EVZ gegen Lugano verschoben – die Tessiner sind nicht in Zug angekommen

Der EV Zug wird heute Freitagabend nicht wie geplant gegen den HC Lugano antreten. Grund ist eine Sperrung des Gotthardtunnels wegen Lüftungsproblemen.

Drucken
Teilen

(reb/sda) Beim EV Zug war alles angerichtet für die Partie gegen Lugano. Die TV-Kameras waren filmbereit, die Spieler der Zuger bereits umgezogen: Dann, kurz nach 19 Uhr, wurde aus dem Gerücht eine Bestätigung: Die Luganesi waren nicht im Stande in die Zentralschweiz zu reisen – das Spiel musste abgesagt werden.

Der Mannschaftsbus der Luganesi stand seit dem Nachmittag im Stau vor dem Gotthardtunnel. Laut dem TCS wurde der Tunnel infolge eines technischen Problems bereits am Nachmittag für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Für den Teambus gab es deshalb auf der Autobahn A2 kein Weiterkommen mehr.

Auf Zuger Seite herrschte Ratlosigkeit, bei einem ähnlichen Vorfall vor vielen Jahren reisten die Tessiner daraufhin mit dem Zug an, berichtete ein Mitarbeiter des EVZ. Womöglich konnten die Luganesi dieses Mal auf solch einen Vorfall nicht mehr rechtzeitig reagieren. Den EVZ-Spielern blieb nichts anderes übrig, als unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu gehen. Wann das Spiel zwischen Zug und Lugano nachgeholt wird, ist noch nicht entschieden.

Am Samstagabend (19.45 Uhr) wartet dann doch noch ein Einsatz auf die Zentralschweizer: Beim SC Bern, der am Freitag spielfrei war. Die Zuger werden also unverhofft ausgeruht in die Hauptstadt reisen.