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Baby-Glück bei David McIntyre nach Farmteam-Frust

David McIntyre spielte dieses Jahr schon mit dem EVZ-Farmteam. Doch ist der Kanadier wieder in Form – auch dank seiner Familie.
Daniel Gerber
EVZ-Stürmer David McIntyre im Duell mit Ambris Torhüter Dominik Hrachovina. (Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus, Zug, 11. Oktober 2019)

EVZ-Stürmer David McIntyre im Duell mit Ambris Torhüter Dominik Hrachovina. (Bild: Daniela Frutiger / Freshfocus, Zug, 11. Oktober 2019)

«Meine Frau spielt einen wichtigen Part für das Team, sie macht einen Unterschied», bilanziert EVZ-Stürmer David McIntyre (32) lächelnd. Das Paar hat zwei kleine Kinder und das dritte kommt im März. Bald wartet also weiteres Baby-­Glück. Zwischendurch braucht der engagierte Papa Erholung. «Meine Frau ist wunderbar, sie weiss, wann ich Ruhe brauche, um die Leistung auf dem Eis zu bringen.»

Die Freude kommt zur rich­tigen Zeit. Die vergangene Sai­son sei taff gewesen. «Es gab kein Spiel, in dem ich nicht verletzt oder angeschlagen war. Das war herausfordernd.» Im Sommer sei er wieder fit geworden. «Doch nun sind wir fünf Ausländer, das ist eine Herausforderung.» Denn auf dem Eis stehen können pro Abend bloss deren vier.

Das biete auch die Möglichkeit, mental zu wachsen, «und sich auf das zu fokussieren, was man beeinflussen kann. Die Chemie in unserer Linie stimmt, betreffend Punkten hat es sich noch nicht ausbezahlt. Doch wir gewinnen, es geht in die richtige Richtung.» Eingangs Saison war McIntyre überzählig und musste einmal mit dem Farmteam antreten. «Das war schwer.»

«Es ist kein Geheimnis, dass er ‹In› und ‹Out› im Line-up ist. Er geht damit sehr professionell um», analysiert EVZ-Trainer Dan Tangnes die Lage von David McIntyre. «Davor habe ich Respekt. Er ist jeweils bereit und spielt gut.» Grund dafür gebe es vor allem einen: «Den harten Wettbewerb. Die ande­ren rotieren auch. Wir brauchen alle fünf Ausländer.»

Über die Jahre gerechnet ist David McIntyre gar einer der stärksten Ausländer des Kaders, trotz der verknorzten vergan­genen Saison. Sein Punkte­schnitt beträgt 0,83 in der Qualifikation und 0,97 in den Playoffs. Oscar Lindberg und Erik Thorell folgen mit je exakt 0,75 Zählern und Carl Klingberg kommt auf 0,71 (Quali) und 0,41 (Playoffs). Einen höheren Schnitt hat nur Neuzugang Jan Kovar mit 1,18 Punkten.

«Nun wartet ein grosses Spiel gegen Rapperswil. Sie sind eines der Teams, die am härtesten arbeiten», blickt McIntyre auf das heutige Heimspiel (19.45, Bossard Arena). «Wir müssen bereit sein, das wird ein Battle.»

Ob David McIntyre, mit 32 Jahren der älteste EVZ-Spieler mit Ausländer-Lizenz, auch nächste Saison am Zugersee spielt, ist noch offen. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus. «Es dauert noch etwas, bis der Entscheid fällt», sagt Sportchef Reto Kläy. Bis auf Weiteres fehlt Erik Thorell wegen eines Armbruchs. «Ich fuhr nach dem Morgentraining mit dem Fahrrad heim. Fast schon angekommen gingen auf einen Schlag drei Speichen kaputt.» Das Vorderrad knickte ein und Thorell flog über den Lenker weg. «Dabei war es ein neues Velo.» Nun skate er viel, um nach der Genesung in einer guten Verfassung zurückzukommen. «Es ist frustrierend, aber ich kann nichts machen.»

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