BOSSARD-ARENA: Ist das neue Stadion ein Sicherheitsrisiko?

Nach der Fan-Randale in der Bossard-Arena wird Kritik laut. Nun soll nachgerüstet werden, damit es nicht wieder Scherben gibt.

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Herumfliegende Glassplitter haben zehn Personen Schnittwunden zugefügt. (Bild pd)

Herumfliegende Glassplitter haben zehn Personen Schnittwunden zugefügt. (Bild pd)

War es Schlamperei? War es Fahrlässigkeit? Oder wollten die Bauherren der Bossard-Arena Zugs Eishockeystadion einfach auch im Detail als Gesamtkunstwerk gestalten? Die zerbrochenen Scheiben nach der Fan-Randale beim Freundschaftsspiel am Samstag zwischen Davos und Zug bereiten den Verantwortlichen zwei Tage danach Kopfzerbrechen. Denn wie soll ein derartiger Vorfall, bei dem sich zehn Personen durch herumfliegende Glassplitter der Gästeblockabgrenzung leicht verletzten, künftig vermieden werden? Schliesslich steigt am Wochenende der Kolin-Cup, und am 10. September ist der SC Bern zu Gast beim ersten Heimspiel in der neuen Arena.

Der Generalunternehmer, die Anliker AG aus Emmenbrücke, will bis dahin auf jeden Fall die Sicherheitsmängel im Gäste-Fanblock ausmerzen. Sprich: stabilisierende Metallleisten sollen nachgerüstet werden.

«Das ist ein unerfreulicher Vorfall. Wir müssen eine Lösung suchen, um so etwas künftig zu verhindern», meint Stadtrat Hans Christen. Am generellen Sicherheitskonzept des EVZ, der Stadt Zug als Eigentümerin und der Zuger Polizei soll indes nicht gerüttelt werden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.