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Champions Hockey League: Bittere Enttäuschung für den EVZ

Der EV Zug verliert mit 0:2-Toren gegen Red Bull München. Die Achtelfinals sind für die Zuger damit Endstation im europäischen Wettbewerb.
Daniel Gerber
Enttäuschte Zuger nach der Niederlage gegen München. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 20.11.2018)
Viel Verkehr vor dem Münchner Tor. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 20.11.2018)
Die Münchner bejubeln ihr Tor. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 20.11.2018)
Lino Martschini prüft Danny aus den Birken. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 20.11.2018)
Auch Dario Simion konnte für das Heimteam kein Tor erzielen. Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 20.11.2018)
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EV Zug - München 0:2

Das war’s. Der EV Zug hatte es bis wenige Sekunden vor Schluss auf dem Stock, sich als einziges Schweizer Team für die Viertelfinals der Champions Hockey League zu qualifizieren. Doch dem energischen Sturmlauf zum Schluss mit sechs gegen vier Feldspieler zum Trotz musste die Mannschaft mit ansehen, wie die gute Ausgangslage aus dem Hinspiel zwischen den Händen zerrann.

Die anschliessende Enttäuschung in den Zuger Kabinengängen war spürbar. Viel hatte sich der EVZ bei seinem fünften europäischen Anlauf vorgenommen. «Es ist unglaublich schade», versuchte EVZ-Stürmer Lino Martschini das Geschehene in Worte zu fassen. «Der Frust sitzt sehr, sehr tief. Wir haben uns die Viertelfinals zum Ziel gesetzt, das haben wir nicht erreicht.»

Nicht, dass es an Chancen gemangelt hätte. Doch der EV Zug zeigte sich vor dem Gehäuse von München-Goalie Danny aus den Birken zu wenig effizient. In den ersten beiden Dritteln kamen die Zuger einfach nicht auf Touren.

Die Passqualität der Zuger gefiel zu oft dem Münchner Anhang besser als dem Heimpublikum. Dazu kamen zu viele unnötige Scheibenverluste, bei denen sich die Zuger von den Münchner Bullen den Puck vom Stock luchsen liessen. Geschuldet war dies auch dem aufsässigen Forechecking: «Wenn man einen überlaufen hatte, war schon der zweite da und dann wieder der erste», sagt Martschini. EVZ-Verteidiger Santeri Alatalo: «Dadurch nahmen sie uns die Flügel weg, und wir hatten weniger Anspieloptionen.»

Trotzdem, bei fünf gegen fünf Feldspieler hatten die Zuger mehr vom Spiel, nach zwei Dritteln dokumentierte die Statistik 23:14-Schüsse für den EVZ. Dennoch lag der EVZ mit 0:1-Toren zurück, wegen einem Treffer, den sich das Team in Unterzahl eingefangen hatte.

Verteidiger Alatalo bleibt bis 2021

Und ausgerechnet als Zug im Schlussdrittel zulegen konnte, gelang den Münchnern nach einer Grosschance von Thomas Thiry der Befreiungsschlag. Mark Voakes erreichte die Scheibe, passte diesen auf den völlig ungedeckten Frank Mauer, der zum 2:0 für den deutschen Meister der Jahre 2016 bis 2018 traf.

Alatalo sagte später: «Es ist bitter: Unsere erste Champions-League-Niederlage nach 60 Minuten, und dann ist der Wettbewerb zu Ende.» Nach 115 von 120 gespielten Achtelfinal-Minuten lautete das Gesamtskore noch 3:3-Unentschieden.

Der EV Zug hatte vor dem Spiel den Vertrag mit dem 28-jährigen finnischen Verteidiger Santeri Alatalo um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Alatalo spielt derzeit bereits die sechste Saison mit den Innerschweizern.

Auf die Zuger wartet nun ein Berner Liga-Wochenende: Übermorgen Freitag empfängt die Mannschaft von Trainer Dan Tangnes den SC Bern, am Samstag reist die Zug-Equipe zum EHC Biel.

Die beiden Tore der Münchner

Champions League. Achtelfinals. Rückspiele: Frölunda Göteborg (SWE) – Lugano 5:4 (1:1, 1:2, 3:1). – Hinspiel 1:1. Kärpät Oulu (FIN) – ZSC Lions 3:2 (1:1, 0:1, 2:0). – 4:4. Pilsen (CZE) – Bolzano (ITA) 6:2 (1:0, 4:2, 1:0). –6:1. Skelleftea (SWE) – Hamar (NOR) 3:2 (1:2, 2:0, 0:0). –4:4. Tappara Tampere (FIN) – Kometa Brno (CZE) 5:5 (2:0, 1:2, 2:3). – 1:5. Salzburg – Rouen (FRA) 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). – 3:3. Bern – Malmö (SWE) 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). – 1:4. Zug – München 0:2 (0:0, 0:1, 0:1). –3:2.

Viertelfinals (4./5. und 11. Dezember): München – Malmö, Kärpät Oulu – Salzburg, Kometa Brno – Frölunda Göteborg, Skelleftea – Pilsen.

Zug – München 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Bossard-Arena - 4946 Zuschauer. – SR Smetana/Nikolic (AUT/AUT), Wüst/Altmann.

Tore: 22. Shugg (Joslin, Mitchell/Ausschluss Roe) 0:1. 55. Mauer (Voakes) 0:2. Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen München.

Zug: Stephan; Schlumpf, Stadler; Alatalo, Thiry; Zryd, Zgraggen; Oejdemark; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Senteler, Simion; Klingberg, Roe, Everberg; Leuenberger, Zehnder, Schnyder; Albrecht.

München: Aus den Birken; Abeltshauser, Bodnarchuk; Joslin, Seidenberg; Aulie, Boyle; Button; Mauer, Voakes, Kastner; Shugg, Stajan, Mayenschein; Daubner, Mitchell, Ehliz; Lobach, Tobias Eder, Andreas Eder.

Bemerkungen: Zug ohne Morant und Diaz (beide verletzt). – 57:57 Timeout Zug, anschliessend ohne Torhüter.

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