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Kommentar

Der EV Zug ist ein heisser Titelkandidat

Der EV Zug startet am Freitag auswärts gegen Ambri-Piotta in Meisterschaft. Die Neuzugänge schüren die hohen Erwartungen in Zug.
Sven Aregger

Leonardo Genoni und Grégory Hofmann. Zwei Namen, die im Schweizer Hockey für herausragende Fähigkeiten stehen. Zwei Spieler, die jedes Team in der National League mit Handkuss nehmen würde. Torhüter Genoni ist hierzulande der Beste seines Fachs, Stürmer Hofmann muss mit seiner Schusstechnik keinen Vergleich fürchten. Dementsprechend begehrt waren die beiden Profis auf dem Transfermarkt.

Hofmann und Genoni haben sich– wie übrigens auch andere verheissungsvolle Spieler – für den EV Zug entschieden. Es ist deshalb naheliegend, dass die Zentralschweizer als heisser Kandidat auf den Meistertitel gehandelt werden. Die Neuzugänge schüren die hohen Erwartungen in Zug, der Hunger nach Trophäen ist gross. Zumal Trainer Dan Tangnes dem Team nicht nur ein spektakuläres Spielsystem, sondern auch einen Mentalitätswandel verordnet hat. Der Norweger will dem EVZ ein Sieger-Gen einimpfen. Der Cupsieg und der Vorstoss in den Playoff-Final in der vergangenen Saison sind ein starkes Indiz dafür, dass Tangnes’ Richtung stimmt.

Die Organisation hat ihm den Weg geebnet, die Hockey-Academy und das Farmteam sind inzwischen etabliert. Und das hoch­moderne Sportzentrum On your marks, das Anfang 2020 eröffnet werden soll, wird den Zugern ganz neue Trainingsmöglichkeiten bieten. Der EVZ hat sich zu einer Topadresse im Schweizer Hockey entwickelt. Aber eines ist gleich geblieben: Die Meisterschaft wird letztlich auf dem Eis entschieden.

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