab (19.). Der Ausgleich hielt jedoch nur etwas mehr als vier Minuten: Marco Müller erzielte nach einem unübersichtlichen Gestocher vor Stephan im Powerplay das 2:1.

Roes drei Spielsperren werden bestätigt

Danach trug auch noch das Schiedsrichterduo Wiegand/Lemelin ihren Teil zu dieser chaotischen Partie bei. In der 26. Minute gab es in einer unübersichtlichen Situation vor Ambri-Hüter Daniel Manzato den Treffer von Dario Simion nicht: Nach dem Videostudium mussten die beiden dann von ihrer ursprünglichen Meinung abweichen – 2:2. Dann führte Ambri vermeintlich wieder (38.): Der Puck blieb auf der Zuger Torlinie liegen. Dennoch wird ein Treffer angezeigt, um diesen dann nach weiteren, sehr langen Videostudien wieder aberkannt zu werden.

Im Schlussabschnitt gelang Dario Rohrbach in der 48. Minute das 3:2 (Strafe gegen Zug angezeigt) für das Heimteam, die Zuger antworteten durch Lino Martschini (51.) ein drittes Mal mit dem Ausgleich. Beide Teams suchten nun mit Vehemenz den Siegestreffer – doch es brauchte die Verlängerung, ehe 58 Sekunden vor deren Ablauf Dominik Kubalik in diesem ereignisreichen Spiel das viel umjubelte das 4:3 erzielen konnte.

Nicht dabei war am Freitagabend EVZ-Stürmer Garrett Roe: Das Verbandssportgericht von Swiss Ice Hockey wies am Freitag die Berufung der Zuger im Fall des US-Amerikaners ab und bestätigte den erstinstanzlichen Entscheid des Einzelrichters. Roe bleibt für drei Spiele wegen Check gegen Kopf an Luganos Romain Loeffel gesperrt, wird deshalb auch im Cupfinal vom Sonntag in Rapperswil fehlen.

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