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Zug bleibt auf Kurs – 3:1-Sieg gegen Lausanne

Der EV Zug startet erfolgreich in die Halbfinals. Er besiegt Lausanne mit 3:1 und ist in den Playoffs noch ungeschlagen. Verteidiger Jesse Zgraggen gelingt sein erstes Saisontor.
Sven Aregger

EVZ-Dan Tangnes vergleicht die Saison mit einem Marathon. Er will damit verdeutlichen, wie viel Schnauf es braucht, um als Sieger ins Ziel zu gelangen. Wenn man so will, treffen die Zuger nun langsam auf der Zielgeraden ein. An Durchhaltevermögen wird es ihnen nicht fehlen, sie konnten ausgeruht in die Serie gegen den Lausanne HC starten. Und sie haben im ersten Spiel der Halbfinals untermauert, dass sie ihren Kurs fest im Blick haben. Der EVZ bezwang Lausanne mit 3:1 und ist damit in den diesjährigen Playoffs weiterhin ungeschlagen. Es war kein Spektakelsieg, aber die Zuger lieferten über weite Strecken eine reife Leistung gegen defensiv gut geschulte Gäste.

Sie verdankten diesen Erfolg nicht zuletzt ihrer Disziplin. Als eines der meistbestraften Teams in dieser Saison kassierte der EVZ zum Halbfinalauftakt bloss eine einzige Zweiminutenstrafe. Die Zentralschweizer befolgten die Vorgaben ihres Trainers Tangnes, der im Vorfeld vor zu vielen Strafen gewarnt hatte. Die Westschweizer hingegen wurden mit einem lauten Pfeifkonzert aus der Bossard-Arena verabschiedet, weil sie die Ehrung des besten Zuger Spielers nicht abwarten wollten.

«Es war kein einfaches Spiel für uns. Lausanne hat ein gutes System. Es war wichtig, nach zehn Tagen Pause die erste Partie zu gewinnen», bilanzierte EVZ-Verteidiger Jesse Zgraggen.

Jesse Zgraggen (Zweiter von rechts) jubelt nach seinem Tor zum 2:0. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Jesse Zgraggen (Zweiter von rechts) jubelt nach seinem Tor zum 2:0. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
Die Zuger feiern das 2:0. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)Die Zuger feiern das 2:0. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)
Die Zuger feiern den Sieg nach dem ersten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)Die Zuger feiern den Sieg nach dem ersten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)
Dario Simion, Lino Martschini und Carl Klingberg (von links) jubeln nach dem 1:0. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Dario Simion, Lino Martschini und Carl Klingberg (von links) jubeln nach dem 1:0. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
Zugs David McIntyre (links) gegen Lausannes Benjamin Antonietti. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Zugs David McIntyre (links) gegen Lausannes Benjamin Antonietti. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
Die Zuger feiern das 2:0: David McIntyre, Dominic lammer, Jesse Zgraggen und Sven Leuenberger (von links). (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)Die Zuger feiern das 2:0: David McIntyre, Dominic lammer, Jesse Zgraggen und Sven Leuenberger (von links). (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)
Zugs Livio Stadler (links) gegen Lausannes Christoph Bertschy. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)Zugs Livio Stadler (links) gegen Lausannes Christoph Bertschy. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)
Lausannes Tyler Moy (rechts) im Zweikampf mit Santeri Alatalo vor dem Zuger Tor. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)Lausannes Tyler Moy (rechts) im Zweikampf mit Santeri Alatalo vor dem Zuger Tor. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Zug, 26. März 2019)
Lausannes Christoph Bertschy (rechts fährt Dominic Lammer um. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Lausannes Christoph Bertschy (rechts fährt Dominic Lammer um. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
Zugs Dario Simion (rechts) gegen Lausannes Joel Vermin. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Zugs Dario Simion (rechts) gegen Lausannes Joel Vermin. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
Zugs Dario Simion (rechts) gegen Lausannes Petteri Lindbohm. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)Zugs Dario Simion (rechts) gegen Lausannes Petteri Lindbohm. (Bild: Marc Schumacher, / Freshfocus, Zug, 26. März 2019)
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EV Zug - Lausanne HC 3:1

Nach einer zähen und von Vorsicht geprägten Anfangsphase brachte Rückkehrer Carl Klingberg, ein belebendes Element im Zuger Team, die Hausherren im Powerplay in Führung. Und es kam noch besser für den EVZ: Zgraggen doppelte mit einem Schuss von der blauen Line nach, wobei Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen nicht über alle Zweifel erhaben war. Für den Verteidiger war es der erste Treffer der Saison und dazu auch die Premiere in einem Playoff-Spiel. Zgraggen mag kein Torschütze vom Dienst sein, aber er hat seinen Wert als verlässlicher Abräumer in dieser Saison unter Beweis gestellt. Der ehemalige Ambri-Spieler, der von vielen Beobachtern als zu limitiert für Zug eingestuft worden war, hat sich unter Tangnes famos entwickelt.

Doch Jesse Zgraggens Tor brachte dem EVZ nicht die gewünschte Sicherheit. Im Gegenteil: Die lange abwartenden Gäste spielten nun mit mehr Risiko. Gerade die Linie um Joël Vermin und Christoph Bertschy stellte die Zuger Abwehr vor Probleme. So war es kein Zufall, dass Bertschy die Lausanner zurück ins Spiel brachte. Aber danach war es vorbei mit der Westschweizer Herrlichkeit. Und Vermin lenkte im letzten Drittel einen Schuss von Dominic Lammer so unglücklich ab, dass die Scheibe auf kuriose Weise über Zurkirchen hinweg zum vorentscheidenden 3:1 ins Tor fiel. Lammer konnte es egal sein, er gehört zu den positiven Zuger Überraschungen in diesen Playoffs und verbuchte bereits seinen sechsten Skorerpunkt.

Beide Teams mussten auf Schlüsselspieler verzichten. Lausanne fehlte mit Dustin Jeffrey einer der besten Skorer der Mannschaft. Der EVZ trat ohne Dennis Everberg an, der Schwede könnte aber demnächst aufs Eis zurückkehren. Diese Aussichten dürften den Zugern einen weiteren Energieschub geben, schliesslich wollen sie sich auf den letzten Abschnitten ihres Wegs nicht noch überholen lassen.

Quelle: Mysports

Zug - Lausanne 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

7148 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Wüst-Progin. - Tore: 22. Klingberg (Martschini, Alatalo/Ausschluss Junland) 1:0. 32. Zgraggen (Leuenberger) 2:0. 35. Bertschy (Vermin, Trutmann) 2:1. 43. Lammer (Diaz, Alatalo) 3:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Vermin.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Stadler; Klingberg, Roe, Simion; Martschini, Flynn, Suri; Lammer, McIntyre, Leuenberger; Albrecht, Senteler, Schnyder; Zehnder.

Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Junland, Genazzi; Lindbohm, Frick; Nodari; Moy, Emmerton, Kenins; Bertschy, Vermin, Partanen; Leone, Froidevaux, Zangger; Traber, In-Albon, Antonietti; Herren.

Bemerkungen: Zug ohne Everberg. Lausanne ohne Jeffrey und Mitchell (alle verletzt). - Lausanne ab 57:58 ohne Goalie.

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