Kommentar

Der EV Zug ist reif für den letzten Schritt

Nach nur neun Spielen steht der EV Zug im Playoff-Final. Sven Senteler und Reto Suri tragen je zwei Tore zum 5:2-Sieg gegen Lausanne bei. Die Mannschaft ist reif genug. 

Sven Aregger
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Es läuft gut für den EV Zug. Im Nachwuchs haben die Novizen Elite vor wenigen Tagen den Meistertitel gewonnen. Und es wäre kaum verwunderlich, wenn die Profis in der National League demnächst nachziehen würden. Nach dem 5:2-Sieg gegen Lausanne haben sich die Zuger für den Final qualifiziert – in beeindruckender Manier: Nur eines der neun Playoff-Spiele ging verloren. In dieser Form ist Zug ein heisser Titelkandidat.

Die Zentralschweizer können Historisches schaffen: Sie haben die Chance, die Phalanx der vier prägenden Teams zu durchbrechen. In den letzten 20 Jahren haben Davos, Bern, Lugano und der ZSC den Titel stets unter sich ausgemacht. Cupsieger Zug kann als erstes NL-Team seit der Cup-Wiedereinführung 2014 sogar das Double gewinnen.

Schon 2017 stand der EVZ im Final, damals unterlag er dem SC Bern. Doch die Mannschaft ist reifer geworden, sie geht unbeirrt ihren Weg. Man könnte auch sagen: Sie ist auf einer Mission. Dieses Zug hat das Selbstvertrauen und den Hunger, das Talent und den Charakter für den letzten Schritt.

EVZ im Schnellzug in den Final

Der EV Zug lässt im fünften Halbfinalspiel gegen Lausanne nichts mehr anbrennen. Mit einem souveränen 5:2-Sieg ziehen die Zentralschweizer in den Playoff-Final ein.
Marcel Kuchta