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Die Zuger brechen den Bann – gewinnen 4:2 gegen Lausanne

Am 70. Geburtstag von Präsident Hans-Peter Strebel glückt dem EV Zug der erste Saisonsieg gegen Lausanne. Am Samstag tritt er zum Spitzenkampf in Bern an – mit neuem Selbstvertrauen.
Sven Aregger
Sven Senteler, links, und Yannick Zehnder, rechts, von Zug feiern das zum 1:0 beim Spiel gegen Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

Sven Senteler, links, und Yannick Zehnder, rechts, von Zug feiern das zum 1:0 beim Spiel gegen Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

Zugs Präsident Hans-Peter Strebel ist keiner, der zu seinen Geburtstagen rauschende Partys schmeisst. Lieber feiert er im kleinen Rahmen. Der Zufall wollte es nun aber, dass zu seinem 70. Wiegenfest ein Heimspiel anstand. Strebel verfolgte also gemeinsam mit Familienmitgliedern in der Loge den Auftritt seines Teams – und was er sah, dürfte ihm gefallen haben. Der EVZ kam nicht nur zum ersten Saisonsieg im dritten Anlauf gegen Lausanne, er bastelt auch weiterhin an seiner Heimbilanz: Das 4:2 war der sechste Sieg in Serie vor eigenem Anhang. Lausanne hingegen musste die siebte Auswärtsniederlage in Folge hinnehmen.

Raphael Diaz, Garrett Roe und Reto Suri drehten die Partie im letzten Drittel. Suris Treffer resultierte im Powerplay, weil Dario Truttmann einen Restauschluss für einen Bandencheck an Zugs David McIntyre kassierte. Der Kanadier kehrte nicht aufs Eis zurück. Das verursachte Sorgenfalten bei Reto Kläy. «Ein erneuter Ausfall eines Ausländers kann ich in der jetzigen Lage nicht gebrauchen», sagte der Sportchef.

Sven Senteler war für den ersten Treffer des Abends besorgt. Der Center luchste Lausannes Topskorer Dustin Jeffrey die Scheibe ab, zog allein aufs Tor und liess Goalie Sandro Zurkirchen keine Chance. Es war bereits sein 11. Saisontor, so erfolgreich spielte der Zürcher noch nie.

Zuerst fehlt die Effizienz

Senteler hatte auch das 2:0 auf dem Stock, aber er traf aus naher Distanz nur den Pfosten. Überhaupt fehlte den Zugern zunächst die Effizienz. McIntyre, Diaz, Santeri Alatalo und Lino Martschini liessen hochkarätige Chancen aus. Und wie so oft werden solche Nachlässigkeiten bestraft. So kamen die Waadtländer durch Cory Emmerton und Christoph Bertschy (Penalty) zur Führung – bis der EV Zug zum erfolgreichen Schlussspurt ansetzte.

Der EVZ bleibt vorläufig einen Punkt hinter Leader Bern, der Davos mit 1:0 bezwang. Sie bilden das souveräne Spitzenduo in der National League. Am Samstag kommt es zum Spitzenkampf in Bern. Wie gegen Lausanne haben die Zuger auch gegen den SCB die ersten beiden Meisterschaftsspiele verloren. Nach insgesamt acht sieglosen Duellen bewiesen sie unlängst aber im Cup-Halbfinal, dass sie Bern schlagen können. Kläy sagte: «Bern ist immer eine Knacknuss, aber der Sieg im Cup hat uns Selbstvertrauen gegeben.» Mit einem Erfolg stünde Zug wieder an der Tabellenspitze, es wäre ein weiterer Freudentag für Präsident Strebel.

Dominic Lammer, mitte links, beim 3:2 für Zug vor Torhüter Sandro Zurkirchen, mitte, von Lausanne beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)Dominic Lammer, mitte links, beim 3:2 für Zug vor Torhüter Sandro Zurkirchen, mitte, von Lausanne beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)
Torhüter Sandro Zurkirchen, mitte, von Lausanne wird belagert. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)Torhüter Sandro Zurkirchen, mitte, von Lausanne wird belagert. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)
Torhüter Tobias Stephan, mitte, von Zug. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)Torhüter Tobias Stephan, mitte, von Zug. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)
Sven Senteler (Zug) gegen Joel Genazzi (Lausanne). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)Sven Senteler (Zug) gegen Joel Genazzi (Lausanne). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)
Schiedsrichter Marc Wiegand. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)Schiedsrichter Marc Wiegand. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)
Torhüter Sandro Zurkirchen (Lausanne) gegen Sven Senteler (Zug). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)Torhüter Sandro Zurkirchen (Lausanne) gegen Sven Senteler (Zug). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)
Ronalds Kenins, mitte, von Lausanne im Spiel gegen Yannick Zehnder, links, und David McIntyre, rechts, von Zug. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)Ronalds Kenins, mitte, von Lausanne im Spiel gegen Yannick Zehnder, links, und David McIntyre, rechts, von Zug. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)
7 Bilder

EVZ gewinnt gegen Lausanne 4:2

Das Telegramm:

Zug – Lausanne 4:2. Davos – Bern 0:1. Genève – Rapperswil-Jona 3:2 n. V. Lugano – ZSC Lions 1:3. SCL Tigers – Biel 4:0.

  • 1. Bern 31 20 2 1 8 87:51 65
  • 2. Zug 31 20 1 2 8 101:66 64
  • 3. Biel 32 16 1 3 12 99:89 53
  • 4. Lausanne 34 17 0 2 15 97:85 53
  • 5. Ambri 31 14 3 4 10 89:90 52
  • 6. ZSC Lions 32 14 4 2 12 82:81 52
  • 7. SCL Tigers 31 15 2 2 12 86:72 51
  • 8. Genève 33 15 3 0 15 89:99 51
  • 9. Fribourg 31 14 2 1 14 82:80 47
  • 10. Lugano 32 13 1 2 16 99:94 43
  • 11. Davos 32 7 2 0 23 70:115 25
  • 12. Rapperswil 32 4 1 3 24 46:105 17

Zug - Lausanne 4:2

6888 Zuschauer. - SR Wiegand/Stricker, Kovacs/Rebetez. - Tor: 6. Senteler 1:0. 31. Emmerton (Zangger, Lindbohm/Ausschlüsse Diaz; Kenins) 1:1. 37. Bertschy 1:2 (Penalty). 43. Diaz (Roe, Suri/Strafe angezeigt) 2:2. 46. Roe (Everberg, Schlumpf) 3:2. 52. Suri (Diaz/Ausschluss Trutmann) 4:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 5 Minuten (Trutmann) plus Spieldauer (Trutmann) gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Jeffrey.

Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Zgraggen, Stadler; Thiry; Widerström, Albrecht, Suri; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Zehnder, Senteler, Schnyder; Leuenberger.

Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Genazzi, Nodari; Borlat; Bertschy, Mitchell, Vermin; Moy, Jeffrey, Kenins; Antonietti, Emmerton, Leone; Zangger, In-Albon, Froidevaux; Traber.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg und Zryd. Lausanne ohne Boltshauser und Junland (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 12. Senteler, 42. Everberg. - 51. McIntyre verletzt ausgeschieden. - Timeout Lausanne (57:07), danach bis 58:53 ohne Goalie.

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