Der EVZ erreicht nach einem 4:2 gegen Neman Grodno das Punktemaximum

Der EV Zug weist in der Champions Hockey League nach zwei Partien das Punktemaximum auf. Zwei Tage nach dem 5:3-Auswärtssieg gegen die Eisbären Berlin gewann das Team des neuen Trainers Dan Tangnes mit 4:2 auch beim weissrussischen Meister Neman Grodno.

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Reto Suri, rechts, von Zug in einem Archivbild. (Bild: Keystone/PPR/Flueeler, 15. März 2018)

Reto Suri, rechts, von Zug in einem Archivbild. (Bild: Keystone/PPR/Flueeler, 15. März 2018)

Nachdem die Zuger zweimal einen Vorsprung verspielt hatten, gelang Reto Suri in der 58. Minute das entscheidende 3:2. 48 Sekunden vor dem Ende machte David McIntyre mit einem Treffer ins leere Gehäuse alles klar. Der Erfolg der Gäste war verdient. Sie taten mehr fürs Spiel, was das Schussverhältnis von 35:22 unterstreicht. Viermal scheiterten die Zuger an der Torumrandung.

Dabei hatte die Partie für die Zentralschweizer alles andere als gut begonnen. Der Amerikaner Garrett Roe musste bereits in der 4. Minute wegen eines Checks gegen den Kopf unter die Dusche. Positiv war, dass der EVZ während der fünfminütigen Strafe kein Gegentor zuliess.

Mit dem Sieg setzten die Zuger ein starkes Zeichen, ist doch Neman Grodno eine heimstarke Mannschaft. Das bekamen zwei Tage zuvor die Tschechen von Kometa Brno zu spüren, die von den Weissrussen 4:2 bezwungen wurden. Der EVZ hatte Neman Grodno schon in der vergangenen Saison auswärts besiegt (3:2). (sda/sdy)