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Auch Ausfälle können Zug nicht bremsen: Das spricht für den EVZ

Unter Dan Tangnes hat sich der EVZ zu einem gefestigten Team entwickelt. Ein Team mit gesundem Selbstbewusstsein und dem Ehrgeiz, sich stetig zu verbessern.
Sven Aregger
Sven Aregger.

Sven Aregger.

Die Zuger Fans beschäftigte zuletzt vor allem eine Frage: Wird Stürmer Dennis Everberg, einer der prägenden Spieler im Team, rechtzeitig zum Start der Halbfinals fit? Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit – mit offenem Ausgang. Everbergs Ausfall würde Zug schwächen, gewiss. Aber es müsste nichts Schlechtes bedeuten. Denn die vielleicht wichtigste Erkenntnis in dieser Saison ist, dass Zug die Verantwortung auf verschiedene Schultern verteilen kann. Schon früh fielen Schlüsselspieler verletzt aus, ohne dass die Leistungen darunter litten. Der EVZ hat gezeigt, dass er auch gewichtige Ausfälle kompensieren kann. Dieses Wissen wird ihm in den Halbfinals helfen. Die Ausgeglichenheit ist – auch in Punkto Verteilung der Eiszeiten – eine grosse Zuger Waffe.

Im Gegensatz zu Gegner Lausanne, der erst im siebten Spiel den Einzug in die Runde der letzten Vier schaffte, hatten die Zuger neun spielfreie Tage. Sie werden am Dienstag mit mentaler und körperlicher Frische aufs Eis kommen. Dass der Rhythmus verloren ging, ist nicht zu erwarten. Trainer Dan Tangnes, ein akribischer Arbeiter, wird sein Team in den Trainings im Wettkampf-Modus gehalten haben. Und es blieb genug Zeit, um sich Details zu widmen, zum Beispiel dem Power- und dem Boxplay.

Den Zuger Special Teams dürfte nämlich gegen ein geduldiges und defensiv stabiles Lausanne eine entscheidende Rolle zukommen. Über die Saison gesehen hatte der EVZ hier Vorteile. Und Goalie Tobias Stephan musste sein bestes Hockey in der Viertelfinalserie gegen Lugano (4:0) noch gar nicht auspacken. Anders als sein Gegenüber Sandro Zurkirchen hat er reichlich Playoff-Erfahrung. Er verfügt über die Reife, um seinem Team die nötige Sicherheit zu vermitteln. Stephan weiss, dass er gegen seinen künftigen Arbeitgeber noch Steigerungspotenzial hat. Er will seine lange Karriere endlich mit dem Meistertitel krönen und die Kritiker verstummen lassen.

Unter Dan Tangnes hat sich der EVZ zu einem gefestigten Team entwickelt. Ein Team mit gesundem Selbstbewusstsein und dem Ehrgeiz, sich stetig zu verbessern. Tangnes sagte kürzlich: «Wir haben unser bestes Saisonspiel noch nicht gezeigt.» Lausanne ist gewarnt.

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