Corsin Camichel per sofort zum HC Davos

Der 30-jährige Stürmer und der EV Zug einigten sich im gegenseitigen Einvernehmen auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Der Engadiner spielt per sofort bis Saisonende für den HC Davos.

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Corsin Camichel. (Bild: Keystone)

Corsin Camichel. (Bild: Keystone)

Wie der EV Zug in einer Mitteilung schreibt, haben sich der Verein und Camichel auf eine Auflösung des bis Ende Saison laufenden Vertrages geeinigt. Corsin Camichel ist Mitte November nach erfolgreicher Therapie seiner Krebserkrankung ins NLA-Kader zurückgekehrt, konnte in den vergangenen Wochen jedoch nur sehr wenige Einsätze spielen.

Corsin Camichel wechselte am 5. November 2008 von Ambri zu Zug. Auf dem Bild eine Szene aus dem Training Mitte 2009. (Bild: Neue ZZ)
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2001 wechselte Corsin Camichel vom SC Bern zu Ambri-Piotta. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel (links) als Ambri-Spieler im Kampf mit EVZ-Topskorer Patrick Fischer. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Casutt, sowie die beiden damaligen Ambri-Spieler Corsin Camichel und Paolo Duca an einem Golfturnier 2008. (Bild: Neue ZZ)
Zugs Corsin Camichel mit der Nummer 20 2009. (Bild: Neue ZZ)
Zugs Corsin Camichel mit der Nummer 20 2010. (Bild: Neue ZZ)
Ronnie Rüegger (Kloten), Pascal Müller (ZSC) und Corsin Camichel (von links) wohnten 2010 im gleichen Haus in Rotkreuz. (Bild: Neue ZZ)
Zugs Corsin Camichel mit der Nummer 6 im akuellen Dress. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel verteilt am 15. Dezember 2010 ein Plüschtier im Kinderspital Luzern. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel beim Training. (Bild: Neue ZZ)
Im Kraftraum nimmt er das Training wieder auf... (Bild: Neue ZZ)
... und kehrt Mitte Oktober 2011 zurück aufs Eis: Acht Monate nach der Krebs-Diagnose gibt Corsin Camichel (hier beim Training mit dem EVZ) sein Comeback. (Bild: Neue ZZ)
Die Fans heissen Corsin Camichel willkommen. (Bild: Keystone)
Pressekonferenz: Camichel gibt Auskunft über seinen Gesundheitszustand. Die Diagnose: Lymphdrüsenkrebs. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel holt sich Spielpraxis bei Sierre und auf dem Bild beim SC Langenthal. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel beim SC Langenthal. (Bild: Neue ZZ)
Corsin Camichel (rechts) im Laufduell mit dem Bieler Manuel Gossweiler am 15. November 2011. (Bild: Keystone)
Corsin Camichel (rechts) holt aus gegen Marc Abplanalp im Spitzenkampf am 14. Januar gegen Gottéron. (Bild: Keystone)
Corsin Camichel im Dress des HC Davos, seiner letzten Station. (Bild: Keystone)

Corsin Camichel wechselte am 5. November 2008 von Ambri zu Zug. Auf dem Bild eine Szene aus dem Training Mitte 2009. (Bild: Neue ZZ)

Der Spieler hatte damit eine schwierige Ausgangslage, um sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Camichel habe den EV Zug darauf um eine sofortige Vertragsauflösung gebeten, um sich bei einem neuen Klub empfehlen zu können und wieder mehr Spielpraxis zu erhalten.

Wie der EVZ weiter schreibt, sei der HC Davos interessiert gewesen, Corsin Camichel per sofort bis Saisonende zu übernehmen. Dem Wunsch des Stürmers für diesen Wechsel hat der EVZ gerne entsprochen. In der schwierigen Situation für den Spieler sei dies für beide Seiten die beste und fairste Lösung. Beide Parteien hätten die Entscheidung der vorzeitigen Vertragsauflösung im gegenseitigen guten Einvernehmen getroffen.

Für Camichel, der einst auch für die Schweizer Nationalmannschaft ein paar Einsätze absolviert hat, ist es eine Rückkehr nach Davos. Bei den Bündnern war er bereits in der Saison 2000/01 engagiert gewesen. Ausserdem hat er im bisherigen Karriereverlauf in der Nationalliga auch schon für Herisau, Chur, Ambri-Piotta, Bern und Neuenburg gespielt.

Camichels jüngerer Bruder Duri ist Captain des EV Zug, wird die Innerschweizer aber ebenfalls verlassen und nach dieser Saison zu den Rapperswil-Jona Lakers wechseln.

pd/kst/si